Wetter und Klima in Melbourne

Das Klima in Melbourne ist angenehm warm gemäßigt mit sommerlichen Durchschnittstemperaturen von etwa 20 Grad. Im australischen Winter liegen die Temperaturen bei ungefähr 10 Grad. Das Wetter ist wechselhaft mit häufiger Bewölkung und auch mit genügend Regen. Es ist nicht so trocken wie in vielen anderen Regionen des großen Australien, sondern zählt zu den wenigen niederschlagsreicheren Gegenden.

Yarra River

Yarra River (Bild: PublicDomainPictures / Pixabay)

Bevölkerung Melbournes

Gegründet wurde Melbourne im frühen 19.Jahrhundert von Europäern, welche zuvor auf der südlicher gelegenen Insel Tasmanien (heute auch ein Bundesstaat Australiens) gelebt hatten. Australien und Tasmanien waren bis 1900 britische Kolonien, und die britischen Kolonialverwaltungen waren an Siedlern aus Europa interessiert.

Aber auch einige Stämme der australischen Ureinwohner waren bereits hier seit langer Zeit ansässig. Sie lebten im heutigen Gebiet der Stadt seit vielen Generationen als Sammler und Jäger.

Melbourne bei Nacht

Melbourne bei Nacht (Bild: tpsdave / Pixabay)

Vor allem Nachfahren europäischer und asiatischer Einwanderer leben heute in Melbourne

Im Lauf der Jahre kamen Einwanderer aus vielen Teilen der Welt nach Melbourne. Menschen aus über 140 verschiedenen Nationalitäten leben heute in Victorias Hauptstadt. Zahlreiche Nachkommen von Einwanderern aus Großbritannien, Irland und Südeuropa sowie aus anderen Teilen Europas, aber auch aus Indien, China und Vietnam leben heute miteinander in der großen australischen Stadt. Einwanderer aus Osteuropa sind häufig jüdischer Herkunft, und heute ist Melbourne die Stadt mit der größten jüdischen Gemeinde Australiens. Die Millionenmetropole wurde zu einem regelrechten Schmelztiegel, in dem viele Nationalitäten in eigenen Wohnvierteln ansässig wurden. Die multikulturelle Atmosphäre macht die ohnehin sehr reizvolle, von weiten Parkanlagen, modernen Hochhäusern und historischen Bauwerken gleichermaßen geprägte Stadt noch interessanter.

Waren die ersten weißen Australier alle Kriminelle?

Ein wesentlicher Unterschied zu vielen anderen australischen Städten ist, dass Melbourne nie eine britische Strafkolonie war. Hier muss allerdings gleich hinzugefügt werden, dass man von der damaligen britischen Justiz bereits wegen einfachem Diebstahl als Sträfling in die Kolonien verschifft werden konnte. Die Sträflinge, die zu den ersten weißen Bewohnern Australiens gehörten, waren keineswegs alle gefährliche Kriminelle, nur weil sie in die damalige Strafkolonie deportiert wurden. Sehr viele Leute begingen Diebstahl aus blanker Not, und auch andere kleinere Betrugsdelikte wurden oftmals nur aus einer Notlage heraus begangen. Somit sind auch die Nachfahren der Bewohner anderer Städte Australiens keine Kriminellen. Oft wird das aber behauptet, auch in Reiseführern.

 

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Goldfunde

Um das Jahr 1850 wurde in der damaligen Kronkolonie Victoria Gold gefunden. Dies hatte eine rapide Zunahme der Bevölkerung zur Folge – die Einwohnerzahl ganz Australiens stieg dadurch auf das Dreifache innerhalb von zehn Jahren an. Der Goldrausch, der mit dem in Kalifornien vergleichbar war, dauerte etwa bis 1860 an. Viele Goldadern waren dann vorerst ausgeschöpft, allerdings wurden auch wieder bis zum heutigen Tag neue Vorkommen entdeckt.

