Vorsorge ist die beste Sorge, wenn es um einen bequemen Flug geht

Die Zeiten, in denen man ohne Probleme drei bis vier Stücke Handgepäck mit in die Kabine nehmen konnte, sind leider vorbei. 

Somit gilt in Sachen Kleidung das Zwiebelprinzip. Am besten man zieht sich vor dem Abflug dicke Socken, eine kuschlig warme Überziehjacke und sogar einen leichten Baumwollschal an (Dieser kann nämlich auch ganz einfach zu einer leichten Decke umfunktioniert werden). Je nach Befinden kann man so entweder ab- oder anlegen. Bequem sollten die Klamotten auf alle Fälle sein. Kaum Platz weg im Handgepäck nehmen Ohrenstöpsel, Augenmaske und Nackenstützkissen für den erholsamen Schlaf während des Fluges.

Notwendiges Übel - lange Flüge zu ...

Notwendiges Übel - lange Flüge zu tollen Destinationen

Die gesundheitlichen Belastungen eines Langstreckenfluges sind nicht ohne

Hier die am relevantesten Auslöser und damit verbundenen Beschwerden, die mit einem Langstreckenflug einhergehen.

  • Die niedrige Luftfeuchtigkeit. In der Kabine herrscht circa 10 % weniger Luftfeuchtigkeit. Von daher sollten man mindestens ein Viertel Liter Flüssigkeit (kein Alkohol und/oder Kaffee) pro Flugstunde zu sich nehmen. Gegen trockene Haut helfen Cremes, doch bevor diese ins Handgepäck kommen, müssen die genauen Vorschriften diesbezüglich beachtet werden. Bei ausgetrockneten Schleimhäuten hilft Meerwasserspray für die Nase oder ein feuchtes Taschentuch, das über Mund und Nase gelegt werden kann. Kontaktlinsenträger sollten während des Flugs auf die Brille zurückgreifen.
  • Der Luftdruck macht sich besonders bei dem Landeanflug im Ohr bemerkbar. Hier hilft es, entweder Kaugummi zu kauen oder den Unterkiefer hin und her zu bewegen. Wenn dies nicht helfen sollte, einfach die Nase zuhalten und leicht gegen die zugehaltene Nase ausatmen.

Alle 2 Stunden etwas Laufen - Platz genug ist ja

  • Durchblutungsstörungen sind ebenfalls ein Thema, und können – wenn auch selten – zu ernsthaften Verletzungen und sogar zum Tode führen. In den Beinvenen kann sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) entwickeln, dass losgelöst zum Verschluss von Blutgefäßen in der Lunge führen könnte. Hier hilft es, viel zu trinken, alle zwei Stunden etwas zu gehen, im Sitzen Füße und Beine zu bewegen und zu massieren sowie spezielle Kompressionsstrümpfe zu tragen. Mehr über dieses Thema verrät ein toller Pagewizz-Artikel von Ashlie.
  • Flugangst – um die 15 % aller Deutschen leiden unter ihr. Sie trifft vor allem diejenigen, die ohnehin schon an Platzangst, Höhenangst und anderen ähnlichen Phobien leiden. Schlafen ist während des Flugs in diesem Fall die beste Medizin. (Meine Frau schwört auf Rotwein – viel Rotwein!). In Extremfällen sollte vor dem Flug der Hausarzt konsultiert werden, um zur Not auf ein Beruhigungsmittel Zugriff zu haben.
  • Der Jetlag. Mit langen Flügen kommt notgedrungen eine ordentliche Zeitverschiebung, die den Biorhythmus total aus dem Takt bringt. Das Einzige, was hier laut meiner Erfahrung hilf, ist es sich so schnell wie möglich an den Rhythmus vor Ort anzupassen – also entweder ausgiebig schlafen oder ausgiebig feiern und danach ausgiebig schlafen.

Entweder nur schlafen ...

... oder erst feiern und dann schlafen.

Autor seit 5 Jahren
135 Seiten
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