Warum ein Kinderrucksack?

Die Wirbelsäule von Kindern ist noch besonders empfindlich, da sie noch wachsen, fehlt die nötige Stabilität. Wird der Rücken durch das Tragen einer Tasche einseitig belastet, können Haltungsschäden und eine schiefe Wirbelsäule die Folge sein. Ein guter Rucksack ist daher besonders wichtig, er sollte so sitzen, dass der Rücken entlastet wird. Natürlich darf er nicht viel wiegen und auch nicht zu schwer beladen werden. Für kleine Kinder sind Rucksäcke eher eine Spielerei, sie sollten nur mit ganz leichten Gegenständen bestückt werden. Diese Form der Tasche bietet sich immer dann an, wenn ein Kindertrolley zu groß ist, also zum Beispiel für den Weg zur Kita oder zum Kindergarten. Wenn Kinder etwas mehr mit sich nehmen möchten, empfiehlt sich der Kauf eines Trolleys.

Wie groß soll der Rucksack sein?

Je kleiner das Kind, desto kleiner auch der Rucksack. Für die ganz Kleinen empfehlen sich winzige Rucksäcke in denen nur leichte Dinge wie zum Beispiel eine Brotdose oder eine kleine Trinkflasche verstaut werden können. Ab dem Kindergartenalter dürfen dann auch Bastelsachen und Stofftiere mit ins Gepäck. Rucksäcke mit einem Fassungsvermögen von 10 l empfehlen sich erst im Grundschulalter. Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für das kleinere Modell, um den Rücken der Kinder nicht unnötig zu belasten.

  • Ab 3 und bis 5 maximal 4,5 Liter
  • Ab 5-6 Jahren maximal 10 Liter
  • Ab 10 Jahren maximal 18 Liter

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Der Rucksack sollte natürlich qualitativ hochwertig verarbeitet sein, dies lässt sich schon auf den ersten Blick häufig feststellen. Die Testsieger, die auf dieser Seite vorgestellt werden, sind robust und langlebig. Achten Sie auf leichtgängige Reißverschlüsse, damit das Kind seinen Rucksack auch selber packen kann.
Eine sinnvolle Innenaufteilung ist vor allem für ältere Kinder wichtig, die mehrere Teile mitnehmen. Für die ganz Kleinen sollte der Rucksack nicht zu kompliziert aufgebaut sein, ein Innenfach genügt meistens.
Sehr wichtig sind die Träger. Es sollte sich um gepolsterte Träger handeln. Der Rucksack sollte außerdem Größen verstellbar sein, um optimal an die Körpergröße und Körperform des Kindes angepasst werden zu können. Nur so ist gewährleistet, dass die Tasche gut sitzt und der Rücken entlastet wird.
Tipp: Soll der Kinderrucksack nicht nur zum Spielen, sondern zum Transport im Alltag gekauft werden, ist es besser, mit dem Kind ins Geschäft zu gehen und verschiedene Modelle anzuprobieren.

Kindgerechte Rucksäcke

Viele Hersteller bieten Kinderrucksäcke in unterschiedlicher Qualität an. Kinder mögen vor allem die beliebten Motive wie Prinzessin Lillifee, Disney oder auch Piraten und Rennwagen. Wichtiger als die Gestaltung ist aber natürlich die Qualität. Wenn das Kind mit dem Rucksack alleine unterwegs sein darf, sollten auch genügend Reflektoren vorhanden sein. So lässt sich die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich verbessern. Im Zweifelsfalle kaufen Sie ganz einfach einen Markenrucksack eines bekannten Herstellers, der sich auf die Entwicklung von Rucksäcken für Erwachsene spezialisiert hat. Die Kinderrucksäcke von Deuter, Vaude, the North Face und anderen Outdoor Marken und die Modelle der Schulranzen Hersteller wie Scout sind normalerweise empfehlenswert.

Die Testsieger 2016

Testsieger in der Kategorie Kindergartenalter und die ersten Grundschuljahre

Kinder im Alter zwischen drei und fünf sollten maximal ein Modell mit 4,5 l tragen. Ab dem Grundschulalter darf es dann ruhig ein 10 l Rucksack werden. Ein klaren Testsieger in dieser Kategorie gibt es nicht, wenn gleich drei Modelle können sowohl die Kunden bei Amazon als auch die Autorin bei der Begutachtung im Geschäft überzeugen.
Das Modell Kikki von Deuter überzeugt durch seine solide Innenaufteilung und gute Verarbeitung. Der 6 Liter Rucksack sitzt tadellos und lässt sich an die Körperform des Kindes anpassen. Das Modell ist in pink, blau und grün erhältlich.
Mit einem Fassungsvermögen von 8,5 l etwas größer ist der Kinderrucksack Maya von Scout. Wie auch die Schulranzen dieses Herstellers überzeugen die Rucksäcke hinsichtlich Materialqualität, Tragekomfort und Verarbeitung. Es gibt viele schöne Designs für Jungen und Mädchen.
Der Deuter Kinder Rucksack Waldfuchs gehört zu den beliebtesten Modellen, das 10 l Modell ist ideal für Wanderungen im Urlaub und kann auch in der fünften und sechsten Klasse noch getragen werden.

Bester Rucksack für die Kita: Striefchen® Glückspilz mit Wunschname

Rucksack Kita mit WunschnameRucksäcke für kleine Kinder sind häufig ganz einfach zu groß, da besteht die Gefahr, dass sie zu voll gepackt werden und somit zu schwer werden. Dreijährige sollten noch keinen Rucksack mit einem Fassungsvermögen von fünf oder 6 l tragen, vor allem keine Zeit gebauten Mädchen. Deswegen ist der Testsieger auch keiner der bekannten Markenmodelle, die häufig in den Kitas zu finden sind. Denn für die ganz kleinen sollte es ein wirklich winziges, leichtes Modell sein. Dieses Modell von Striefchen bietet Platz für das allernötigste, ist hochwertig verarbeitet und hat breite, gut gepolsterte Träger. Das Modell kann sogar mit Wunschname bestellt werden, so gibt es keine Verwechslungsgefahr in der Kita. Der Hersteller empfiehlt das Modell ab ca. zwei Jahren, der Preis liegt bei etwa 20 €.

 

Bester Wanderrucksack für ältere Kinder: Deuter Wanderrucksack Junior

Deuter Kinder Wanderrucksack JuniorDieses Modell ist für ältere Kinder gedacht, es hat ein Fassungsvermögen von 18 l und bietet daher genügend Stauraum für den Wochenendausflug, Wanderungen im Urlaub oder die Übernachtung bei Freunden. Der Junior Wanderrucksack überzeugt mit seinem schlichten Design auch die älteren Kinder und kann noch im Teenageralter problemlos verwendet werden.

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