Welchen Joghurtbereiter kaufen?

Praktisch sind Joghurtbereiter, in die kleine Portionsgläser gestellt werden können. Je nach Modell handelt es sich hierbei um Gläser mit Schraubdeckel oder um Kunststoffbehälter. Die Gläser können dann natürlich im Alltag in den Kühlschrank gestellt und gleich serviert werden. Die Alternative sind Joghurtbereiter mit einem großen Behälter, der je nach Modell bis zu 1 l Milch fassen kann.

Achten Sie unbedingt darauf, dass das Gerät eine elektronisch gesteuerte Temperaturregelung bietet und eine Zeitschaltuhr. So können Sie die Maschine abends befüllen und morgens zum Frühstück köstlichen Joghurt genießen.

Für die Zubereitung von selbst gemachtem Joghurt werden eine Starttemperatur von ca. 42° C und eine Reifetemperatur von ca. 25 °C – 30°C benötigt. Bei elektrisch betriebenen Maschinen wird die Milch kalt eingefüllt und im Gerät automatisch erwärmt.

Bitte beachten Sie: Bei den preiswerteren Modellen muss die geimpfte Milch normalerweise zuerst auf dem Herd auf 42 °C erwärmt werden.

Die teureren Modelle wie z. B. der Cuisinart Joghurt- und Käsebereiter hingegen bringen die Milch selbst auf die benötigte Starttemperatur.

 

Kein Aufwärmen der Milch nötig, mit Zeitschaltuhr
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Woraus kann man Joghurt machen?

Naturjoghurt wird üblicherweise aus Kuhmilch hergestellt. Dabei werden der erwärmten Milch Milchsäurebakterien zugefügt. Dies kann durch fertig gekauften Naturjoghurt geschehen oder aber durch einen Joghurtstarter. Hat man einmal begonnen, das leckere Milchprodukt selbst herzustellen, kann man immer ein wenig für das nächste Mal aufheben. Für 1 Liter Milch werden 200 ml Naturjoghurt benötigt. Manche schwören auch auf Actimel als Starterkultur.

Aber die Möglichkeiten sind mit der Kuhmilch längst nicht erschöpft. Veganer und Allergiker können Sojajoghurt problemlos aus Sojamilch herstellen. Auch Schafs- oder Ziegenmilch sind eine tolle Alternative.

Joghurt selber machen ohne Maschine

Joghurtbereiter ohne StromNoch Stromsparender sind einfache Joghurtbereiter ohne Strom, erhältlich zum Beispiel von Tupperware. Der Aufwand ist bei dieser Methode etwas höher, die nach Packungsanweisung mit dem Starter geimpfte Milch muss zunächst auf dem Herd auf ca. 42° C erwärmt werden, wobei die Temperatur der Milch mit dem Thermometer überprüft werden sollte. Anschließend gibt man die gefüllten Portionsgläser in einen größeren, isolierten Behälter und füllt ca. 70°C heißes Wasser ein.

 

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Ehrlicherweise muss gesagt werden, dass Sie für diese Methode überhaupt keinen Joghurtbereiter benötigen. Denn dieselbe Funktion erfüllt ein herkömmlicher Edelstahlkochtopf mit einem gut schließenden Deckel. Wird der Topf außerdem in der Nähe der Heizung platziert oder aber in eine Decke eingewickelt, wird die benötigte Temperatur lange genug gehalten. Der Nachteil bei der Joghurtzubereitung ohne Maschine ist jedoch, dass die Temperatur nicht wirklich überprüft werden kann. Ich selbst habe auf diese Weise früher regelmäßig Joghurt hergestellt und meistens war das Ergebnis auch gut, allerdings nur mit dem gekauften Joghurtstarter. Ich habe den Topf im Winter zusammen mit einer Wärmeflasche in ein Handtuch gewickelt. Da die elektrisch betriebenen Joghurtbereiter heute so preiswert sind, habe ich mich irgendwann für den Kauf entschieden. Ich habe selbst ein einfaches Modell von Severin, heute würde ich persönlich folgendes Kombigerät kaufen:

 

Sie möchten auch Eis herstellen?
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Trinkjoghurt, Fruchtjoghurt oder Naturjoghurt - In der Joghurtmaschine ist alles möglich

Natürlich können Sie den Naturjoghurt später mit Früchten oder anderen Zusätzen wie zum Beispiel geraspelter Schokolade verfeinern oder sogar Eis daraus herstellen. Sehr lecker wird der selbst hergestellte Joghurt, wenn man weitere Zutaten schon mit in die Maschine hinein gibt. Doch Vorsicht, das funktioniert nicht immer. Früchte sollten beispielsweise immer erst später untergerührt werden. Es spricht aber nichts dagegen, die Milch vorab schon ein wenig zu süßen oder aber mit echter Vanille, Kakao oder zum Beispiel Zimt zu aromatisieren. Das hat den Vorteil, dass das Dessert später fester wird.

Sahnejoghurt – eine echte Leckerei!

Da Fett ein Geschmacksträger ist, empfehle ich Ihnen, einmal Sahnejoghurt selber zu machen. So ganz schlimm ist das mit dem Kaloriengehalt bei Sahnejoghurt nicht. 100 g enthalten ca. 80 kcal, das sind etwa 20 mehr als bei normalem Naturjoghurt. Ich bin der Meinung, dass dies nicht wirklich ins Gewicht fällt, der cremige Geschmack ist dafür jedoch umso besser! Die Zubereitung im Joghurtbereiter ist nicht kompliziert. Geben Sie der Vollmilch vor dem Impfen ganz einfach etwas flüssige Sahne bei, auf einen halben Liter etwa 100 ml.

Vorschaubild von: gänseblümchen / pixelio.de

Autor:Angela Michel

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