Miniröcke: Back to the sixties

Egal wie warm oder kalt sich das Wetter im Sommer zeigt, den meisten dürfte es ziemlich heiß werden - der Minirock kehrt zurück! Schluss mit den knielangen Röcken, im Frühjahr und Sommer 2012 rutschen die Röcke nach oben und es darf richtig viel Bein gezeigt werden. Hinzu kommen Kleider im Stil der 50er und 20er Jahre und noch einige extravagante Styles.

Anfang der 60er Jahre entwarf die Modeschöpferin Mary Quant die ersten Miniröcke und verkaufte sie zunächst in ihrer eigenen Boutique. Ein Modetrend, der sehr schnell von jungen Frauen angenommen wurde. Zu dieser Zeit war es noch nicht üblich, dass jeder das trug, was ihm gerade gefiel.

Man richtete sich stets nach der neuesten Mode, die nicht immer besonders vielseitig war. Die kurzen Röcke begeisterten sowohl die Damen als auch die Männerwelt und der Minirock konnte seinen Siegeszug antreten.

Die Röcke wurden in den späten 60ern teilweise so kurz, dass sie nur noch knapp den Po bedeckten, was leider nicht bei allen Frauen besonders vorteilhaft aussah. Seitdem tauchen die kurzen Röckchen alle paar Jahre auf den Laufstegen dieser Welt auf. Im Sommer 2012 gehören Sie wieder zu den absoluten Modetrends für Damen.

Die perfekte Ergänzung dazu sind bunte Strumpfhosen mit Mustern und - an kühleren Tagen - leichte Stiefel.

Auffällige Drucke

Neben den zuckersüßen Bonbonfarben wurden Kleider und T-Shirts mit interessanten Aufdrucken angekündigt. Einige Designer präsentierten in ihrer neuen Kollektion fotorealistische Drucke, die allerdings nicht immer leicht zu kombinieren sein dürften.

Ob die großen Gemüsedarstellungen von Dolce und Gabbana tatsächlich Appetit auf mehr machen, oder eher als witziger Gag aufgenommen werden, ist fraglich. Fest steht, die Modetrends für 2012 werden vielseitig, farbenfroh und weiblich.

50s Revival: Audrey Hepburn und Rockabilly

Seit vielen Jahren hat man den Eindruck, den Designern würde nichts mehr einfallen, da sie jede Saison ein anderes modisches Jahrzehnt hervorkramen. Im letzten Jahr waren es die 60er, die Schlaghosen kommen sowieso alle paar Jahre wieder und im Sommer 2012 orientieren sich einige Designer an der Damenmode der 50er Jahre. Weite, schwingende Röcke kehren zurück in deutsche Kleiderschränke und bilden einen starken Kontrast zu den Miniröcken.

Neben den Glockenröcken wurden kurze Jacken im Doris-Day-Look und Blusen mit Bubikrägen angekündigt. Passend dazu trägt man elegant gebundene Kopftücher und Schmetterlingsbrillen, ganz im Stil der bezaubernden Audrey Hepburn.

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Zurück in die 20er Jahre

Für die Modetrends 2012 ließen sich einige Modeschöpfer von den Charlestonkleidern inspirieren, die Mitte der 20er Jahre zum letzten Mal groß in Mode waren. Damals banden sich die Frauen sogar die Brüste weg und quetschten die Hüften in einen Miedergürtel, um die gerade Linie dieser Mode zu unterstreichen. Im Sommer 2012 ist dies zum Glück nicht notwendig.

Es glitzert...

Die Hängerkleidchen gibt es in vielen verschiedenen Designs, mit Federn und  Fransen, glitzernd oder mit ausgefallenen Mustern. Sie sind eine gute Alternative für alle zierlichen Frauen, die figurmäßig nicht für die Brust- und Pobetonte Mode des 50er Jahre Looks ausgestattet sind.

Bonbonfarben und edle Stoffe

Während im letzten Jahr noch viele knallige Farben gemixt wurden, die mehr Augenschmerzen als Bewunderung verursachten, gehen die Modetrends 2012 zu Bonbonfarben. Mintgrün, Rosa, Vanillegelb und Babyblau wurden bei Ralph Lauren und Prada gesichtet. Diese zarten Farben sollen den 50er Jahre Look unterstreichen.

Ganz in Seide

Was der Designer Balenciaga vorgibt, scheint tonangebend in der Modewelt zu sein. Demnach dürfen sich die Damen 2012 in edle Seide hüllen. Dieser Stoff ist zwar nicht der so preiswert wie Kunstfaser, dafür fühlt er sich sehr angenehm auf der Haut an und wirkt absolut erotisch.

Die hauchdünne Seide umspielt den Körper wie ein Lufthauch und betont die Weiblichkeit. Allerdings ist sie auch sehr empfindlich und darf nur von Hand gewaschen werden. Doch wer schön sein will, der macht sich gerne mal die Hände nass.

Grace, am 26.12.2011
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Bildquelle:
Wikimedia Commons, Gemeinfreies Bild (Kilt und Plaid - Geschichte und Tradition schottischer Kleidung)

Autor seit 6 Jahren
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