Einflussreiche soziologische Theorien sehen die Hauptgründe für Jugendkriminalität in negativen Einflüssen von Gleichaltrigen wie den Freunden oder der Clique. Es ist im Bereich des Möglichen, dass ein Jugendlicher - der bisher nicht negativ auffällig war - sich mit Drogenabhängigen anfreundet und ebenso dem ruinösen Konsum verfällt. Diese Forschungen demonstrieren, dass eine gescheiterte Erziehung von Kindern nicht immer eine mögliche Ursache für Negativität ist - vielmehr kann es ein Resultat aus dem gesellschaftlichen Umgang sein.

 

Weiterhin berichtet www.businessinsider.de von den fatalen Auswirkungen negativer Menschen auf unser Leben, so heißt es wortwörtlich: "Und Neurowissenschaftler haben festgestellt: Wir bringen uns in körperliche Gefahr, wenn wir uns mit negativen Menschen umgeben. Das fängt beim Stress an: Stress, keine Überraschung an dieser Stelle, schadet uns. Nicht nur psychisch, weil wir zu weich sind, zu emotional. Stress schadet unserem Körper. Das Herz schlägt schneller, Arterien verkalken, es drohen Schlaganfall und Herzinfarkt. Unsere Verdauung leidet, wir werden fett, reizbar, bekommen Pickel und die Haare fallen aus." Schlechter Umgang resultiert nicht nur in einer schlechten Laune, sondern blockiert unsere kognitiven Fähigkeiten. Experimente konnten beweisen, dass wir unter Stress, Depression und Kummer alle anfallenden Aufgaben signifikant schlechter erledigen.

 

Pessimistische Menschen geben oft den Umständen, der Politik, der Wirtschaft, den Ehegatten, den Kollegen usw. die Schuld. Den Menschen fällt es schwer, zu realisieren, dass sie die Macht über das eigene Verhalten und das Leben haben. Meiner Erfahrung nach sind negative Menschen nicht an einer Änderung ihrer Denkweise interessiert. Sie klagen, betreiben Selbstzerstörung, beschuldigen und nörgeln ohne Einsicht. Vielmehr habe ich Impression, dass sie in dem Schlamassel und dem Dreck baden möchten. Sie suhlen sich regelrecht in der Dunkelheit. Ergo macht es keinen Sinn, die Überzeugungen von Pessimisten ändern oder diese Charaktere retten zu wollen. Die einzige Möglichkeit ist es, diese Individuen weitgehend aus dem Weg zu gehen. Dies kann die Aufgabe eines Freundeskreises, die Trennung vom Partner oder das Auswechseln des sozialen Milieus bedeuten. Meines Erachtens ist das Leben viel zu kurz und wir haben nur eine beschränkte Zeit auf diesem Planeten. Für meine persönliche Evolution war es von Relevanz, mich von negativen Menschen zu trennen und mein soziales Milieu neu zu konstruieren.Selbstverständlich kann ich nicht alle negativen menschlichen Wesen meiden, aber ich kann den Umgang mit ihnen auf das Minimale reduzieren.

 

Abschließend formulierte Ernst Ferstl die weisen Worte: "Eine negative Grundstimmung im Denken ist eine Kriegserklärung an das Leben, die ihre fanatischen Anhänger nie mehr in Frieden lässt."

 

Ein Link zu einer englisch-sprachigen Studie, die von der Ansteckungsgefahr durch Negativität berichtet: https://www.sciencedaily.com/releases/2007/10/071004135757.htm

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