Eureka Tower

Eureka Tower (Bild: PublicDomainPictures / Pixabay)

Eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten

In Melbourne kann man einerseits das pulsierende Leben einer modernen australischen Großstadt erleben, aber auch Ruhe und Entspannung finden. So gibt es großflächige Parks mit faszinierenden einheimischen Pflanzen wie den verschiedenen Eukalyptusbäumen, und sogar Tiere wie die Wallabies (einer kleinen Känguruh-Art) und viele Vögel sind hier zu finden.

Animal Equality ist eine international tätige Organisation, die sich überall dort für Tiere einsetzt, wo sie Leid oder Tierquälerei erfahren

Wolkenkratzer

Moderne Wolkenkratzer wie die 251 Meter hohen Rialto Towers lassen Besucher über die moderne Großstadt staunen. Das höchste Gebäude der Metropole ist jedoch der erst im Jahr 2006 fertiggestellte Eureka Tower - mit 297 Metern Höhe und 91 Stockwerken das zweithöchste Gebäude der südlichen Hemisphäre. Ein weiterer Höhenrekord der Baukunst ist in Planung: Im März 2013 wurde der Bau eines Wolkenkratzers genehmigt, welcher das höchste Bauwerk der gesamten Südhalbkugel werden soll.

Rialto Towers (Bild: tpsdave / Pixabay)

Queen-Victoria-Markt

Ein weiterer Superlativ ist der Queen-Victoria-Markt, ein Markt aus dem 19.Jahrhundert, benannt nach der britischen Monarchin. Er ist heute der größte Freiluftmarkt der Südhemisphäre. Hier finden Besucher ein vielfältiges Angebot an Obst, Gemüse und Gewürzen aus aller Welt, australischen Delikatessen, schmackhaften Weine und vielen anderen Lebensmitteln (berühmt ist der Markt für Donuts) sowie an Kleidung und Schuhen, Schmuck und Kunstwaren. Außerdem ist eine internationale Gastronomie hier vertreten.

Federation Square

Seit Oktober 2002 hat Melbourne einen neuen Mittelpunkt - den Federation Square. Kreativ gestaltet, bizarr und riesig, vereinigen sich hier Restaurants, Cafés und Bars, aber auch Theater und Kinos. Inzwischen sind es etwa 2000 Veranstaltungen, die in dieser neuartigen Sehenswürdigkeit Melbournes stattfinden. Der Federation Square ist kultureller und gesellschaftlicher Mittelpunkt Melbournes geworden. Festivals wie das "Melbourne Food and Wine Festival" oder das "Melbourne Comedy Festival" finden hier statt. Auch der australische Nationalfeiertag wird hier gerne zelebriert.

 

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Museen

Ein großes Angebot an Museen ist in Melbourne vertreten, wie das Museum of Victoria, in dem es spezielle Abteilungen gibt wie Zoologie, Geologie und Anthropologie. Eine umfassende Sammlung von Fotografien und Gemälden finden Besucher in der National Gallery of Victoria. Auch das jüdische Leben in Australien ist in interessanten Museen dokumentiert: Im Jewish Museum of Australia und im Jewish Holocaust Museum and Research Centre.

Cook´s Cottage

Ein ungewöhnliches Bauwerk ist das "Cook´s Cottage". Es wurde im Jahr 1933 von England nach Melbourne versetzt. Erbaut wurde das Gebäude 1755 im englischen Yorkshire von den Eltern von Kapitän James Cook. Es erinnert heute an den berühmten Seefahrer, der den Osten Australiens für das Britische Empire in Besitz genommen hatte.  Er selbst hat allerdings nie in dem Haus gewohnt, und hat auch die Stadt Melbourne nie betreten.

Am Strand von Frankston (Bild: athenadennis / Pixabay)

Der Hafen von Melbourne (Bild: akruse / Pixabay)

Ein reiches Freizeitangebot

Als Australiens "Sporthauptstadt" gilt die große südliche Metropole nicht erst seit den Olympischen Spielen, die 1956 in Melbourne stattfanden. Tennis- und Cricket-Turniere, Reitturniere, Football und Autorennen werden regelmäßig hier veranstaltet. Seit 1877 findet am ersten Dienstag im November Australiens größtes Pferderennen, der Melbourne Cup Day statt.

