Beetrose Charleston®

Beetrose Gebrüder Grimm®

Beetrose Bonica®

Beetrose Playrose®

Rosarium

 

Bei der Vielzahl der Sorten fällt es oft schwer, sich richtig zu entscheiden. Hilfreich kann da ein Besuch in einem Rosarium sein, der besonders im Juni zu empfehlen ist. Dann haben die Rosen ihre Hauptblütezeit und können vor Ort mit allen Sinnen getestet und in all ihren Blütenformen und –farben und ihrem Duft bewundert werden.

Bei einer Führung durch das Rosarium erfährt man viel Wissenswertes über Rosen und bekommt Tipps zur Pflanzung und Pflege.

Rosarium Sangerhausen

Rosarium Sangerhausen

Rosarium Sangerhausen

Je nach Standort und Verwendungszweck gibt es verschiedene Rosenarten, wie zum Beispiel Kletterrosen, Strauchrosen, Kleinstrauchrosen, Bodendeckerrosen, Beetrosen, Zwergrosen, Edelrosen, Stammrosen, Wildrosen und alte Rosensorten.

Hat man schon eine kleine Vorauswahl getroffen, kann man sich auf die Suche nach einer guten Gärtnerei oder einem Rosenversand im Internet machen. Ab Mitte Oktober werden die wurzelnackten Rosen dann ausgeliefert und können so lange kein Frost herrscht, gepflanzt werden. Im Herbst gepflanzte Rosen haben den Vorteil, dass sie bis zum Frühjahr schon viele Wurzeln bilden können, um somit einen guten Start ins Frühjahr zu haben.

Edelrose Julia®

Edelrose Focus ®

Rose Margaret

Beetrose Shanty ®

Wer lange etwas von seinen Rosen haben möchte, sollte sich für öfter blühende Sorten entscheiden, die von Juni bis Oktober ihre Blüten öffnen. Manchmal überstehen sie sogar den ersten Schnee, wie hier die Rose Margaret im Oktober 2012.

Um sich besonders widerstandsfähige, gesunde Sorten mit guten Blüheigenschaften in seinen Garten zu holen, sollte auf das ADR-Siegel und auf die Güteklasse geachtet werden. Rosen der Güteklasse B haben mindestens zwei Triebe, die beide aus der Veredelungsstelle wachsen müssen. Rosen der Güteklasse A haben gut ausgebildete Wurzeln und mindestens 3 kräftige Triebe, von denen ebenfalls 2 aus der Veredelungsstelle kommen müssen.

Pflanzung wurzelnackter Rosen

Ist die Entscheidung für die richtige Rosensorte gefallen und die Ware zu Hause eingetroffen, ist es wichtig, sich gleich an die Vorbereitung für das Pflanzen zu machen. Dazu werden die gebündelten Rosen einige Stunden, im Frühjahr am besten 12 bis 24 Stunden, vollständig in einen Eimer Wasser gelegt.

Direkt vor dem Pflanzen werden die Rosentriebe mit einer scharfen Gartenschere auf ca. 15 bis 20 cm eingekürzt, sowie beschädigte Wurzelteile entfernt und die Wurzelspitzen etwa 1 cm abgeschnitten.

Der Boden sollte tiefgründig gelockert werden.

Beim Pflanzen von wurzelnackten Rosen sollte das Pflanzloch so tief und breit sein, dass sich die Veredelungsstelle etwa 5 cm unter der Erde befindet und die Wurzeln nach unten gerade bleiben können, also nicht geknickt werden und überall eine Handbreit Platz ist. Dieser Platz wir mit Erde, die mit einem Drittel Kompost und einer Handvoll Hornspänen gemischt ist, ausgefüllt. Dann die Erde andrücken und kräftig wässern.

Danach die Erde um die Rose etwas lockern und mit Erde anhäufeln, sodass nur noch die Spitzen zu sehen sind. Mit etwas Reisig als Winterschutz abgedeckt, bleibt jetzt nur noch das Warten auf den Frühling und die Hoffnung, dass die Rosen gut austreiben.

 

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