Folgen einer Erkrankung der Leber

Unterschätzen sollte man eine Lebererkrankung aber nicht. Durch falsche Lebensgewohnheiten wie zu fettes Essen, zu hohen Alkoholkonsum oder der regelmäßigen Einnahme von Medikamenten bildet sich zunächst eine Fettleber. In diesem Stadium kann man noch durch eine Ernährungsumstellung und den Verzicht auf Alkohol positiv auf die Veränderung an der Leber einwirken. Es ist möglich, dass sich eine Fettleber zurückbildet.

Bleiben die auslösenden Faktoren aber dauerhaft bestehen, verändert sich das Lebergewebe zunächst und stirbt dann ab. Das zerstörte Gewebe ist unwiederbringlich verloren. Es hat sich eine Leberzirrhose entwickelt. Je mehr Gewebe betroffen, desto stärker die Auswirkungen.

Bei der Leberzirrhose gibt es bereits sichtbare Anzeichen. Rote Handinnenflächen, glänzende und rote Lippen und Zungen, weiß verfärbte Nägel, eine sehr dünne Haut sowie starker Juckreiz können auf eine Leberzirrhose hinweisen. In diesem Stadium der Lebererkrankung treten auch Schmerzen im rechten Oberbauch und Fieber auf.

Der Verlauf der Leberzirrhose kann durch gesunde Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Medikamente verlangsamt aber nicht aufgehalten werden. Sind die Zerstörungen zu groß, bleibt als letzter Ausweg nur noch die Transplantation.

Ein akute Leberentzündung – ausgelöst durch Alkohol, zu viel fettes Essen oder Hepatitis-Viren – kann mit Hilfe einer medikamentösen Behandlung ausheilen.

 

Wie wird eine Lebererkrankung festgestellt?

Erste Hinweise auf eine Lebererkrankung gibt die Untersuchung des Blutes. Bei unklaren Beschwerden im Oberbauch wie Druckgefühl, Völlegefühl und Appetitlosigkeit sollte eine Blutuntersuchung durch den Hausarzt erfolgen. Auch die regelmäßigen Check-Up-Untersuchungen helfen dabei, eine Lebererkrankung frühzeitig festzustellen.

Je früher eine Lebererkrankung erkannt wird, desto günstiger für den weiteren Krankheitsverlauf.

Autor seit 4 Jahren
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