Ergebnisse Belastungstest von Handrührern

Preislich lagen die getesteten Handmixer zwischen 10 und 140 Euro. Der Belastungstest wurde mit einem Kunstteig durchgeführt. Geprüft wurde hier, wie lange die Maschinen durchhalten. Eines der teuersten Modelle, der Handmixer von Dualit, war sogar einer der ersten, der im Verschleißtest versagte. Besonders schlecht schnitten im Test Geräte mit selbstdrehender Rührschüssel ab. Von Handrührern mit Schüssel rät Stiftung Warentest also eher ab. Nur das günstigste Modell, ein Produkt von Lidl, konnte im Belastungstest immerhin gute Ergebnisse erzielen. Die Note "befriedigend" gab es für den Rührer mit Schüssel von Philips, ein "mangelhaft" sogar für das teure Gerät von Bosch.

  • Empfehlung: Der Handrührer von Lidl ( Modell Silvercrest SHMS 300 A1) ist günstig und konnte im Test überzeugen. Wenn es den Mixer also beim Discounter mal wieder gibt, spricht nichts gegen den Kauf.

Lidl / Silvercrest SHMS 300 A1 Einzelbewertung: Belastbarkeit: gut (2,2) Funktion: gut (2,3) Handhabung: befriedigend (2,8) Sicherheit: befriedigend (3,0) Geräusch: befriedigend (3,0 Verarbeitungsmengen: befriedigend (2,7) Gesamtnote: GUT (2,5)


Tipps der Experten: Die Tester empfehlen, immer ein Gerät mit hoher Belastbarkeit zu kaufen. Bei allen Modellen ist es aber ratsam, nach spätestens 3 Minuten eine Pause einzulegen, um den Motor abkühlen zu lassen. Sollte der Handmixer heiß laufen, muss er unbedingt abgekühlt werden. Wer die vom Hersteller empfohlenen Abkühlphasen einhält, kann die Lebensdauer von Haushaltsgeräten erheblich verlängern.

Testsieger: Krups 3 Mix 7000

Der Handrührer von Krups ist uneingeschränkt empfehlenswert. Er wurde in allen Kategorien mit den Noten "gut" oder "Sehr gut" bewertet. Das Modell von Krups hat im Belastungstest ebenso überzeugt, wie in der Handhabung und der Vielseitigkeit der Funktionen. Kritik gab es lediglich für das etwas zu kurze Netzkabel. Dennoch, für den Krups 3 Mix 7000 geben die Tester eine klare Kaufempfehlung.

Funktion

Wesentliche Unterschiede gab es in der Funktion der getesteten Geräte erstaunlicher Weise nicht. Stiftung Warentest bereitete mit dem Mixer verschiedene Teigarten wie Rührkuchenteig und Hefeteig zu und nutzte sie außerdem zum Schlagen von Sahne und Eischnee.
Alle getesteten Geräte konnten in den Küchendisziplinen zumindest überzeugen, es gab hier keinen einzigen Ausfall und nur geringe Unterschiede in der Qualität der zubereiteten Speisen. Allenfalls in der Geschwindigkeit gab es Unterschiede, einige Mixer schlugen die Sahne etwas schneller auf als andere, doch die Unterschiede waren dabei so gering, dass sie für die Kaufentscheidung keine Rolle spielen.

Fazit: Welches Handrührgerät soll ich kaufen?

Als Fazit lässt sich also feststellen, dass alle getesteten Modelle zumindest am Anfang sehr gut funktionieren. Unterschiede gibt es dann vor allem in der Belastbarkeit bzw. in der Langlebigkeit. Überraschend ist aber, dass die Langlebigkeit nicht unbedingt vom Kaufpreis abhängig ist. Das Modell von Lidl ist günstig und trotzdem langlebig. Ein Markenprodukt konnte die Tester aber dann doch vollständig in allen Kategorien überzeugen, das Handrührgerät von Krups. Auch die anderen Geräte aus der Liste oben können empfohlen werden.

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Zeitschrift "Test" 03/2012 oder online (kostenpflichtig) bei test.de.

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