Ein gelungener Start in die Zweitligasaison

Gleich im 1. Heimspiel erkämpfte die KSV Holstein den ersten wichtigen Punkt mit einem 2:2 gegen den SV Sandhausen. Die Mannschaft musste sich nach dem Aufstieg erst an die raue Luft und härtere Gangart gewöhnen, erkämpfte sich aber nach einem 0:2 Halbzeitrückstand noch ein hoch verdientes 2:2 in der Nachspielzeit.

Ein rasantes, packendes und beeindruckendes Spiel der Störche bei Union Berlin: 0:1. 1:1, 1:2, 2:2, 2:3 und 3:3 hieß bis zur 25. Minute. Kiel war beim Aufstiegsaspiranten völlig gleichwertig und hätte einen Punkt verdient gehabt. Kiel ist in der 2. Liga gut angekommen.

Nach den bisher gezeigten Leistungen war der erste Heimsieg zu erwarten. Er gelang den überlegenen Kielern mit 3:1 gegen Greuther Fürth.

Die Torschützen der Störche

 

 

2 Tore Marvin Ducksch

 

2 Tore Dominick Drexler

1 Tor Kingsley Schindler

1 Tor Steven Lewerenz

1 Tor Dominik Schmidt

Der Spielplan des KSV Holstein Kiel in der 2. Bundesliga

Spieltag 

Datum

Ergebnis

Heim

Gast

1.

30.07.17 15.30 Uhr

 2:2

Holstein Kiel

SV Sandhausen

2.

04.08.17 18.30 Uhr

 4:3

1. FC Union Berlin 

Holstein Kiel

3.

20.08.17 15.30 Uhr 

 2:1

Holstein Kiel

SpVgg Greuther Fürth 

4.

26.08.17 13.00 Uhr 

 

SSV Jahn Regensburg

Holstein Kiel

5.

09.09.17 13.00 Uhr

 

Holstein Kiel

1. FC Kaiserslautern

6.

15.09.17 18.30 Uhr 

 

FC Erzgebirge Aue

Holstein Kiel

7.

19.09.17 18.30 Uhr

 

Holstein Kiel

FC St. Pauli

8.

22.09.17 18.30 Uhr 

 

MSV Duisburg

Holstein Kiel

9.

29.09.-02.10.2017

 

Holstein Kiel

VfL Bochum

10.

13.-16.10.2017

 

1. FC Heidenheim

Holstein Kiel

11.

20.-23.10.2017

 

Holstein Kiel

DSC Arminia Bielefeld

12.

27.-30.10.2017

 

SV Darmstadt 98

Holstein Kiel

13.

03.-06.11.2017

 

Holstein Kiel

SG Dynamo Dresden

14.

17.-20.11.2017

 

1. FC Nürnberg

Holstein Kiel

15.

24.-27.11.2017

 

Holstein Kiel

FC Ingolstadt 04

16.

01.-04.12.2017

 

Holstein Kiel

Fortuna Düsseldorf

17.

08.-11.12.2017

 

Eintracht Braunschweig

Holstein Kiel

 Rückrunde

18.

15.-18.12.2017 

 

SV Sandhausen

Holstein Kiel

19.

23.-25.01.2018 

 

Holstein Kiel

1. FC Union Berlin 

20.

26.-29.01.2018 

 

SpVgg Greuther Fürth 

Holstein Kiel

21.

02.-05.02.2018

 

Holstein Kiel

SSV Jahn Regensburg

22.

09.-12.02.2018

 

1. FC Kaiserslautern

Holstein Kiel

23.

16.-19.02.2018

 

Holstein Kiel

FC Erzgebirge Aue

24.

23.-26.02.2018

 

FC St. Pauli

Holstein Kiel

25.

02.-05.03.2018

 

Holstein Kiel

MSV Duisburg

26.

09.-12.03.2018

 

VfL Bochum

Holstein Kiel

27.

16.-19.03.2018

 

Holstein Kiel

1. FC Heidenheim

28.

31.03.-02.04.2018

 

DSC Arminia Bielefeld

Holstein Kiel

29.

06.-09.04.2018

 

Holstein Kiel

SV Darmstadt 98

30.

13.-16.04.2018

 

SG Dynamo Dresden

Holstein Kiel

31.

