Die Filmhandlung

Ein Konzern produziert tödliche Viren als biologische Waffen. Ein Dieb stiehlt einige Proben und verseucht die Forschungsstation. Alle Menschen werden automatisch eingesperrt und vom Virus befallen. In der Filmhandlung wechseln sich abenteuerliche Szenen ab. Schließlich entweicht das Virus an die Luft und fast alle Menschen werden krank, sie mutieren zu Zombies.

Die Biogefährdung

Nach dem Kinobesuch verdrängt man natürlich dieses Thema, denn: Wer will schon selbst einen Virenausbruch miterleben? Niemand.

Was kann denn da ausbrechen?

a) biologische Substanzen
b) Organismen, also Lebewesen

Es werden aufgezählt (*)

  • Medizinische Abfälle. Daran denkt der Bürger im Alltag eher nicht sofort.
  • Biologische Proben, die mit Kleinstlebewesen verseucht sind. Das kann man sich schon eher vorstellen. Es wird an vielen Orten geforscht. Wenn ein solcher Versuch danebengeht und ins Freie gelangt – dann haben wir eine Biogefährdung vor uns.
  • Viren. Wo komme diese her? Aus einem beliebigen Land. Der Vogelgrippen Erreger ist gar nicht ein Einzelner. Wenn man die Artikel auf Wikipedia richtig versteht, dann gibt es bereits mehrere Varianten davon (*).

Eine Geflügelpest wurde bereits vor etwa 100 Jahren in Italien nachgewiesen.
Die aktuelle Vogelgrippe datiert mit ihrer Entdeckung auf das Jahr 1997 (*). Man staunt. Der Erreger der Vogelgrippe entstammt allerdings nicht einem futuristischen Labor wie im genannten Film. Diesen Vogelgrippe Virus hat die Natur selbst designt.

Zum Thema Resident Evil und Biohazard

Zum Thema Resident Evil und Biohazard (Bild: skeeze)

Behördliche Maßnahmen

Im Film ist das Thema spannend dargestellt. Im Alltag will niemand etwas davon hören.
Die Behörden haben sich allerdings schon auf eine mögliche Gefahrenlage vorbereitet.
Dies ist das entsprechende Gefahrenzeichen.

Dieses Warnzeichen ist nur die Oberfläche der Schutzmaßnahmen, die offenbar schon vorbereitet wurden. Man liest von biologischen Schutzstufen für Mitarbeiter von Laboratorien. Das macht natürlich Sinn und hört sich ganz normal an. Aber was sind biologische Sicherheitsstufen? Dabei geht es um Verordnungen im Zusammenhang mit gentechnischen Arbeiten. Der Bürger staunt noch einmal. Die Wissenschaft ist sich offenbar einer möglichen Gefahr bei der Ausübung von gentechnischen Experimenten bewusst.

Und was tut der Einzelne, wenn es einmal zischt oder kracht? Wahrscheinlich nichts, denn ein solcher Outbreak scheint recht still zu verlaufen, genau wie im gleichnamigen Film aus dem Jahr 1995. 

Hinweise zur Vorsorge

Und danach, wenn die Sirenen heulen? Was ist dann zu tun?
Dazu muss der Bürger ein Handbuch lesen, das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenschutz herausgebracht wurde. Offenbar gibt es davon zwei Teile.

Wenn Sie die entsprechende Webseite (*) kurz anklicken, dann sind auf den ersten Blick sieben Punkte augenfällig aufgeführt. Man soll also, kurz gesagt, Nahrung und Wasser als Vorrat halten. Dann sind Personalausweis und sonstige Papiere wichtig. Eine Tasche mit der notwenigsten Kleidung ist zu packen Und ansonsten das Smartphone eingeschaltet lassen, wegen der Durchsagen.

Mit dem eingeschalteten Smartphone haben die wenigsten ein Problem. Die Frage ist, ob man sich den aktuellen Film als Vorsichtmaßnahme ansehen sollte. Obwohl - Information hat noch keinem geschadet.

Autor seit 2 Jahren
124 Seiten
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