Hallo Houston, wir hüpfen

Astronauten hüpfen, wenn sie sich auf einem fremden Planeten bewegen. Man kennt diese Bilder von der Mondlandung. Die Bewegungen sahen nicht unbedingt so aus, wie man sich das von den Perry Rhodan Romanen vorgestellt hätte.

(Bild: WikiImages)

Die Ingenieure brauchten noch etwas Zeit, bis sie die Technik der Raumanzüge verbessern konnten. Jetzt ist es soweit. Hier kommt der ultramoderne Space Suit (*).

Was ist neu im "Space Suit"?

  • Gewicht
  • Komfort
  • Schutzfunktionen

40 Prozent Gewichtsersparnis kann man als einen Quantensprung in dieser Technologie bezeichnen (*). Dazu sind neue Verfahren eingearbeitet worden, die die Kühlung innerhalb des Anzuges verbessert.

Daran hat der interessierte TV-Zuschauer vielleicht noch nicht gedacht. Wenn sich ein Mensch hüpfend auf und ab bewegt, dann erzeugt der Körper Wärme. Schweiß fließt. Also braucht das Kleidungsstück eine Kühlung, damit es dem Weltraumarbeiter nicht zu ungemütlich wird. Plötzlich bekommt der Fan eine ganz andere Vorstellung von der Arbeit seiner Helden dort oben.
Alles erscheint wirklichkeitsnäher. Information wie diese bringt den Weltraumfreund näher an das Thema heran.

Und dann fällt dem Leser noch etwas auf.
Die Astronauten der jüngeren Generation waren gar nicht mehr auf dem Mond. Sie haben von der Raumstation aus im All gearbeitet.

Dabei spielt ein Anzug mit maximaler Bewegungsfreiheit möglicherweise eine noch größere Rolle.

(Bild: skeeze)

Die Handschuhe. Die Finger müssen Monitore bedienen. Richtig, die Astromauten arbeiten dort oben mit Touchscreen Monitoren. Mit den klobigen Handschuhen der ersten Generation war das Eintippen sicherlich schwierig. Die neuen Anzüge sind also touchscreen-freundlich. Dies ist eine sehr bedienerfreundliche Überlegung und Umsetzung der Ingenieure.

Im Helm sind jetzt Kommunikationseinrichtungen für den direkten Kontakt mit der Bodenstation eingebaut. Und die Helme haben ein breiteres Visier. Der Mann im Mond muss nun nicht mehr umständlich den Kopf nach rechts oder nach links drehen.
Die Sache kommt gut voran, so kann ein Beobachter denken.

Und so sieht das Teil aus:

Das Raumtaxi

Ist der CST-100 Starliner ein Raumkreuzer? Er wird als Raumschiff bezeichnet – und auch als Raumtaxi. Das System ist in der Erprobung. Es soll im Jahr 2018 in Dienst gestellt werden.

Was gibt es Interessantes darüber zu erzählen (*)?

  • Astronauten, Güter und Ausrüstungsgegenstände sollen transportiert werden
  • Das Raumschiff besteht aus zwei Modulen. Ein Teil ist für den Betrieb ausgelegt (das Service-Modul). Im zweiten Bereich hält sich die Mannschaft auf. Hier ein Foto aus einer früheren Version von Modulen.

(Bild: skeeze)

  • Das Mannschaftmodul ist ungefähr fünf Meter im Durchmesser groß.

Wie passen fünf Personen hinein? Sie sitzen in zwei Reihen übereinander.
In der Enterprise wird der verfügbare Wohn- und Service-Bereich etwas umfangreicher dargestellt. Daran erkennt man auch, dass wir im Vergleich zur Enterprise Technologie erst am Anfang sind.

  • Der Starliner kann bis zu 60 Stunden autonom fliegen (*). Die Strecke bis zur Raumstation lässt sich schon in 24 Stunden zurücklegen. Es ist also ein guter Zeitpuffer für die Flugzeit eingebaut worden.
  • Insgesamt kann sich die Mannschaft in der Docking Station bis zu 210 Tage lang aufhalten. In dieser Zeit kann man eine Menge Dinge erforschen und ausprobieren.

Die Sache Weltraumfahrt beliebt spannend. Und - es gibt zum Starliner auch noch einen Konkurrenten – den Dragon V (*). Konkurrenz hebt das Geschäft. Der Weltraum Fan kann sich auf die weitere Entwicklung freuen.

(*) Textquellen:
https://www.nasa.gov/feature/new-spacesuit-unveiled-for-starliner-astronauts 

https://de.wikipedia.org/wiki/CST-100_Starliner 

>> Und hier sehen Sie eine tolle Animation zum Starliner Weltraumtaxi:

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Autor seit 2 Jahren
123 Seiten
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