20.-23.04.2018

 

Holstein Kiel

1. FC Nürnberg

32.

27.-30.04.2018

 

FC Ingolstadt 04

FC Ingolstadt 04

33.

06.05.2018

 

Fortuna Düsseldorf

Holstein Kiel

34.

13.05.2018

 

Holstein Kiel

Eintracht Braunschweig

Eine neue Vereinsführung

Nach dem plötzlichen Tod des langjährigen (2007 bis 2017) 1. Vorsitzenden, Roland Reime, übernahm der 53-jährige Kieler Rechtsanwalt und gelernte Bankkaufmann Steffen Schneekloth sein Amt. In seiner über 20-jährigen Tätigkeit als Spielerberater, die Schneekloth Anfang 2017 beendete, erhielt er umfassende Einblicke in den Profifußball und ins Sportmanagement. Schneekloth wird die durch den Aufstieg geänderten Rahmenbedingungen und gewachsenen Aufgaben zusammen mit seinen übrigen Vorstandsmitgliedern Ralf Becker, Geschäftsführer Sport der Störche, und Geschäftsführer Wolfgang Schwenke meistern.

Neuverpflichtungen......

Drei "alte Bekannte", die als Spieler auf Leihbasis für den Aufstieg in die 2. Bundesliga entscheidend mitverantwortlich waren, bleiben beim KSV. Goalgetter Marvin Ducksch (linkes Foto) und Verteidiger Christopher Lenz (rechtes Foto) gehören auf Leihbasis mindestens ein weiteres Jahr zu den Störchen, während der langjährige Holstein-Verteidiger Patrick Kohlmann als zusätzlicher Co-Trainer das Trainerteam von Markus Anfang verstärkt. (Fotos © Holstein Kiel).

Neu bei den Störchen ist der defensive Mittelfeldspieler Atakan Karazor auf der Sechserposition, der in der A- und B-Junioren Bundesliga für den VfL Bochum spielte und zuletzt das Trikot von Borussia Dortmund II in der Regionalliga West trug.

Torhüter Lukas Kruse (geb. 9. Juli 1983 in Paderborn) hat bei der KSV Holstein einen 1-Jahres-Vertrag unterschrieben. Kruse kam der 3. Liga vom SC Paderborn und spielte bereits 159 Mal in der 2. Bundesliga und 34 Mal in der 1. Bundesliga.

Neu bei den Störchen ist auch der 21-jährige Innenverteidiger David Kinsombi (geb. 12.12. 1995 in Rüdesheim) vom Karlsruher SC mit seinen Erfahrungen aus der 2. Liga.

Die vorerst letzten beiden Neuzugänge sind Sebastian Heidinger vom SC Paderborn und Amara Condé als Leihspieler vom VfL Wolfsburg. Heidinger kann auf beiden Außenbahnen flexibel eingesetzt werden können. Der 31jährige unterschrieb für ein Jahr und hat die Erfahrung von 79 Zweitligaspielen. Der U20-Nationalspieler Condé ist Mittelfeldspieler.

 

......und ein Abgang

Die Leihe von Torhüter Robin Zentner vom FSV Mainz 05 war abgelaufen. Zentner kehrte nach Mainz zurück. Auch Störche-Stürmer Fetsch wird Kiel verlassen.

Die Trainertipps für die neue Saison

...............folgen nach der Umfrage.............

Das Holstein-Stadion hat eine lange Tradition

Ein Jahr vor dem Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft 1912 mit einem 1:0 Sieg im Finale gegen den Karlsruher FV entstand entstand im Kieler Stadtteil Wik der Holstein-Platz, der 1965 in "Holstein-Stadion" umbenannt wurde. Das Holstein-Stadion ist somit eine der 20 ältesten deutschen Fußball-Spielstätten. In diesem Stadion trug der Kieler SV Holstein von 1900, gebräuchlich Holstein Kiel genannt, bis zur Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 in der jeweils der höchsten deutschen Spielklasse seine Heimspiele aus. In den 50er Jahren war der Platz mit Flutlicht ausgestattet und bot 30.000 Zuschauern Platz. Der verschuldete Verein verkaufte seine Spielstätte 1973 an die Stadt Kiel. Seitdem wurden nur noch die wichtigsten Baumaßnahmen und Sanierungen durchgeführt. Das änderte sich seit 2006 schrittweise durch die von der deutschen Fußballliga DFL vorgegebenen zu erfüllenden Auflagen.

