Stressless (Bild: Marianne J./pixelio)

In Bewegung bleiben!

Eigentlich klingt es ja wie ein Paradoxon: Je stärker Knochen belastet werden, umso länger bleiben sie stabil. Dabei ist das eine ganz simple Wahrheit, dass der Knochenstoffwechsel aktiv bleibt, je mehr die Knochen beansprucht werden.

Aus einer Vielzahl von Sportarten empfehlen sich vor allem Jogging und Tennis, Badminton oder auch Squash, Fußball und Basketball, Volleyball und viele andere Ballsportarten.

Wenn man allerdings schon an einer Gelenkserkrankung leidet, so ist es ratsam, weniger dynamische Sportarten auszuüben, also etwa Wandern oder Spazieren gehen, Kegeln und ähnliche Betätigungen mehr.

Hier ist es vor allem ratsam, die sportlichen Betätigungen in einem vernünftigen Ausmass zu verrichten, also niemals übertreiben, stets ein gesundes Gleichgewicht halten zwischen Bewegung und Ruhephasen.

 Wie Kalzium helfen kann

Kalzium ist jener Mineralstoff, der hauptsächlich für starke Knochen sorgt. So besteht ungefähr die Hälfte der Knochenmasse aus kalziumhaltigen Mineralstoffen.

Kalziumreiche Nahrungsmittel wären zum Beispiel viele Milchprodukte (Hartkäse), ebenfalls Vollkornprodukte und Nüsse. Mit etwa 1,5 g Kalzium hat man den Tagesbedarf ausreichend gedeckt, kann aber, wenn man nicht in der Lage ist, Kalzium regelmäßig mit der Nahrungsaufnahme zu sich zu nehmen, auf verschiedene Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen, die den Kalziumhaushalt ausgleichen helfen.

 Risikofaktoren

Spricht man von Umständen, die Osteoporosebildung fördern, so steht an prominenter Stelle der Bewegungsmangel, gefolgt von falscher Ernährung (wenig Vitaminzufuhr, viel Alkohol, Kaffee, Phosphate, Fleisch, Salz). Das Osteoporoserisiko steigt auch durch Hormonmangel, aufgrund erblicher Vorbelastungen, durch Rauchen und ebenfalls durch einige Arzneimittel (Kortison, Heparin u.a.).

 Richtige Ernährung

Mittels einer ausgewogenen, mit einem hohen Anteil an frischem Obst und Gemüse angereicherten Ernährung kann man schon einen wesentlichen Teil dazu beitragen, das Osteoporoserisiko gering zu halten.

Vermeidet man phosphathaltige Getränke, verzichtet oft auf Fleisch, Alkohol oder Kaffee,kann man nachhaltig Knochensubstanz bewahren und mit einem klugen Kalziummanagement Knochenschwund vorbeugen.

 

(Quelle: Osteoporosegesellschaft)

 Bild: Sachariy Mark/pixelio.de

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