Gedankenspielerei

Als Hund an der Spitze eines Staates oder als Unternehmensbosshund:-), stellt sich oft die Frage, wie die Vorgänge unterstützen? Folgsam-Sein, wie die Hunde in den vergangenen Jahrzehnten, reicht nicht. Gerade in Zeiten wie diesen, ist es von Vorteil, wenn der Hund mehr als nur Bellen kann.

Das Zauberwort heißt "Visualisieren", denn immer öfter kann man feststellen, dass das Hören nur 20 % des Merkens (Behaltens) umfassen, wer aber bellt und visualisiert, hat höhere Chancen – bis zu 50 % mehr Behaltensquote.

Das bedeutet, verwendet auch der Hund Bilder, Symbole und geschriebenes Wort, so kann er bis zu 30 % an Behalten zulegen. (Für die restlichen 50 %, muss er freilich noch mehr tun, aber nicht alle Hunde wollen 100 % anstreben und der Weg zum Erfolg ist steinig und entbehrungsreich, wie Lassie und Snoopy zu berichten wussten.)

Visualisieren!

 

Nicht nur Elefanten und Schweine malen, auch andere Tiere greifen zum Pinsel. Diese Schulung in den verschiedenen Einrichtungen sollten auch die Hunde nicht überhören, denn Fähigkeiten wie diese, nützen enorm:

 

  • Visualisierungen verkürzen den Redefluss, der meist ermüdet.

  • Erweitern das Gesagte und machen es leichter fasslich.

  • Wesentliches verdeutlichen und so die Behaltensquote erhöhen.

 

Das Publikum ist so orientiert und außerdem kann man seine eigene Kreativität unter Beweis stellen. Doch zunächst ist es wichtig, sich inhaltlich vorzubereiten: Wir sammeln Inhalte und finden die wesentlichen Punkte darin. Das ist gar nicht so einfach und bedarf oft mehr Zeit, als erwartet. Dennoch ist dieser Schritt erforderlich. Diese drei Fragen sollten wir beantworten können:

 

  • Was wollen wir darstellen? (Inhalt)

  • Wozu soll die Darstellung dienen? (Ziel)

  • Wen wollen wir informieren? (Zielgruppe)

Whiteboard - einfach beschreiben ...

Whiteboard - einfach beschreiben und wieder löschen.

Pinwand und Stifte

Pinwände sind daher eine vorzügliche Methode, Inhalte zu erläutern (vorausgesetzt man hat den Inhalt vorher wirklich gut aufgearbeitet und kann diese Variante wählen – ein Testlauf vor Publikum ist hier zielführend - Snack nicht vergessen). Auch sind Pinwände ein Mittel, das viele Unternehmen bereits integriert haben – vielleicht sogar in die Wandgestaltung eingearbeitet, was das Arbeiten damit noch einfacher macht.

 

Die herkömmliche Pinwand ist eine Weichfaserplatte, die mit (jeweils angepassten) Stoff überzogen wird und an der Wand montiert. Es kann aber auch eine frei-stehende Pinwand benutzt werden, deren eigentliche Wand man drehen kann. Meist haben diese Wände das Format 125 x 150 cm um die Packpapierbögen anbringen zu können, es gibt aber auch weit größere Formate.

 

Auf diesen Pinwänden wird entweder mit bestimmten Plakatschreibern geschrieben, oder aber auch mit Karten in verschiedenen Formen gearbeitet werden. Hier kann das Publikum wieder gut mitarbeiten, denn die Teilnehmer könne auf dem Material ihre Antworten auf Fragen schreiben, die dann wieder auf der Pinwand geordnet werden können.

Flipchart, Overhead und Beamer

Das Flip-Chart ist wesentlich kleiner (70 x 100 cm). Auch hier gibt es frei stehende Varianten, die den Vortragenden mit den drei Beinen oft zur Verzweiflung bringen. Auch hier gibt es "mobile Varianten", die aus aufklappbaren Kartonböden hergestelt sind. Sie finden auf Tischen Platz und man kann sie in jedem Raum anwenden – selbst am Boden!

 

Auch das Flipchart benötigt (bunte) Stifte, genau wie die Overheadfolie, die eigene, wasserfeste Overheadstifte erfordert. Bei Präsentationen ist der Overhead – ein strombetriebener Projektor mit verschiedenen Funktionen – in den letzten Jahrzehnten unersetzlich geworden. Es ist kaum noch vorstellbar, eine Schulstunde ohne Overheadfolien zu bestreiten und kann nur noch durch den sogenannten Beamer abgelöst werden, der vor allem wieder PC-Kenntnisse vom Vortragenden verlangt, weil sich die beiden Geräte verbinden lassen und die auf dem PC erstellten Inhalte via lichtstarkem Beamer an die Wand werfen lassen, so dass die ganze Teilnehmerschaft damit erfreut werden kann.

 

Bedenkt aber: Früher sagte man: Drei Teilnehmer pro einer Pinwand, heute sind es oft 40 Schülerinnen und Schüler (auch Erwachsene in Abendschulen) die sich mit einem Beamer-Bild abmühen, auf dem die Information oder Aufgeabenstellung dargestellt wird. Wenig komfortabel, wenig gegliedert, wenig vorbereitet. Wenig erläutert oder erklärt. So wird der für Teilnehmer zum Segen gewordenen Entwicklungen oft zum stillschweigenden Gräuel für die Teilnehmerschaft, die oft auch durch die Unwilligkeit des Vortragenden, die Beamerbilder zu erläutern, wenig von den Möglichkeiten profitieren, die das Angebot an modernen Präsentationsmitteln ermöglicht.

 

Autor seit 2 Jahren
135 Seiten
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