Worum geht es?

Das Thema heißt Spaß und Bildung.
Man liest zur Unterhaltung und zur Weiterbildung. Ein Werktätiger, der zum Beispiel im Dienstleistungssektor schafft, tut gut daran hin und wieder ein Buch oder einen Artikel über diverse Fortschritte in der Welt zu lesen. Ganz einfach, weil das Leben sich scheinbar rasant schnell verändert. Infoflut und Big Data – das stimmt.
Irgendwie muss der moderne Mensch die Mainstream Themen zumindest thematisch grob einordnen können, wenn er auf die Dauer mitreden will.
Also hält der kluge Homo sapiens Anno 2015 es mit dem alten Mönchsspruch: Ora et labora - et lege. Und ein Super Action Roman von Clive Cussler & Co zwischendurch kann auch richtig Spaß machen.

Kybalion

Amazon bietet diesen Titel in einem anderen Themenzusammenhang als Option an. Man hat den Ausdruck noch nie in seinem Leben gelesen. Wikipedia (1) klärt auf.
Kybalion ist der Titel eines Buches. Esoteriker und Okkultisten lesen darin über sieben hermeneutische Prinzipien.
Will man das wissen?
Aber jetzt ist man einmal beim Lesen, also kämpft man sich tapfer durch.

Esoteriker sind eine Art Geheimbündler. Diese Personen wissen bestimmte Dinge, die wichtig sind. Aber sie halten das Wissen für sich (nach 2). Sie bunkern Knowhow.

 

Bildquelle: geralt/ pixabay.com

https://pixabay.com/de/frau-gesicht-blick-spiritualit%C3%A4t-269705/

 

 

 


Okkultisten
gehen verborgenen Geheimnissen nach. Es sind Spurensucher über die Jahrhunderte. Mit etwas Fantasie und einem Schuss Humor kann man sich darunter eine Art von Indiana Jones im Bereich antiquarischer Literatur vorstellen.

Hermeneutische Prinzipien. Dies ist ein Begriff, der nicht unbedingt in ein Festzeit zum Oktoberfest nach zwei Maß Bier passt. Ein Prinzip ist eine Gesetzmäßigkeit. Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter. Das Prinzip von Tag und Nacht.
Hermeneutisch leitet sich vom Namen Hermes ab. Dies scheint allerdings nicht der römische Götterbote mit den kleinen Flügeln an den Füßen zu sein, den man in Pompeji am Andenkenstand kaufen kann. Hermes Trismegistos (der dreifach Große) war ein sagenhafter altägyptischer Hohepriester. Er hieß auch ganz anders, er hatte eben einen ägyptischen Namen. Da aber die genannten hermeneutischen Schriften über die alten Griechen zu uns nach Europa kam wurde der Weise aus dem Morgenland also Hermes genannt.

Was hat Hermes gewusst?

Es ist schon erstaunlich, auch für einen erwachsenen Menschen mit solider deutscher Schulbildung, dass die Menschen vor zig-tausend Jahren die Pyramiden errichten konnten. Wir können heute diese Bauwerke auch mit modernster Architektensoftware und mit riesigen Hebekränen nicht nachbauen. Dieses Staunen eröffnet eine Tür zur Bereitschaft. Die Bereitschaft besteht darin, zumindest kurz in die Kommentare zum Text zu schauen.

Worum geht es? Es geht um den Begriff "Bewusstsein". Bewusstsein, hier Geist genannt, hat die Welt geschaffen.
Diesen Satz liest man in den letzten Jahren immer öfter. Sogar die moderne Physik spricht von einer geistigen Grundlage für die Erschaffung der Welt. Physikern kann man trauen. Diese Menschen gehen der Sache immer auf den Grund. Allerdings geben sie mitunter auch zu, dass ein echter Quantenphysiker niemals die Quantenphysik verstehen kann.
Diese Worte trösten sowohl den Betriebswirt als auch den Informatiker und all die anderen Mitglieder von Berufen, die die Welt in dieser Form (noch) nicht recht verstehen.

Zurück zum Herrn Hermes.
Analogie ist ein weiterer Punkt in den Lehren des Hermes. Wie oben, so unten.
Bei diesem Sinnspruch könnte dem Leser das Thema der Fraktale einfallen. Diese sich wiederholenden Formen finden sich offenbar in vielen Lebensbereichen. "There is no straight line in nature", sprach Newton. Viktor Schauberger hatte die Wirkungsweise des Wassers in ähnlicher Form beschrieben. Riesige Computer versuchen chaotische Formen in Wetterformationen aufzuspüren. Hermes hat auf eine bestimmte Art schon etwas gewusst.

Schwingung. Alles schwingt. Auch hier kommt ein leichtes Erinnern an den Begriff vom Teilchen-Welle Dualismus auf. Wenn der Mann von der Straße den Ausdruck richtig versteht, dann verhält sich jeder Aspekt in der Welt als Welle oder als Teilchen, je nachdem, was der Beobachter messen will. Das menschliche Bewusstsein entscheidet über die Erscheinungsform.
Fantastisch. Einige Tausend Jahre nach den ägyptischen Priestern kommen wir scheinbar zu grundlegend ähnlichen Ergebnissen.

Es geht in diesem Stil noch einige Punkte weiter. Aber der Autor dieses Beitrages beendet die kurze tour d'horizon über Hermes und seine Follower an dieser Stelle, um sich bei einem Artikel dieser Art platzmäßig zu beschränken.
Die ganze Story liest sich schon interessant, vor allem weil sie jahrtausendealt ist.

Allerdings scheint es, dass die Menschen aus dem Buch "Kybalion" bisher keine besonders verwertbaren Informationen entnehmen konnten. Sonst würde diese Schrift seit einhundert Jahren auf den Bestseller Listen stehen.
Eine Frage taucht immer wieder bei einem Thema dieser Art auf. Warum sagen die Weisen uns nicht einfach, was sie wissen? Und dann wäre eine kurze Bedienungsanleitung zur Umsetzung des Wissens recht hilfreich.
In dieser Richtung muss der moderne Adept wohl noch suchen. Wissen ist Macht.

Laden ...
Fehler!