Auf Entdeckungsreise

Wer hat das Land entdeckt? Die Neuseeländer natürlich, die Ureinwohner. Nach Untersuchungen von Ethnologen wurden die Inseln erst im 14. Jahrhundert von Polynesiern besiedelt (*). Die Europäer stießen um das Jahr 1600 auf den fernen Inselstaat. Es war der niederländische Seefahrer Abel Tasman, der Neuseeland in das Bewusstsein der Europäer rückte (*). Nach ihm ist auch die südlich von Australien gelegen Insel Tasmanien genannt.

Wo liegt Neuseeland?

Es liegt ziemlich isoliert im südlichen Pazifik. Den größten Nachbarstaat bildet Australien. Bis dorthin sind es im Mittel immerhin 2000 Kilometer Luftlinie. Dies entspricht in etwa der Entfernung von Berlin nach Moskau.

Neuseeland im fernen Pazifik

Im Wesentlichen besteht Neuseeland aus zwei großen Inseln und einer verstreuten Inselwelt. Insgesamt bedeckt das Staatsgebiet eine Fläche von circa 250.000 Quadratkilometern (qkm). Damit hat der Inselstaat in etwa die Größe von Großbritannien oder Italien. Deutschland ist ungefähr ein Drittel größer als das ferne Inselreich.

(Bild: schreibspass bei Pagewizz.com)

Die etwa vier Millionen Einwohner verteilen sich recht ungleich auf die Gesamtfläche. Neuseeland hat mit einem Urbanisierungsgrad von über 80 Prozent (*) einen den höchsten Anteile an Stadtbevölkerung weltweit. Allein in der Hauptstadt Wellington lebt ein Drittel der gesamten Einwohner des Landes.

Es gibt also viel freies Land zu entdecken. Was ist für den ausländischen Besucher besonders sehenswert?

All you can see

Man kann das Land mit geführten Reisen oder auf eigene Faust erkunden. Für Globetrotter findet sich bei den einschlägigen Anbietern ein umfangreicher Katalog an Mietwagen und Wohnwagen.

Im Süden startet man gern in Christchurch. Von dort geht es quer über durch das Land mit dem Bus zu den heißen Quellen von Rotorua. Neuseeland verzeichnet zahlreiche vulkanische Aktivitäten, die hier eindeutig zu Tage treten. Schlammtümpel und hoch aufschießende Geysire sieht man bei uns in Europa nicht jeden Tag. Bereits hier wird die Reise zu einem besonderen Erlebnis.

Ein Besuch in Wellington darf auf einer Reise durch Neuseeland nicht fehlen. In der Hauptstadt wird das britische Erbe anhand der viktorianischen Gebäude eindeutig.

Zwischen der Nordinsel und der Südinsel sind Fährverbindungen eingerichtet. Mit etwas Glück kann der Passagier während der Überfahrt Wale, Delphine oder Robben beobachten.

Was den Hawaiianern der Hula, das ist den Maori der rituelle Haka Tanz.

(Bild: Nydegger)

In den Nationalparks macht der Reisende sein Aha-Erlebnis. Unberührte Natur zeigt sich in weitläufigen Regenwäldern, tiefen Tälern und beeindruckenden Bergketten.

(Bild: Andrew-Art)

Dazu kann der Besucher Helikopter Rundflüge buchen, um die Herrlichkeit der Landschaft aus einer anderen Perspektive zu bewundern.

Berglandschaften und weite Fjorde wechseln sich ab, Papageien krächzen im Regenwald und Delphine springen in den Küstengewässern. Wer im Auto mit Zelt reist, der genießt abends den klaren Sternhimmel. Der Stargazer erfährt seine besonderen Glücksmomente.

(Bild: Unsplash)

Auckland und der Norden

Auf der Nordinsel findet der Reiselustige eine Küstenstraße von annähernd 100 Kilometern Länge - Scenic Route auf neuseeländisch (*). Kiwi Plantagen erwarten den Gast, die riesigen Farne der Urwälder verleiten zum Staunen und die Thermalwasser laden zum erholsamen Bad ein.

Die Hobbit Filme wurden unter anderem bei Hamilton im Waikato-Distrikt gedreht. Der Hobbit Fan kann ganze Touren zu den einzelnen Drehorten buchen.

Ist das schon alles? Wandern, am Strand liegen, tauchen – was kann man noch unternehmen? Verlängern oder wiederkommen. Neuseeland – Urlaub einmal ganz anders ...

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