Naturkosmetik und Bio-Drogerie

Naturkosmetik und Bio-Drogerie

Der Wille des Kunden ist unantastbar - Geiz ist nicht für alle geil

Haben Sie schon mal versucht, Ihren Lover oder Ihre Geliebte mit Geiz zu betören?

Jeder sieht es tagtäglich in deutschen Straßen. Ein Geschäft nach dem anderen wird geräumt. Aufgegeben von resignierenden Einzelhändlern. An wenigen Event-Standorten zieht halt eine Kette ein. In den Vororten oder in zu kleinen Orten bleibt das Geschäft halt leer. In dem ein oder anderen Land ist dieser Prozess schon weiter fortgeschritten. In den Nederlanden zum Beispiel gibt es in den Städten das immer gleiche Bild. Ein paar Ketten teilen sich die Einkaufsstraßen auf. Ist das die Freiheit, die wir meinen? Freiheit beinhaltet doch auch die Vielfalt. Und wer trägt die Verantwortung für diese Entwicklung? Und kann man diesen Trend ändern? Verbraucher in anderen Ländern wie Frankreich und Italien werden von den Deutschen sehr gelobt wegen ihrer tollen Speisen und der Vielfalt. Viele fahren deshalb sogar dorthin in Urlaub. Dort wird der Metzger, der Bäcker im Dorf oder im Viertel noch sehr geschätzt und man kauft dort.

Bevor wir von IntVilla Naturkosmetik mal wieder die Politik der Unfähigkeit bezichtigen, fragen wir doch mal nach der Verantwortung des einzelnen Verbrauchers. Bio-Kunden kaufen Bio-Produkte trotz des höheren Preises. Warum? Sind die dumm, dass sie mehr Geld bezahlen? Eine andere, viel größere Fraktion wandert regelmäßig, vorzugsweise montags und donnerstags, zu ein paar Discountern. Dort kaufen sie Produkte, die sie gar nicht kaufen wollten. Aber sie sind gefesselt davon, ein Schnäppchen gemacht zu haben. Sind die dumm und verantwortungslos oder einfach nur egoistisch?
Naturseife handwerklich hergestellt

Naturseife handwerklich hergestellt

Konsum und Arbeitsplätze - Ich sitze auf einem Ast

Der kleine Einzelhändler wird nicht mehr wahr genommen, einfach übersehen. Während anscheinend niemand weiß, dass die beiden Riesen auf dem Elektromarkt aus demselben Stall kommen und gar keine Konkurrenten sind und die deutschen Verbraucher sich völlig abhängig gemacht haben von deren Angebot. Also bleibt die Frage, welcher Kunde macht sich welche Gedanken, wenn überhaupt, beim Einkauf. Die großen Konzerne investieren nicht ohne Grund extrem viel Geld in Marktforschung und Marketing. Sie entwickeln und produzieren Produkte nach anderen Kriterien als der kleine Bäckermeister. Art, Aussehen und Preis stehen zuerst fest. Dann werden die Zutaten bestimmt, die ja zum Preis passen müssen. Es liegt doch in der Natur eines Herstellers, immer auf der Suche nach Sparpotential zu sein, damit der Gewinn sich erhöhen lässt. Wie kann es sein, dass Verbraucher Produkte kaufen, für die sie kein Geld haben, also teuer finanzieren müssen, und dann auch noch den eigenen Ast absägen, auf dem sie selber sitzen als Arbeitnehmer. Wegen Sparzwang, die Firma muss ja das Preisziel der Produkte erreichen, werden Personalkosten gesenkt, völlig legitim. Vollzeitarbeitsplätze werden in Niedriglohnarbeitsplätze umgewandelt. Vollzeitarbeitsplätze werden in 400-Euro-Jobs umgewandelt. Oder man holt Zeitarbeiter. Haben Zeitarbeitsfirmen eigentlich das Ziel, Arbeitnehmer zu vermitteln oder ist das Ziel doch eher, Gewinne zu tätigen? Die Konkurrenz um Arbeitsplätze sitzt ja nicht nebenan im Arbeitsamt oder in einer deutschen Kneipe. Der Konkurrent für deutsche Arbeitnehmer sitzt in Asien oder sonstwo. In Ländern mit wesentlich geringeren Lohnkosten und Sozialstandards.

Eine ganze Region profitiert von ...

Eine ganze Region profitiert von vielfältiger Arbeit an einem Rohstoff

Ein deutsches Phänomen - Kaufen soll eine bewusste Entscheidung sein

Manchmal mit Kinderarbeit oder Ausbeutung verbunden, was jedem Verbraucher bekannt ist. Aber Schei... was drauf, ist doch so billig.

Die Verbraucher, die da einen Zusammenhang sehen, kaufen bewusster ein. Sie überlegen zuerst mal, welche Produkte sie auch tatsächlich benötigen. Ob lokale, regionale oder deutsche Produkte eine sinnvolle und bezahlbare Alternative wären. Sie machen sich viele Gedanken und treffen eine Grundsatzentscheidung, was ihre Einkäufe und ihren Konsum angeht. Sie nehmen eine bewusste Haltung ein, die politisch, wirtschaftlich, sozial und emotional motiviert ist. Diese Verbrauchergruppe ist soweit nachvollziehbar und klar. Und IntVilla Naturkosmetik macht keinen Hehl daraus, dass das auch gern gesehene Kunden sind.

Auch nachvollziehbar ist eine hier noch nicht genannte kleine Gruppe. Die Markenkäufer, die von ihrem Produkt überzeugt sind oder sich durch ihr Produkt bewusst von anderen absetzen wollen. Dies auch zeigen wollen. Klar.

Aber was macht die große "schweigende Mehrheit"? Was sind deren Entscheidungskriterien? Ein deutsches Phänomen.

Und immer schön entspannt bleiben ...

Und immer schön entspannt bleiben. Egal wie es kommt.

Zum Schluss hier - Weniger ist mehr

Weisheit ist breit gestreut. Wir haben sie nicht gepachtet und wir bilden uns auch nichts ein. Aber angesichts der allgemeinen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung möchten wir uns für eine besser Umwelt und damit für natürliche und handwerkliche Produkte einsetzen. Mit uns kann man freundlich umweltfreundlich streiten. Für eine bessere Umwelt. Eine bessere Umwelt für eine bessere Welt.

Autor seit 5 Jahren
9 Seiten
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