Kastanie

Die Kastanie (Castanea sativa) gehört zur Familie der Buchengewächse. Schon im Frühjahr leuchten die prachtvollen Blütenkerzen. Leider werden die Blätter in den letzten Jahren besonders bei den weiß blühenden Rosskastanien von der Kastanienminiermotte befallen, sodass das prächtige Farbenspiel der Blätter der Vergangenheit angehört. Die Miniermotte befällt die Bäume und lässt die Blätter braun werden. Doch das Kastaniensammeln macht noch genauso viel Spaß und aus den Früchten lassen sich lustige Figuren als Herbstdekoration basteln. Es soll Glück bringen, wenn man die erste Kastanie, die man im Herbst findet, immer bei sich trägt.

Schneebeere

Kastanien

Schneebeere

Wer kennt sie nicht die kleinen weißen Schneebeeren (Symphoricarpos albus), in der Umgangssprache oft Knallerbsen genannt, an denen wir als Kinder nie vorbeigehen konnten. Fest auf die Erde geworfen oder mit dem Fuß darauf getreten machen sie knallende Geräusche. Doch Vorsicht ist geboten, da die kleinen Beeren giftig sein sollen.

Pilz im Moos

Herbstbäume

Ahorn

Die Ahornbäume verzaubern mit ihrer intensiven Herbstfärbung. Die geflügelten Samen wirbeln wie ein kleiner Propeller zur Erde und sind wohl oft unter dem Namen Nasenzwicker bekannt.

Hagebutten

Als Hagebutten werden die Früchte verschiedener Rosenarten bezeichnet. Sie sind reich an Vitaminen, besonders an Vitamin C und werden besonders häufig zu Früchtetee verarbeitet.

 

Manchmal sieht man an Hagebuttensträuchern auch die sogenannten Rosengallen. Darin entwickeln sich die Larven der Rosenwespe.

Schon als Kinder wussten wir, dass sich die feinen Härchen der Kerne der Hagebutten hervorragend als Juckpulver eignen und sangen fröhlich das Lied vom Männlein aus dem Walde.

Herbstbäume

Weißdorn

Im Frühling erstrahlt der Weißdorn in einem weißen Blütenmeer.

Im Herbst hängen viele kleine rote Früchte an den Zweigen, die in manchen Gegenden auch Mehlfässl oder Mehlfässchen genannt werden, da das getrocknete Fruchtfleisch in Notzeiten als Mehlzusatz beim Backen von Brot genutzt wurde.

Weißdorn

Holunder

Holunder

Holunder zählt zu den bekanntesten Hausmitteln z. B.  bei Erkältungen. Holunderbeeren sollten allerding niemals roh verzehrt werden, da sie zu empfindlichen Verdauungsstörungen führen können. Um den Holunder ranken sich viele alte Sagen und Aberglauben. So pflanzte man früher oft Holundersträucher um sein Haus, um böse Geister fernzuhalten.

Springkraut

Das Springkraut findet man immer häufiger z. B. an Ufern von Flüssen und an Waldrändern. Berührt man die reifen prallen Schoten mit den Fingerspitzen, dann platzen sie und die Samen werden herausgeschleudert. Das Platzen verursacht ein lustiges Kribbeln an den Fingern und viele Kinder müssen es einfach immer wieder probieren.

Springkraut

Pfaffenhütchen und Eibe

Sehr vorsichtig sollten man im Umgang mit Pfaffenhütchen und Eibe sein. Die leuchtenden Beeren sind sehr giftig und sollten nicht in Kinderhände gelangen.

Pfaffenhütchen

Eibe

So gibt es immer neue Pflanzen und Tiere zu entdecken, der gelbe Sanddorn leuchtet am Wegesrand. Die kleinen Spinnen wärmen sich auf der Pusteblume, die Hummel sammelt den letzten Nektar und die Lärchenzapfen glänzen in der Sonne.

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