Horch was kommt …

Outbound heißt nach außen gewandt. Inbound bedeutet – der Kunde kommt von draußen herein 

Was ist klassische Outbound Werbung?

  • Fernsehen. Nur ein Spot, der den Handlungsverlauf der jeweiligen Sendung anreichert.
  • Radiowerbung. Beinahe schon old fashion. Beim Autofahren fällt sie noch auf, falls man nicht schon sein eigenes Programm hört.
  • Haushaltswerbung. Prospektmaterial über die alltäglichen Dinge des Lebens finden sich im Briefkasten und im Hausflur.
  • Telefonmarketing und weitere Methoden.

Diese Methoden sind dadurch gekennzeichnet, dass sie vom Produzenten oder vom Händler an den möglichen Käufer gerichtet sind. Sie erzeugen gegebenenfalls Druck – und sie sind kostspielig. Um wie viel angenehmer wäre es für den Kaufmann doch, wenn die Kunden aus eigenem Antrieb in sein Geschäft stürmen würden!

Schlussverkauf (Bild: Alexas_Fotos/ pixabay.com)

Outbreak

Intrinsische Motivation nennen die Psychologen dieses Verhalten. Das inwendige Verlangen treibt den Menschen zum Kaufhaus wie den Sünder in den Beichtstuhl.

Im modernen Marketing sollen die Kunden allerdings die Güter und Dienstleistungen nicht nur selbst genießen. Sie sollen die frohe Botschaft auch an andere, an Freunde und Bekannte, weitergeben. Wie ein Virus kann sich ein tolles Produkt im Netzwerk der Adressaten verbreiten. Daher nennt man diese Methode auch virales Marketing.

community (Bild: geralt/ pixabay.com)

Intrinsische Motivation und virales Marketing. Der Kaufmann schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Er erspart sich teure Direktwerbung. Er findet neue Käufer. Und, wenn alles gutgeht, wächst sein Ansehen in der Zielgruppe linear oder sogar exponentiell - das Angebot findet eine rasende Verbreitung.

Das Internet ist der Marktplatz der Inbound Marketeers. Bannerwerbung und Clickwerbung machen den Anbieter, den Provider, den Händler und oft auch den Consumer froh.
Es steht außer Frage, dass ein Online Anbieter mit weitgefächertem Angebot mehr Kaufoptionen anbietet als der Kolonialwarenladen klassischen Stils. Und die Käufer greifen online gern zu. Und sie empfehlen oft auch weiter. Dann hat Inbound geklappt. Der Käufer kommt zum (Online-) Händler.

Die Methode des Inbound Marketing ist frappierend einfach –und offensichtlich erfolgreich. Das System funktioniert dann folgendermaßen:

Traffic > Besucher > Leads > Umsatz > Stammkunden > weitere Käufe. Perfekt.

Suchmaschinen und soziale Netzwerke sind die Superwaffen der neuen Marketing Methode - und zugleich ihre Multiplikatoren.
Es sind die bekannten Portale und die erfolgreichen Blogger, die die Maschinerie immer wieder anstoßen und den oben genannten Traffic schaffen. Dazu kommen Beiträge in Fachartikeln und die öffentliche Unterstützung durch bekannte Meinungsbildner. Was der bekannte XY isst, das will der Fan auch essen. Und der Fan empfiehlt online weiter. Und der Freund isst mit und und …

Geschichtenerzähler

Content Marketing ist der aktuelle Gewinner im Inbound Marketing. Es werden wieder Geschichten erzählt, und die Leute lieben es. Storytelling über nahezu alle Konsumgüter findet eine rasante Verbreitung.

Storytelling (Bild: luxstorm/ pixabay.com)

Hochwertiger Content ist gefragt. Dinge, die aktuell interessieren, optisch ansprechend aufgemacht und sachlich knackig dargestellt werden.
Nicht immer ist die belle etage der Wissensgewinnung für den Verbraucher kostenfrei. Wer die spezielle Story weiterlesen will, der muss sich registrieren lassen. Prompt ist er im Verteilerkreis der Newsletter. Das System wird regelmäßig neu angestoßen, und vielen Verbrauchern ist es recht. Sie sind sie immer up-to-date mit den aktuellen Styles und was-ist-in Informationen.

Inbound, intrinsisch. Das eigene Verlangen steuert das Konsumverhalten. Der aktuelle Marketing Kommunikationstrend bietet jedem Marktteilnehmer sehr viel, wenn er mitmachen will.

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