Veränderungen am Holstein Stadion

Mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga müssten erneut Millionen Euro bewegt werden, um den Auflagen der DFL für die neue, höhere Spielklasse nachzukommen. Das Holstein-Stadion muss um 4.000 auf 15.000 Zuschauerplätze, das Minimum für die 2. Liga, erweitert werden. Dafür wird die Tribüne der Ostkurve von einer neuen und höheren Tribüne aus Stahlrohr abgelöst. Sie soll möglichst nah am Spielfeld entstehen und Platz für 4.400 Zuschauer bieten. Der Block für die Fans der Gastmannschaften bleibt in der Ostkurve. In den Blöcken der Westkurve sowie auf der Gegentribüne entstehen insgesamt 2.300 neue Sitz- und Stehplätze.

Die neue Tribüne ist höher und näher am Spielfeld. Das wird eine Erhöhung der Lautstärke der Fans bedeuten, weil sie sich quasi in einem Kessel befinden. Einen weiteren positiven Nebeneffekt hat das Ganze aber auch, denn die Kosten für die Rasenheizung werden sinken, weil durch den Kesseleffekt ein Auskühlen langsamer voranschreiten wird. Die Rasenheizung hatte sich der Verein durch die unerwarteten Mehreinnahmen bei den Pokalerfolgen bereits 2013 leisten können.

Ein sehr enger Zeitplan besteht im Falle des Aufstiegs. Wie Geschäftsführer Wolfgang Schwenke mitteilte, werden allein die Baumaßnahmen ein Investitionsvolumen bis zu 3,5 Millionen Euro haben. Nun wird der Verein mit seinen Investitionen schrittweise planen können.

Veränderungen am Flutlicht, bei Kabinen und den Presseräumen.

Die jetzige Flutlichtanlage hat 800 Lux. Entsprechend den Auflagen der DFL muss sie in der zweiten Liga 1.200 Lux hell sein. Auch sind für die Mannschaften der 2. Liga größere Mannschaftskabinen vorgeschrieben als jetzt unter der Haupttribüne vorhanden sind. Genauso muß die Mixed-Zone für Kurzinterviews unmittelbar nach dem Spiel erweitert werden.

Die Medienvertreter sind bis jetzt in den oberen Rängen der Haupttribüne untergebracht. Dort sollen sie auch bleiben. Da aber dort 40 weitere Plätze für die Medienvertreter geschaffen werden sollen, fallen 40 Sitzplätze fort. Holstein benötigt jeweils einen hauptamtlichen Fan-Beauftragten und einen hauptamtlichen Sicherheitsbeauftragten.

Solide finanzielle Basis vorhanden

Zum Etat für die kommende Saison möchte Schwenke noch keine Aussagen treffen, denn noch sei zu vieles zu vage. Zwar kann der Verein in der zweiten Liga mit mehr Fernsehgeldern und höheren Zuschauereinnahmen rechnen, andererseits befinden sich die Gespräche mit weiteren Sponsoren für die 2. Liga noch in der Anfangsphase. Positiv sei es, dass die Zahl der Sponsoren innerhalb der letzten sechs Jahre von 70 auf 230 angestiegen ist. Diesen soliden Weg wolle der Verein, so Schwenke, weiter gehen.

Zuschauer und Zuschauerschnitt; Eintrittspreise

Vor Beginn der letzten Saison hatte Holstein Kiel mit einem Schnitt von 5.300 Zuschauern gerechnet. Weil die Saison so erfolgreich verlief, waren es inzwischen mehr als 6.000 Zuschauer pro Spiel.

Für die zweite Liga kalkulierten die Störche im Falle des Aufstiegs mit einem Zuschauerschnitt von 8.000 Zuschauern. Die genauen zukünftigen Eintrittspreise für Holsteinspiele in der höheren Liga konnte und wollte Schwenke nicht nennen, betonte aber, dass die Preise für Sitzplätze deutlicher angehoben würden als die Stehplätze. Holstein wolle sich nicht in den hohen Preissphären anderer Vereine bewegen. (Foto © Nawe / Holstein Kiel).

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