Pflanzen und ihre Wirkungsweise - In alphabetischer Reihenfolge

Pflanze

Anwendungsmöglichkeiten

Andorn Gegen Husten durch seine positive Wirkung auf die Luftwege; Wirkt heilsam gegen Blähungen

Artischocke

Gut gegen Verdauungsbeschwerden durch eine positive Wirkung auf die Fettverdauung
 Baldrian Wirkt beruhigend und ist damit bei Schlafstörungen oder Nervosität zu empfehlen
 Birke

Bei rheumatischen Beschwerden auf Grund seiner entwässernden Wirkung. Auch bei Erkrankungen der Harnwege oder gegen Nierensteine einsetzbar

Brennnessel Bei Nieren- und Blasenbeschwerden. Wirkt entschlackend. Kann auch bei rheumatischen Beschwerden als zusätzliche Unterstützung eingesetzt werden
 Brunnenkresse Bei Verdauungsschwierigkeiten
 Hafer Kann bei Erschöpfungserscheinungen eingesetzt werden
 Huflattich Gut gegen Husten oder bei Entzündungen im Mund und Rachen
 Johanniskraut Gut gegen Nervosität, wirkt positiv auf die Nerven
 Kartoffel Wirkt einer Übersäuerung des Magens entgegen
Löwenzahn Unterstützt die Leber. Ist gut für die Galle und den Harnfluss. Somit auch bei Verdauungsproblemen geeignet.
Manna-Feigen-Sirup Gut zur Prävention von Darmträgheit
Melisse Gegen Magen-Darm-Probleme
Mistel Stärkt den Kreislauf und damit bei Kreislaufproblemen zu empfehlen
Petersilie Spült die Harnwege durch und wirkt entwässernd sowie entschlackend
Rosmarin Bei Kreislaufproblemen zu empfehlen
Salbei Senkt die Schweißproduktion. Gut bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum
Schafgarbe Bei Verdauungsproblemen und Magenkrämpfen
Schwarzrettich Hilft bei Problemen mit der Verdauung
Sonnenhut Allgemeine Stärkung des Immunsystems, insbesondere bei Problemen in den Atem- und Harnwegen
Spitzwegerich Bei Entzündungen im Magen- und Rachenraum
Thymian Gegen Husten und andere Erkältungen, insbesondere bei Schleimbildung
Weißdorn Regt den Kreislauf an und hilft somit bei Kreislaufproblemen
Wermut Bei Appetitlosigkeit zu empfehlen
Zinnkraut Bei bakteriellen Entzündungen durch seine entwässernde Wirkung oder bei Harn- und Nierenproblemen

Naturheilkunde im Allgemeinen

In den letzten Jahrzehnten hat die Naturheilkunde an allgemeiner Beliebtheit gewonnen. Viele chemische Medikamente der Pharmaindustrie wiesen Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten auf, die gerade bei kleineren Problemen wie Magen-Darm-Erkrankungen oder Erkältungen für viele nicht tolerierbar sind. Eine Abkehr von traditionellen Medikamenten zu leicht verträglichen Naturheilmitteln war die Folge. Insbesondere Tees oder konzentriertere Heilpflanzensäfte erlebten eine Blütezeit. Man entdeckte altes, vergessen geglaubtes Wissen von Pflanzen und ihrer heilsamen Wirkung wieder. Heute sind Heilpflanzensäfte selbst in Apotheken erhältlich.

Jedoch stehen der Entwicklung nicht alle lobend gegenüber. Viele belächeln die Zuwendung zu Heilpflanzensäften als Spinnerei oder esoterischen Aberglauben, manche vermuten dahinter gar eine ausgeklügelte Marketingstrategie, um die Krankheiten enttäuschter Patienten auszunutzen und einen neuen Markt für Tees und Säfte zu erschließen.

Was ist Ihre Meinung? Können Pflanzen eine wirkungsvolle Alternative zu handelsüblichen Medikamenten sein oder ist das alles abergläubischer Unsinn?

Andorn (Bild: WikimediaCommons)

Autor seit 4 Jahren
13 Seiten
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