... und sie kommen doch zurück

They never come back - dieser Spruch gilt nur für geschlagene ehemalige Boxmeister.
Bei Aliens gelten andere Gesetze.

Kurz vor ihrem Untergang im ersten Teil von "Independence Day" haben die Marsmenschen ein Signal abgesetzt. Und jetzt kommt Verstärkung, um den Erdlingen mores beizubringen (*).
Die Filmvorschau auf YouTube zeigt dann auch jede Menge Knallerei im futuristischen Gewand.
Aber die Erde ist - in memoriam Baden Powell - "always prepared", und sie wird wohl auch diesen Ansturm aus dem All überstehen.
Soweit zum Film.

... immer bereit (Bild: sjb3949/ pixabay.com)

Apokalypse in der Steigerungsform

Die Welt kann nach Ansicht der heutigen Auguren hauptsächlich aus folgenden Gründen zugrunde gehen.

  • Durch einen verheerenden Krieg, der fast alles Leben auslöscht.
  • Durch ein missratenes Experiment, das zum Beispiel eine weltweite, tödliche Epidemie auslöst.
  • Durch Naturkatastrophen wie Vulkanausbrüche.
  • Durch eine außerirdische Invasion.

Wer das Armageddon überlebt, der vegetiert dann in einer post-apokalyptischen Welt. Man kennt das Szenario aus dem Film "I am Legend" und seinen filmischen Nachbarn. Auch die Zeitgenossen der "Walking Dead" wandern durch eine seltsam deregulierte Welt.
Diese Welt ist gekennzeichnet durch mehrere Faktoren:

  • Nichts geht mehr. Es gibt keine Regeln für ein einvernehmliche Zusammenleben.
  • Das Recht hat seine Gültigkeit verloren.
  • Das Faustrecht gibt dem Stärkeren die Möglichkeit zum Überleben.

Die Ordnung erinnert an archaische Urstände (*). Brutale Kämpfe und allgemein inhumane Verhaltensweisen haben die dünne Schicht der Zivilisation durchbrochen.

Die Macht des Stärkeren (Bild: Peggy_Marco/ pixabay.com)

Weitere bekannte Filme mit einem post-apokalyptischen Hintergrund waren "Mad Max" und "The Day After".

Fremde Welten – fremde Wörter

Der Zungenbrecher – post-apokalyptisch – ist diesem Subgenre der Science Fiction Literatur nicht genug. Eine Dystopie wird zusätzlich ins Feld geführt. Frech übersetzt könnte man sagen: dumm gelaufen. Im griechischen Originalton lautet die Übersetzung: schlechter Platz.

Eine Dystopie ist das Gegenteil von einer Utopie. Die Utopie will uns für die Zukunft Mut machen. In der Dystopie nehmen die menschlichen Handlungen das eingangs zitierte böse Ende.
In dieser Lesart der Literatur und der Filmkunst übernehmen die Pessimisten das Ruder. Sie zeigen uns, wie alles sich zum Schlechten wenden kann.

Natürlich verwenden sie die Zeichen an der Wand auch dazu, um uns das Negative unsere Tuns vor Augen zu halten. Statt eigenbrötlerischer Nationalstaatlichkeit zu praktizieren, müssen wir uns alle in einer globalen Gemeinschaft zusammenschließen. Nur so können wir potenzielle Feinde aus dem All besiegen.

Im Sport geht das schon ganz gut, etwa nach dem Motto: Elf Freunde müsst ihr sein.
Im globalen Spiel der Kräfte muss homo sapiens noch kräftig üben. Der Film kann hier als eine Art von Übungsanweisung verstanden werden.

So geht es

Dies Wissenschaftler haben in zahlreichen Untersuchungen bewiesen: wer einen schlechten Ausgang geistig vorwegnimmt, der beraubt sich seiner unterstützenden Energien. Er macht sich sozusagen schwächer.

Optimisten leben länger. Unter diesem Blickwinkel kann man für den Ausgang des Films "Independence Day:Wiederkehr" schon eines voraussagen: die Menschheit gewinnt wieder.
Schließlich soll aus dem Film eine Trilogie entstehen.

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