Leckerchen für Hunde selber backen - Individuelle Hundekekse

Im Handel gibt es zwar unzählige Hundekekse und andere Leckereien, aber warum nicht einfach dem Hund die Belohnungshappen selber machen, die er wirklich gerne mag? Vom einfachen Hundekuchen mit Möhren, bis hin zum geschmackvollen Hundekeks mit Thunfisch oder Käse, lassen sich alle Rezepte ganz einfach backen.

 

Hundekekse sind aber nicht nur als Leckerbissen gut, sondern haben auch den positiven Nebeneffekt, dass sich Anhaftungen am Zahn leichter ablösen, und sie einem Zahnsteinbefall vorbeugen können. Da sich in selbst gemachten Hundekekse so gut wie alle Zutaten verarbeiten lassen, ist es möglich, auch kleine Gesundheits-Happen zu backen. Denn nicht nur Thunfisch oder Käse sind für die Zubereitung geeignet, sondern auch frische Kräuter wie Petersilie oder Löwenzahn können verwendet werden.

 

Die Grundzutaten für diese Leckerchen - Gut, gesund und nährstoffreich

Die Grundzutaten bestehen aus:

Haferflocken

Weizenkleie

Dinkelmehl

Magermilchpulver

Fleischbrühe

 

Natürlich dürfen in die Hundekekse nur Zutaten gegeben werden, die der Hund auch fressen darf. Salz und andere Gewürze haben in diesen Leckerbissen für Hunde nichts zu suchen! Als Zutaten zum Verfeinern eignen sich unter anderem:

 

Möhren

Mais

Rindfleisch

Trockenfisch

Leber

Pute

Käse

Ei

Honig

Kräuter

Banane

Apfel

Paprika

Spinat

Beeren

 

Je nach dem, was der Hund besonders gerne frisst, können die Zutaten beliebig miteinander kombiniert werden. Mag der Hund Möhren am liebsten, dann kommen nur Möhren als Beigabe dazu. Es können aber auch Möhren mit Banane, Apfel oder Fleisch gemischt werden. Zusätzlich können die Kekse mit etwas Knoblauchpulver, Vitaminpulver oder auch Bierhefe angereichert werden.

 

Backzeit und Temperatur - So bekommen die Hundekuchen Biss

Damit die Hundekekse auch schön hart werden, und der Hund genug zu kauen hat, werden diese Leckereien eigentlich mehr getrocknet, als gebacken. Die Kekse müssen daher bei einer eher niedrigen Temperatur für längere Zeit im Backofen bleiben. Je nach dem, wie groß oder wie dick die Leckerchen sind, beträgt die Backzeit ca. 100° - 150° Grad ungefähr 30 bis 60 Minuten. Gegen Ende der Backzeit sollte ein Kochlöffel in den Backofen geklemmt werden, sodass die Backofentür ein wenig offen steht. Dadurch kann auch die restliche Feuchtigkeit aus dem Gebäck entweichen.

 

Der Teig kann vor dem Backen mit normalen Plätzchenformen ausgestochen, und auf dem Backblech verteilt werden. Damit die Hundekekse nicht auf dem Backblech festkleben können, streut man vorher etwas Mehl auf das Blech, und legt dann die Hundekekse darauf. Nach dem Backen einfach gut auskühlen lassen, und in große Dosen oder gut verschließbare Gläser umfüllen.

 

Werden verschiedene Hundekuchen gebacken, dann sollte für jede Sorte in ein anderes Glas gefüllt werden, damit jede Kekssorte ihren eigenen Geschmack behält. Die Kekse sind mehrere Wochen haltbar.

Autor seit 5 Jahren
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