Update August 2016

Und hier sind nun auch zwei sehr schöne Videos von YouTube aufgetaucht. Ein Video zeigt das Modell der Lok auf einer Modell-Anlage in Großaufnahme mit "Innenleben" und Fahrwerk. 
Das zweite Video zeigte eine "echte" Lok in Aktion.

Beide Videos sind am Ende dieses Beitrages eingeblendet.

Der Knalleffekt

Und hier ist der Clou gleich zu Anfang. Das Krokodil gab es wirklich (falls man es nicht schon wusste). Und so sah die Lok aus:

Als Junge ist es einem in Deutschland gar nicht so bewusst, dass es diese Lokomotive auch "in echt" gab. Es handelt sich nämlich um ein schweizer Fabrikat (*).

Und zwar handelte es sich um eine Elektrolok, die aus drei Elementen bestand. Vorne und hinten befanden sich die Motoren und die Achsaufhängungen, und in der Mitte war der Fahrerstand mit den Trafos untergebracht. Die drei Teile des Krokodiles wurden dann auch zutreffend mit "Schnauze, Körper und Schwanz" bezeichnet.

Als Modell für zuhause wäre das natürlich für den kleinen Lokführer das Beste, was ihm passieren könnte. Eine Lok mit Gelenken. Alle anderen Zugmaschinen bestanden nämlich aus einem Stück plus Tender, soweit man sich erinnern kann.

Schwere Lasten

Warum fuhr das Krokodil hauptsächlich in der Schweiz? Es war für besonders schwere Lasten im Gebirge ausgelegt (*). Die Lok fuhr mit ihren Güterwagen also speziell die steilen Berghänge hinauf und hinunter. Im Gebirge sind die Bahnstrecken oft sehr eng angelegt. Daher wurde der kräftige Zugwagen aus drei miteinander verbundenen Teilen konstruiert, die sich in den Kurven ineinander bewegen konnten. Eine clevere Idee, das muss man den Schweizern schon lassen!

Auf diesem Bild ist eine außergewöhnliche Sicht auf eine Gebirgsstrecke eingefangen.

Gibt es "das Krokodil" heute noch?

Es sollen zwei Exemplare in natura an zwei Orten in der Schweiz ausgestellt sein. Und dann gibt es natürlich für die Modellbau Fans die entsprechenden Modellreihen.

Vorab soll noch die Geschichte von der Milleniums Lok erzählt werden. Das Modell der Firma Märklin aus dem Jahr 2000 wird wie folgt beschrieben (*):

  • Gehäuse aus Platin
  • 2 Rubine als Rangierlichter
  • Echtes Glas für die Fahrerkabine
  • Räder aus Edelstahl (kein Gusseisen)
  • Stangen aus Titan (das Metall soll 35 Mal teurer als eine Stahllegierung sein)
  • Blöcke aus Ruthemium (sehr selten und leicht, wird sonst bei Computerfestplatten benutzt)
  • Und einige andere Besonderheiten.

Man musste als Junge dieses Teil nicht unbedingt selbst besitzen. Aber man hätte es sicherlich gern in einer Ausstellung bestaunt.
Von diesem Millenium Lok sollen nur knapp über fünfzig Exemplare hergestellt worden sein. Und der Preis, so liest man (*), soll damals teilweise über 50.000 D-Mark betragen haben.

Die Frage aller Frage

Gibt es die Lok auch bei Amazon? Ja, und ob.

Man findet gleich mehrere Angebote. Und der Preis fängt bei circa 500 Euro an.

Der Autor selbst hatte seinerzeit nicht das Glück, eine Krokodil Lok geschenkt zu bekommen. Aber er erinnert sich dankbar an das Stromlinien-Modell SK 800. Und das ist auch ganz schön flott über die Tischplatte gefahren. Das gute Stück muss ungefähr so ausgesehen haben.

Also, man kommt über den kostenlosen und gemeinfreien Bilderdienst Pixaby.com an dieses schöne Titelbild, und schon reiht sich eine ganze Serie von schönen Erinnerungen daran auf.

Der Eisenbahn Modellbau ist in Deutschland und in den Nachbarländern sehr beliebt. Hobbies sind wichtig. Sie bringen Entspannung und Freude.

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