Wie funktioniert ein Luftwäscher?

Das Herzstück eines Luftwäschers ist eine Walze, die aufgrund einer großen Menge perforierter Lamellen eine enorm große Oberfläche aufzuweisen hat, obwohl ihr Durchmesser verhältnismäßig gering ist. Diese Walze dreht sich bei Betrieb in einer Wanne, die mit Wasser befüllt wird. Die fein strukturierte Oberfläche der Walze nimmt das Wasser aus der Wanne auf und führt es an der Öffnung für die Luftzufuhr vorbei. Bei zu trockener Luft, nimmt diese das Wasser auf und die Walze holt sich frisches aus der Wanne. Ist die Luftfeuchtigkeit ideal, bleibt das Wasser eben an der Walze heften. Somit reguliert sich die Luftfeuchtigkeit automatisch und selbstständig auf die idealen Werte.

Dies klingt im ersten Moment vielleicht ein wenig nach Luftbefeuchter, doch gibt es einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen beiden Geräten. Der Luftbefeuchter, befeuchtet, wie sein Name schon sagt, die Luft und zwar, ob diese es »will« oder nicht. Billiggeräte oder schlecht gewartete Geräte können dabei letztendlich genau das Gegenteil von dem bewirken, was sie eigentlich sollen, nämlich das Raumklima verbessern. Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit ist ebenso schädlich, wie zu trockene Luft. Denn zu feuchte Luft trägt meist auch sehr viele Keime, die sich in ihr Wohlfühlen. Das Ergebnis bei anhaltend zu feuchter Luft kann dann eine so genannte Befeuchterlunge sein. Symptome sind Reizhusten und Atemnot sowie Fieberschübe.

Schadstofffreie Luft

Luftwäscher reinigen die Luft zuverlässig von Schadstoffen und verbessern das Raumklima

Der Luftreiniger heißt natürlich so, weil er nicht nur, wie beschrieben, die Luftfeuchtigkeit reguliert, sondern weil er die Luft auch von Schadstoffen reinigt. Zu beachten ist hierbei allerdings, dass der Luftwäscher selbst natürlich auch sauber gehalten werden muss, um optimal zu funktionieren, aber das kennt man ja von anderen Geräten, wie etwa dem Staubsauger, auch.

In den feinen Lammellen bleibt der Schmutz der durchströmenden Luft, etwa Staub, Nikotin oder Pollen hängen, so dass auf der anderen Seite gefilterte, saubere Luft wieder ausströmen kann. Diese Schmutzreste müssen dann von Zeit zu Zeit entfernt werden. Um Schimmel oder Keimbildung zu verhindern wird in die Wasserwanne im Luftwäscher dem Wasser ein antibakterielles natürliches Netzmittel auf der Basis von Silber-Ionen beigemengt. So lässt sich effektiv das Raumklima verbessern. Je nachdem, wie hoch der Verbrauch ist, sollte regelmäßig das Wasser gewechselt werden, was in der Regel einfach von der Hand geht.

High End Luftwäscher und Hygienemittel für keimfreie Luft
Philips Luftreiniger
Venta Hygienemittel
Dyson Tisch-Luftreiniger

Für wen lohnt sich ein Luftwäscher?

Eigentlich lohnt sich ein Luftwäscher grundsätzlich für jeden der sein Raumlima verbessern will, zumindest während der Heizperiode, insbesondere wenn man unter zu trockener Luft ein Stück weit auch leidet. So wird häufig beispielsweise auch das Schnarchen durch zu trockene Luft ausgelöst. Doch nicht nur während der kalten Jahreszeit kommen Luftwäscher zum Einsatz. Auch in Haushalten in denen geraucht wird, verrichten sie sehr gute Dienste, indem sie das Nikotin aus der Luft filtern, eine Aufgabe, die ansonsten Vorhänge und Tapeten übernehmen, was doch sehr unangenehm ist. Auch Allergiker profitieren von der Filterwirkung der Luftwäscher. Mit einem Luftwäscher hat man ein pollenfreies Wohnzimmer und kann auch als Pollenallergiker den Frühling in vollen (Luft)Zügen genießen. Wer also sein Raumklima verbessern will und dies auf einfachem Wege, für den ist ein Luftwäscher sicherlich die erste Wahl.

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