Der Grundsatz: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt

Das Grundprinzip der Homöopathie lautet "Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt" und hört sich kompliziert an, ist jedoch eigentlich ganz einfach. Der unverdünnte Ausgangsstoff würde bei einem gesunden Menschen genau die Symptome auslösen, die er in mehrfach verdünnter Form beim kranken Menschen heilen soll. Im Prinzip beruht die Homöopathie Wirkung darin, dass die Selbstheilungskräfte im menschlichen Organismus geweckt und mobilisiert werden sollen.Nehmen wir mal den Kaffee als Beispiel. Normalerweise wirkt das Koffein im Kaffee sehr anregend. Potenziert man den Wirkstoff Koffein jedoch, entfaltet er gemäß seiner homöopathischen Vorgaben seine Wirkung und wird bei Schlaflosigkeit oder Unruhe eingesetzt. Auch Juckpulver ist jedem ein Begriff. Juckpulver wird aus der Samenkapsel der in Ostindien beheimateten Juckbohne gewonnen und entfaltet seine Homöopathie Wirkung bei allgemeinem Juckreiz und wird bei Neurodermitis oder Hauttrockenheit eingesetzt.

 

Die Homöopathie ist umstritten und angesagt

Bis heute fehlt ein reproduzierbarer Nachweis, dass die Homöopathie Wirkung über den gewöhnlichen Placebo-Effekt hinausgeht. Von vielen Medizinern werden homöopathische Mittel als wirkungslos eingestuft und gänzlich abgelehnt. Viele Menschen vertrauen jedoch der Homöopathie und experimentieren in Selbstversuchen, anstatt zum Arzt zu gehen. Das kann böse Folgen haben und gar lebensbedrohend sein! Die Homöopathie ist keine einheitliche Lehre, dazu gibt es viel zu viele Sparten und Abspaltungen von der Lehre, die bereits zu Hahnemanns Zeiten begannen. Es ist nicht bekannt, ob die Homöopathie Wirkung nun ein reiner Placebo-Effekt ist oder einfach nur die Selbstheilungskräfte mobilisiert.Da die Homöopathie eine ganz andere Auffassung von Krankheit und Heilung hat, kann ein reproduzierbarer Nachweis und wissenschaftlicher Beweis der Wirksamkeit auch nur schwer erschaffen werden. In jedem Fall sollte man bei Beschwerden einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen, welcher dann im Rahmen einer Anamnese eine gründliche Befragung des Patienten durchführen und ihm das entsprechende Mittel verschreiben wird.

 

Medo, am 01.04.2013
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