Zeit gemessen und ungemessen

Die Sanduhr wird als ein Zeitmessgerät definiert. Da zögert der interessierte Leser schon.
Für die Zeit selbst findet sich kaum eine fassbare Begriffserklärung.

Was ist Zeit?
Einsteins Raumzeit krümmt unsere Gedankengänge.
Die Zeit als Menge aller Ereignisse bei den Quantenphysikern lässt uns aufhorchen.
Demütig reflektieren wir Zeit als erlebtes Dasein bei den Philosophen ...

 ... so viele nicht-anfassbare Begriffe umschwirren das Bewusstsein.

 

Da kommt die messbare Zeit als intellektueller Ankerpunkt doch sehr willkommen.
Den Sand kann man dann wenigstens noch mit eigenen Augen rieseln sehen, und die Uhr kann der neugierige Zeitforscher auch in die Hand nehmen.

Seit wann gibt es Sanduhren?

Zu unserer Überraschung wird die Sanduhr laut Wikipedia erst im Mittelalter in Texten erwähnt.
Wie haben die Menschen vorher die Zeit bestimmt? Sonnenuhren fallen uns ein. Und sonst? Wir werden jetzt richtig neugierig.

Wie haben unsere Vorfahren zu ihrer Zeit die Zeit bestimmt?

 

Beginnen wir unsere Nachforschungen mit der Sanduhr. 

Der Aufbau der Sanduhr liest sich simpel. Zwei Glaskolben werden mit Sand gefüllt, und dieser fällt vom oberen in den unteren Teil.

So simpel ist die Sache dann auch wieder nicht. Schließlich braucht man zur Herstellung einer Sanduhr in dieser Form die Kunst der Glasbläserei. Seit wann beherrschen wir diese Technik? Wir lesen nach.

Erst seit dem 17. Jahrhundert? Das ist kaum zu glauben, aber so steht es im Lexikon.

Stundenglas / Minutenglas? Sekundenglas?

Die Sanduhr wird auch als Stundenglas bezeichnet.
Ein Inferno von Fragen bestürmt den Suchenden.

Wer hat eine bestimmte Menge an Sand mit dem Ablauf einer Stunde gleichgesetzt, also eine Art Ursandmeter festgelegt wie es früher für das Urmeter galt?
Und – gab es auch Minuten- und Sekundengläser?

Wir lassen diese Fragen vorerst unbeantwortet, denn eine andere wesentliche Frage beschäftigt uns.

Die Qualität des Sandes

Es wird uns klar, dass der Sanduhrbauer nicht an den nächsten Strand oder Wasserlauf gehen kann und dort ein "Schippchen" Sand in die Kolben schaufelt.

Denn, so lernen wir, der Uhrsand muss feinkörnig sein. Und nicht nur das.
Er muss auch eine möglichst gleichförmige Struktur haben. Wir lesen dann noch vom Ausdruck "Abrieb", was immer das auch bedeuten mag.

Im Hobby-Autor kommen Gefühle von Hochachtung und Dank auf. Worauf unsere Vorfahren doch alles achten mussten, um den wissenschaftlichen Fortschritt voranzutreiben!

Sand und seine Qualität

Bevor wir uns in die Historie der Sanduhren-Entwicklung verlieren, schauen wir einmal bei Google nach.

Welche Hersteller produzieren heute noch Sanduhren, und welche Unternehmen beliefern diese mit feinkörnigen, homogen strukturierten, abriebarmen Qualitäten?
Das Ergebnis der Recherche ist ambivalent. Wir finden Sanduhren, die der interessierte Konsument kaufen kann, und wir kommen gleich dazu.
Aber bezüglich der geeigneten Zulieferer des geeigneten Rohstoffes werden wir nicht fündig.

Wahrscheinlich muss ein Autor doch sehr intensiv recherchieren, um diese Frage korrekt zu beantworten. Wir kippen im Moment diese Recherche.
Ein Mitglied des Autorenportals Pagewizz hat zum Thema Sand einen sehr informativen Beitrag verfasst.

http://pagewizz.com/sand-ein-knapper-rohstoff-31543/

Die Vorläufer der Sanduhr

Es gibt noch viel zu lesen über die physikalischen Gesetze des Sandrieselns, über Verwendungsarten in der Seefahrt und andere Gebieten, sowie über die größten und kleinsten Sanduhren der Welt.

Wir wollen allerdings wissen, wie die Menschen auf die Idee dieses Zeitmessgerätes gekommen sind.

Wasseruhren. Die alten Ägypter, und auch die Mitglieder anderer Kulturen, haben die Fließfähigkeit von Wasser genutzt. Sie haben sich Gedanken über Begriffe wie Druck, Ansaugverhalten und Vakuum gemacht und – ausprobiert. Wahrscheinlich über Tausende von Jahren.

Wasseruhren. Die Zeit verrinnt, da haben wir wieder den bildhaften Ausdruck.

Wir staunen über das alte Wissen bezüglich der Einflüsse der Schwerkraft. Wir bewundern die filigrane Kenntnis von Schüttwinkeln und Fallgeschwindigkeit.

Es war ein weiter Weg zur modernen Zeitmessung - und die Idee der Sanduhr hat daran ihren Anteil.

Wo verwenden wir heute noch eine Sanduhr? In der Sauna, so fällt es uns ein. Und dabei belassen wir es dann mit dem Thema.

Zeitmanagement als Kunst

Der Umgang mit der Zeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Eine ausgeglichene Zeiteinteilung bringt Ruhe in das Leben, und sie lässt Kraft schöpfen für neue Unternehmungen.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang gern auf diesen Beitrag unserer Autoren-Kollegin Felizitas http://pagewizz.com/resilienz-als-seelenruhe-29788/

Gags und Gadgets

Gadgets sind kleine technische Spielereien.
Jetzt schauen wir einmal bei Amazon nach, ob uns ein Souvenir für die Wohnung gefällt, das uns täglich an das Thema "Zeit und Sanduhr" erinnert. Wir finden eine schöne Auswahl zum Stöbern vor. Wir entscheiden uns für diese zwei Varianten:

Eine digitale Sanduhr, in der Pixel anstelle der Sandkörner rieseln. Die analoge Anzeige (Sand) wird digitalisiert ( Nullen und Einsen). Das ist doch ein Gag.

Sehr lustig ist auch noch die Smiley Sanduhr. Die passt auch wieder gut zum Thema, denn ...

... denn Wissen macht Spaß. Und schreiben ebenso.

Autor seit 2 Jahren
181 Seiten
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