Die Idee hinter RebelMouse

Die meisten von uns sind heute auf zahlreichen Social Media Plattformen unterwegs. Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest, Google+ und Tumblr werden genutzt und auch einen eigenen Blog und die eigene Website haben bereits viele Internetuser in Betrieb. Dadurch wird es natürlich immer schwieriger, unsere Freunde und Geschäftspartner auf dem Laufenden zu halten, was es Neues von uns gibt. Wie bringe ich meine Kontakte dazu, ständig alle Plattformen zu besuchen, auf denen ich aktiv bin? Ganz genau: Meistens gar nicht. Deshalb posten wir den Content einfach mehrfach, um alle Kanäle zu bedienen. RebelMouse setzt genau hier an.

Was kann RebelMouse?

In erster Linie fasst RebelMouse alle Social Media Aktivitäten eines Users zusammen und erstellt daraus eine Frontpage in äußerst ansprechendem Design.

Hier einige Beispiele von aktiven Usern, deren Einverständnis ich eingeholt habe: Interessant sind dabei die vielfältigen Inhalte der unterschiedlichen User. An dieser Stelle lade ich zum Stöbern in den unten stehenden Profilen ein, um sich einen ersten Eindruck über die Möglichkeiten von RebelMouse zu verschaffen.

Beispiel 1

Beispiel 2

Beispiel 3

Beispiel 4

Beispiel 5

Beispiel 6

Beispiel 7

Wie man sehen kann, werden gerade Twitter-Posts optisch wesentlich ansprechender präsentiert. Statt lediglich den Link an sich zu zeigen, wie es Twitter tut, bindet RebelMouse gleich eine Vorschau auf die verlinkte Seite ein.

Derzeit werden folgende Dienste unterstützt: Facebook, Twitter, Instagram, Tumblr und RSS-Feeds.

Letztere Option ist vor Allem für Blogger interessant. Auf diese Weise stehen Blogeinträge, Facebook-Statusmeldungen, Twitter-Tweets und andere Aktivitäten binnen Sekunden gleichberechtigt auf ein und derselben Seite zur Verfügung.

Wem es darum geht, sich optisch attraktiv im Web zu präsentieren, die Erstellung einer eigenen Homepage aber scheut, kann seine RebelMouse Seite sogar als Homepageersatz nutzen. Den Content füttert man einfach durch die verschiedenen sozialen Netzwerke auf die eigene Seite.

Der Stream der Meldungen auf der Frontpage erscheint zunächst unübersichtlich, doch auch hier kann man Einfluss nehmen. So ist es im ersten Schritt möglich, RebelMouse zu sagen, ob Twittermeldungen sofort auf die Frontpage gepostet werden soll, oder ob man selbst eine Vorauswahl treffen möchte. Diese Funktion ist derzeit nur für Twitter verfügbar, doch hier gibt es dafür sehr viele Einstellungsmöglichkeiten.

Man kann entscheiden, ob Tweets und Retweets gepostet werden sollen oder nur die eigenen Tweets und ob dies jeweils automatisch auf die Frontpage geladen und somit publiziert wird.

Alternativ kann man nämlich auch alle Twittermeldungen im Bereich "Dashboard" sammeln und sie von dort manuell für die Frontpage freischalten.

Ebenfalls interessant ist die Möglichkeit im Twitter-Bereich des Dashboards Hashtags zu definieren, nach denen RebelMouse Twitter durchsuchen soll. Dies bietet dem User die Möglichkeit, seine Frontpage mit Meldungen aufzupeppen, die ein bestimmtes Thema abdecken, ohne dass er selbst ständig Meldungen zu diesem Thema schreiben muss.

Auch hier kann wieder festgelegt werden, ob diese Meldungen automatisch auf der Frontpage erscheinen oder ob man sie lieber über sein persönliches Dashboard vorsortieren möchte.

Eine sehr schöne Möglichkeit, das Erscheinungsbild der Seite zu beeinflussen bieten die Funktionen "Move" und "Freeze". Einzelne Meldungen können damit zur gewünschten Position auf der Seite verschoben werden und mittel "freeze" auch dort fixiert werden. So vermeidet man, dass Meldungen, die einem wichtig sind, im Stream nach unten und somit aus dem sichtbaren Bereich verschwinden.

Weiterhin hat man die Möglichkeit, Slideshows zu erstellen. Jeder Post kann editiert werden und im Editiermodus ist es möglich, einem Post zusätzliche Bilder hinzuzufügen. Wurde ein Bild hinzugefügt, verwandelt sich der Post automatisch in eine Slideshow. Dies ist in Verbindung mit der Freeze-Funktion eine schöne Möglichkeit, ganz oben auf der Seite einen attraktiven Blickfank zu schaffen.

Zu guter Letzt kann man viele verschiedene Seiten erstellen. Für jeden Twitter-Account und jede Facebook-Fanseite, die man betreibt, kann man eine eigene Frontpage binnen Sekunden erstellen.

Weitere Features in Planung

RebelMouse ist zwar schon sehr groß, aber immer noch in der Betaphase. Es werden in naher Zukunft zahlreiche weitere Funktionen angeboten werden.

Momentan arbeiten die Macher an der Integration von Google+.

Ebenfalls soll demnächst eine einfache Möglichkeit geschaffen werden, stets über alle Neueigkeiten derer informiert zu werden, denen man auf RebelMouse folgt.

Um jemandem zu folgen, muss man übrigens nicht viel tun. Alle, mit denen man auf den sozialen Netzwerken bereits verbunden ist und die einen RebelMouse Account eröffnen, werden automatisch zu den eigenen Followern und man selbst zu deren.

Ich beobachte die letzten Wochen verstärkt Neuanmeldungen aus meinen Kreisen bei facebook und Twitter.

Fazit

Offenbar schlummert in diesem jungen Angebot ein enormes Potenzial. Es lohnt sich auf jeden Fall, die dortige Entwicklung im Auge zu behalten. Für stark in sozialen Netzwerken engagierte Internetuser ist RebelMouse meiner Ansicht nach bereits jetzt ein Angebot mit beachtlichem Mehrwert.

Natürlich sollte man sich bewusst sein, das dieses Unternehmen durch die direkte Verbindung zu den Accounts der User auch Zugriff auf die dort hinterlegten Daten bekommt. Hier muss jeder selbst abwägen, ob das wünschenswert ist oder nicht.

Da das gesamte Angebot bisher erst in englischer Sprache verfügbar ist, wird es sicher noch eine Weile dauern, bis RebelMouse auch in Deutschland so richtig ins Rollen kommt. Gerade der Hilfebereich wäre auf Deutsch sicherleichter zu konsumieren und man müsste weniger herumexperimentieren, wie einzelne Funktionen zu handhaben sind.

Meiner ganz persönlichen Ansicht nach kann RebelMouse tatsächlich das nächste große Ding im Bereich Social Media werden. Ich werde die weitere Entwicklung jedenfalls interessiert verfolgen.

Ach so, falls es interessiert: Hier ist mein Profil bei der rebellischen Maus:

 

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Rene_Junge, am 24.10.2012
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