Bei einer professionellen indischen Kopfmassage gehören auch der Nacken, die Schultern und das Gesicht mit zu den Regionen, die "bearbeitet" werden. Wenn Sie die Möglichkeit haben, so eine Behandlung einmal auszuprobieren, sollten Sie diese wirklich in Anspruch nehmen.

Auf jeden Fall aber sollten Sie sich selber öfter einmal solch eine Kopfbehandlung verabreichen.

Anleitung zur Kopfmassage

Setzen Sie dazu die Fingerkuppen auf dem Kopf auf und arbeiten Sie sich kreisförmig und mit leichtem Druck über die gesamte Kopfhaut. 

Greifen Sie danach in die Haare und ziehen Sie diese in alle Richtungen (natürlich sanft und vorsichtig, es soll ja gut- und nicht wehtun).

Am angenehmsten ist es, wenn Sie das Ganze noch mit Duft- und/oder Pflegeölen unterstützen.

Viele schwören auch auf den Einsatz einer sogenannten Haarspinne. Das Ding gleicht zwar eher einem Küchengerät und ich finde es auch irgendwie etwas seltsam, sich damit selber den Kopf zu massieren. Aber noch schöner ist es ja sowieso, wenn Sie jemanden haben, mit dem Sie einen, sagen wir mal "Kopfmassageaustausch", machen können.

Glänzendes Haar durch 100 Bürstenstriche

Was uns unsere Großmutter schon erzählt hat, ist immer noch wahr. Auch beim Bürsten oder Kämmen wird die Kopfhaut mitmassiert und dadurch die Durchblutung gefördert.

Wichtig ist nur, dass Sie eine hochwertige Bürste, z.b. eine mit Naturborsten, verwenden. Wenn Sie Ihre Haare lieber kämmen, sollte der Kamm nicht zu fein sein und keine scharfen Kanten haben.

Nasses Haar sollte übrigens nie gebürstet, sondern vorsichtig mit einem grobzackigen Kamm gekämmt werden.

Was die Haare nicht mögen

Albtraum Haarverlust

Die ersten Anzeichen für Haarverlust machen sich meist beim Kämmen bemerkbar. Man muss allerdings nicht direkt in Panik verfallen, wenn mal ein paar Haare mehr in der Bürste landen.

Als Faustregel gilt, mehr als 100-150 Haare am Tag sind ein Zeichen für unnatürlichen Haarverlust. Die Ursachen können falsche Ernährung, Umwelteinflüsse, Stress oder Hormonschwankungen sein. 

Aber auch falsche Behandlungen sind oft Schuld an einer Schädigung der Haarstruktur:

Nach dem Haare waschen muss das Shampoo gründlich ausgespült werden. Als Faustregel gilt hier: Mindestens doppelt so lange spülen, wie shampooniert wurde.

Rubbeln Sie Ihre Haare nach dem Waschen nicht zu stark mit dem Handtuch trocken und kämmen (!) Sie es nur ganz vorsichtig durch.

Am schonendsten ist es für die Haare, wenn sie sanft an der Luft trocknen. Besteht diese Möglichkeit nicht, entscheiden Sie sich beim Föhnkauf lieber für ein Gerät mit einem Temperaturregler und achten Sie beim Föhnen darauf, dass Sie den Trockner nicht zu dicht an den Kopf und nicht zu lange auf eine Stelle halten.

Oft kommt es auch zu Spliss oder Haarbruch, wenn die Haare auf die Schultern aufstoßen. Deswegen ist es auch so schwierig, die Haare über die Schulterlänge hinaus wachsen zu lassen.

Am besten ist es, wenn Sie die Haare in der "Übergangszeit" öfters hochbinden.

Ansonsten können Sie Haarspliss am einfachsten vermeiden, indem Sie die Haare regelmäßig nachschneiden.

Ab und zu die Haare hochbinden beugt Spliss und Haarbruch vor (Bild: pixelheart / Pixabay)

monros, am 28.12.2014
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