Riesenaffen und Menschen im Größenvergleich

Der deutsche Forscher, der in China die übergroßen Affenzähne entdeckte, war ein ausgebildeter Paläontologe. Dieser Wissenschaftszweig erforscht Lebewesen vergangener Zeiten.

Dieser Fund in China war jedoch nicht die einzige Spur, die zu einer biologischen Ordnung von Riesenaffen führte. An verschiedenen Fundorten in Indien und Pakistan haben Wissenschaftler weitere Zähne sowie Kieferfragmente gefunden. Anhand dieser Bruchstücke wird die Körpergröße des gigantopithecus auf über drei Meter geschätzt.

 

Diese skizzierte Darstellung zeigt das Verhältnis eines Riesenaffen von drei Metern Körpergröße, der (fiktiv) auf einen Menschen mit der Durchschnittsgröße von 1,80 Meter trifft.

bearbeitet von schreibspass bei Pagewizz.com (Bild: Nemo/ pixabay.com)

Das Gewicht des gigantopithecus schätzen Wissenschaftler auf 300-500 Kilogramm.
Bei einer Begegnung eines 500 kg schweren Kolosses mit einem Menschen von 80 kg Körpergewicht ergibt sich, grafisch dargestellt, folgendes Bild:

(Bild: schreibspass bei Pagewizz.com)

Lebewesen aus der Kategorie der Primaten mit diesen Dimensionen sind in der Neuzeit nicht gesichtet worden. Es wird vermutet, dass Gorilla oder Orang-Utan mit dem ausgestorbenen asiatischen Riesenaffen verwandt sind.
Berggorillas der Gegenwart erreichen, aufgerichtet, eine durchschnittliche Höhe von 1,75 Metern bei einem Körpergewicht von maximal 200 Kilogramm.

Stammen wir von den Affen ab?

Nach Ansicht der Biologen ist dies als Tatsache anzusehen.

In biologischer Betrachtungsweise gehört der homo sapiens zur Gattung der Menschenaffen.

(Bild: 7854/ pixabay.com)

Die Biologie ordnet entsprechende Individuen nach Merkmalen wie Gebiss, Gewicht und anatomischen Besonderheiten der Extremitäten verschiedenen Ordnungen, Familien und Gruppen innerhalb einer definierten Systematik zu.

In der weiterführenden Systematik wird die Gattung Mensch in der Familie der Primaten geführt.
Primaten gehören zur Klasse der höheren Säugetiere. Die Primaten gliedern sich wieder in zwei Unterordnungen von Feucht- und Trockennasenaffen.

verkürzte Darstellung

verkürzte Darstellung (Bild: schreibspass bei Pagewizz.com)

Die Begriffe Feucht- und Trockennasenaffen wurden aufgrund von anatomischen Unterschieden bei der Beschaffenheit der Nasenscheidewand sowie verschiedener Gesichtsknochen gewählt. Die jeweiligen Ausprägungen drücken sich in der Qualität der Riechwahrnehmung aus. Die Vertreter der Feuchtnasen-Gruppe verfügen über einen besser ausgeprägten Geruchssinn.

Der Ausdruck "Primat" leitet sich vom lateinischen "primus" ab. Dies wird im Deutschen mit "der Erste" übersetzt. Der Gattungsname enthält damit einen deutlichen Hinweis auf den Menschen als die "Krone der Schöpfung".

Die Systematik im Hinblick auf die Gattung "homo" geht auf Arbeiten des Forscher Carl von Linne (um 1750) zurück. Charles Darwin hat die Abstammung des Menschen von den Affen um das Jahr 1840 postuliert. Die geistigen Eigenschaften, die den Menschen von seinen hominiden Verwandten unterscheiden, werden evolutionsbiologisch begründet.

Als nächster lebender Verwandter des Menschen wird der Schimpanse angesehen.
Ein King Kong gigantopithecus als Vertreter der Gattung Gorilla stellte seinerzeit (in einem angenommenen Zeitraum von 2 Millionen bis 100.000 Jahren v.u.Z.) somit einen fiktiven Wettbewerber zum Menschen dar.

Yeti und Bigfoot

Das Zauberwort für Freunde unentdeckter Tierarten lautet: Kryptozoologie.

Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen. Es setzt sich zusammen aus den Teilwörtern kryptos (verdeckt) und zoon (das Tier). Erstmals wurde dieser Begriff von einem französischen Biologen im Jahr 1950 geprägt.

Vertreter dieses Teilbereichs der Zoologie spezialisieren sich auf die Untersuchung unbekannter Tierarten. Seit den 1950er Jahren haben Wissenschaftler eine Liste von etwa dreißig Arten entdeckt, die zuvor nicht gesichtet wurden.

Untersucht werden Wassertiere, Affenmenschen und mythische Fabelwesen.
Bei den letztgenannten Wesen wird angenommen, dass es sich um Tierarten handelt, die noch nicht entdeckt wurden, aber den Grundstock für Sagen und Märchen bildeten.

Yeti und Bigfoot werden mitunter als Relikte einer untergegangenen Population von Hominiden angenommen.

DNA Proben und Fotos, die diesen beiden Kreaturen zugesprochen wurden, ergaben bisher keinen kryptozoologischen Hintergrund. Untersuchungen von angeblichen Haaren des Yeti erwiesen sich als Gewebeproben von modernen Lebewesen.
Russische Forscherteams wollen allerdings Spuren des Schneemenschen in Sibirien gefunden haben.

 

Fotos und Videos des geheimnisvollen nordamerikanischen Affenwesens "Bigfoot" werden durchgehend als Fälschungen deklariert.

Sie sollen Menschen zeigen, die sich mit einem Affenkostüm verkleidet haben.

Bigfoot (Figur) (Bild: RyanMcGuire / pixabay.com)

Affen in den Legenden der Hindu

In der hinduistischen Götterwelt wird die Gestalt des Hanuman aufgeführt. Der Affe wird als treuer Diener des Gottes Rama dargestellt. Rama steht für eine Inkarnation des Schöpfergottes Vishnu.

Hanuman verfügt über Zauberkräfte, die ihn befähigen seine Erscheinung beliebig zu verändern.
Im Märchen kann er u.a. groß wie ein Berg erscheinen.

Skurriles und Fantastisches

  • Die Film-Industrie hat rund zehn Produktionen geschaffen, in denen ein Riesenaffe gegen Forscherteams, Frankenstein-Monster und den berühmten Filmdrachen Godzilla kämpft.
  • Ein bekanntes Computerspiel von Atari aus dem Jahr 1982 hat den Riesenaffen zum Thema.
  • In Rotterdam wird ein "King Kong Hostel" als preisgünstige Herberge aufgeführt.
  • In einem Freizeitpark können Besucher sich in einer Gondel auf zwölf Metern Höhe von einer King Kong Figur durchschütteln lassen.
  • In den USA gibt es einen Profi-Catcher, der unter dem Künstlernamen "King Kong Bundy" auftritt.
  • Die Peruanische Küche kennt eine "King Kong Milky Candy" Nachspeise. Mehl, Milch, Eier und Butter werden verrührt und mit Ananas und Nüssen angereichert. Es handelt sich offenbar um ein Kalorien-Monster.

King Kong for sale

Und was hat die Werbe-Industrie aus der zeitlosen Hype um King Kong gemacht? Dieses (und mehr) …

Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/King_Kong 

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