Große Kunst zum kleinen Preis

Das gibt es tatsächlich. Natürlich ist hier nicht von einer Mona Lisa die Rede, doch gibt es selbst von namhaften Künstlern Werke, die durchaus finanzierbar sind. Am gängigsten sind signierte Drucke, die damals in kleiner Auflage erschienen sind und ab circa 1000 Euro den Besitzer wechseln. Auch Gemälde von weniger bekannten Künstlern können sich als wahre Gewinner entpuppen.

Umschlagplatz sind meist Auktionshäuser oder Privathändler. Doch Vorsicht! Vor allem Neulinge sollten behutsam und überlegt vorgehen. Recherche ist wichtig. 

DER Fund auf Omas Speicher:

Kunstwerke als Geldanlage

Bevor das sauer verdiente Geld in ein Kunstwerk investiert wird, sollte der zukünftige Kunstsammler den Markt beobachten, mit Experten sprechen, Fachmessen besuchen und die Konditionen von Kunstfonds im Auge behalten. Ein Bericht auf dem ARD-Format "Ratgeber Geld" liefert gute Tipps für Neueinsteiger.

ob sich hier ein Schnäppchen findet?

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Wie rentabel ist Kunst als Geldanlage?

Laut Recherchen und Marktforschungen etlicher Finanzexperten ist die Investition in Kunstwerke nichts für schwache Nerven. Es gibt zahlreiche Risiken, die viele Investoren außer Acht lassen. Bilder, Münzen, Briefmarken und Antiquitäten werden im Bereich der Anlagemöglichkeiten unter dem Begriff "Alternative Geldanlage" abgeheftet. Nachteilig hier ist beispielsweise die mangelnde Transparenz bezüglich der diversen Kunstwerke, was es wiederum schwer macht, den tatsächlichen Objektpreis einzuschätzen.

 

Kunst als Geldanlage ist nicht ohne
Tatort Kunstmarkt: Fälscher, Täuscher und Betrüger
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Dann bestehen noch ganz weltliche Risiken. Bilder werden älter und das Risiko der Beschädigung wächst mit jedem Jahr. Es gibt Fälschungen, deren Bestimmung meist mehr kostet als das gekaufte Werk. Man kann also nie sicher sein, ob man nun das Original in der Hand hält oder gerade nach allen Regeln der "Kunst" über den Tisch gezogen wurde. Kurzum – sein Geld in Kunst anzulegen, ist nicht ohne. Fortuna hat hier im nicht unerheblichen Maße ihre Finger im Spiel, was diese Investitionsmöglichkeit auf eher wacklige Beine stellt.

Mein persönliches Fazit ...

... fällt recht einfach aus. Zum einen habe ich kaum die finanzielle Möglichkeit, um auf dem Kunstmarkt die Korken knallen zu lassen. Das wenig Ersparte, was kaum gewinnbringend auf meinem Festgeldkonto liegt, wird sich wohl eher als Beton-Gold wiederfinden. Wenn ich dann fürs Häusle etwas Schönes an die Wand hängen möchte, kauf ich mir lieber erschwingliche Kunstwerke, die ich nicht als Investition betrachte, sondern ganz einfach nur als stylische Raumaufhübscher.

Autor seit 5 Jahren
135 Seiten
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