Bekannt und beliebt bei Einheimischen wie Besuchern ist das "Summer-Fun-in-the-Parks"-Programm, bei dem kostenlose Open-Air-Konzerte in den Parks von Melbourne angeboten werden.

Besonders bei Jugendlichen und Künstlern beliebt ist der im Südosten gelegene Stadtteil Prahran. Ursprünglich eine Arbeitersiedlung, finden sich heute hier viele Galerien und Boutiquen sowie attraktive Bars und Restaurants.

Absolut sehenswert sind auch der Royal Melbourne Zoo, in dem viele Tiere Australiens in einem naturnahen Gelände untergebracht sind, und das unterirdisch angelegte Melbourne Aquarium.

 

Animals Asia fördert das Mitgefühl und den Respekt vor allen Tieren - hier ein Link zur interessanten Webseite

Melbourne - eine Stadt mit hoher Lebensqualität - ... und einer tollen Umgebung

Heute leben etwa 4,1 Millionen Einwohner in Melbourne, das bereits mehr als einmal von der Zeitschrift "The Economist" als "Lebenswerteste Stadt der Welt" bezeichnet wurde. Nicht nur die Stadt selbst ist attraktiv, auch die Umgebung ist es. So liegt nahe Melbourne die 243 km lange Great Ocean Road, die zu den schönsten Küstenstraßen der Welt gehört. Unter anderem kommt man hier an den "Twelve Apostels" vorbei, einer beeindruckenden, bis zu 60 Meter hohen Felsformation.

Interessante Infos über den Schutz für Meeressäuger

Twelve Apostels

Twelve Apostels (Bild: viechfisch / Pixabay)

Eine Auswahl der Nationalparks

Um die faszinierende, einzigartige Natur Australiens zu schützen, wurden inzwischen zahlreiche Nationalparks in allen Landesteilen eingerichtet. So auch in der Nähe von Melbourne. Der Wilsons Promontory National Park liegt an der Südspitze, etwa 160 km südöstlich von Melbourne. Das Parkgebiet ist etwa 500 km² groß und beherbergt neben einer artenreichen mannigfaltigen Pflanzenwelt auch seltene Tiere wie einige Känguruh-Arten, aber auch andere typisch australische Tiere wie Koalas, Emus und viele Vögel und Kleintiere.

Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. ist ein eingetragener und gemeinnütziger Tierschutzverein - Unterstützung schon ab 1 Euro monatlich möglich

250 km westlich von Melbourne liegt ein weiterer bekannter Nationalpark - der Grampians National Park. Bizarre Sandsteinformationen, etwa 900 Blütenpflanzen, weite Wälder und eine große Zahl an einheimischen Tierarten finden Besucher in dem etwa 1.672 km² großen Nationalpark, der in der lokalen Sprache der Ureinwohner Gariwerd genannt wird. In Ausstellungen und Präsentationen sowie an altertümlichen Fundstätten können Besucher auch viel über die Kultur der Aboriginals erfahren.

Der Koala - ein knuddeliger ...

Der Koala - ein knuddeliger Kletterbeutler (Bild: PixelAnarchy / Pixabay)

Flugreisen nach Melbourne

Melbourne hat zwei Flughäfen. Im ungefähr 22 Kilometer nordwestlich gelegenen Vorort Tullamarine liegt der Melbourne International Airport. Hier verkehren viele internationale Fluglinien wie Quantas, Lufthansa und Air New Zealand, und es landen auch Flugzeuge im Direktflug von  mitteleuropäischen Flughäfen. Ungefähr 50 Kilometer südwestlich liegt der kleinere Verkehrsflughafen Avalon Airport bei der Stadt Avalon. Von hier verkehren überwiegend Inlandsflüge. Auf den kleineren Flughäfen Essendon und Moorabbin Airport verkehren heute keine Linienflüge mehr.

Autor seit 4 Jahren
21 Seiten
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