Himbeeren in der Botanik

 

Neben den bekannten roten Himbeeren gibt es auch schwarze, gelbe, orange und weiße Himbeeren. Himbeeren sind nicht besonders anspruchsvoll und wachsen oft wild an Waldrändern. Eine halbschattige Lage ohne Staunässe lässt die Himbeere besonders gut gedeihen. Der Strauch kann bis zu zwei Meter hoch werden und ist mit feinen Stacheln behaftet. Im Gegensatz zu der Brombeere sitzt die Himbeere locker am Blütenboden und kann leicht abgezogen werden. Geerntet werden kann die Beere bis in den September hinein.

 

Die heilende Wirkung der Himbeere

 

Himbeeren sind reich an Vitamin B, C und E. Neben Fruchtsäuren, ätherischen Ölen und Pektinen enthält die Himbeere Mineralstoffe Phosphor, Kalium und Kalcium. Der in der Pflanze enthaltene Wirkstoff Rutin wirkt sich stärkend auf die Blutgefäße aus. Für eine leicht fieber- und schmerzsenkende Wirkung sorgt die Salizylsäure, die ebenfalls in der Beere enthalten ist. In vielen Tees sind Blätter der Himbeere enthalten. Die Gerbstoffe der getrockneten Himbeerblätter können bei Durchfall helfen und sind durch ihre milde Wirkungsweise besonders für Kinder geeignet. Ein Tee aus Himbeerblättern kann auch hilfreich bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sein.

 

Zubereitung der Himbeere

 

Die Himbeeren am besten nur kurz unter kaltem Wasser abspülen. Ein zusätzliches Süßen der Früchte ist nicht nötig, da die Beere selbst genug Süße enthält. Am besten verzehrt man Himbeeren roh. Sie lassen sich frisch mit Quark oder Naturjoghurt zu einer leckeren und gesunden Nachspeise verarbeiten. Beim Zubereiten von Marmelade sollte die Beere nicht ganz verkocht werden. Besser ist es, die Marmelade kalt anzurühren. Natürlich können Himbeeren auch eingefroren werden. Möchte man sie danach zum Beispiel für einen Obstkuchen verwenden, legt man die noch halbgefrorenen Beeren auf den Tortenboden. So behält die Himbeere ihre Form und wird nicht matschig.

 

Himbeersaft selbst herstellen

 

Himbeersaft kann ganz einfach selbst hergestellt werden. Die gewaschenen Beeren werden in einen großen Topf gegeben und mit so viel Wasser aufgefüllt, dass sie knapp bedeckt sind. Mit einem Stabmixer wird das Ganze kurz püriert und anschließend aufgekocht. Wer seinen Himbeersaft ohne Fruchtstücke genießen möchte, kann den Saft nun durch ein sauberes Tuch filtern. Je nach Geschmack kann nun noch etwas Kandiszucker zugegeben werden. Der Saft wird noch heiß in sterile Flaschen gefüllt und gut verschlossen.

 

 

 

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