Bunte Blütenpracht und zarter Duft - Die Rose im Garten

Es gibt kaum einen Garten, in dem nicht an irgendeiner Stelle ein Rosenbusch steht. Egal ob einzelne Pflanzen, oder große Blumenbeete, Rosen gehören seit jeher in einen Garten. Dies liegt nicht zuletzt an dem wunderbaren Duft, den diese Blumen versprühen. Auch die Farbvielfalt und die verschiedenen Arten machen diese Blume zu einer wahren Königin.

 

Kleine, den Boden fast deckende Rosen, oder Rosenspaliere - diese Blumen fallen auf. Zahlreiche Farben sorgen dafür, dass es im Sommer nicht nur angenehm süßlich duftet, sondern auch dass die Gärten eine Farbenpracht haben, die besser nicht sein könnte. Rosen lassen sich mit fast allen anderen Pflanzen in einem Beet pflanzen, und können sogar im Steingarten wachsen.

Rosen (Bild: az1172 / Flickr)

Rosen – die Heilpflanze im eigenen Garten - Schönheit, Duft und heilende Kraft

Was die wenigsten wissen: Rosen können sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Bereits in der Antike wurde die heilende Kraft der Rose gegen verschiedene Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt. Das erste Mal wurde die Rose um 2000 v. Chr. namentlich als Heilpflanze erwähnt. Dieses hat sich über viele Jahre hinweg nicht geändert. Denken wir an die Bilder von alten Bauerngärten, so wird klar, dass die Rosen dort nicht nur zur Dekoration gepflanzt wurden, sondern auch zu anderen Zwecken genutzt wurden.

 

Dabei spielt es keine Rolle, welche Farbe die Rose hat. Im Wellnessbereich wird zudem der leichte und angenehme Duft der Blumen eingesetzt. Rosenduft wirkt beruhigend und hilft dem Körper sich zu entspannen. Rosenöl wirkt daher nicht nur als pflegender Stoff für die Haut, sondern beeinflusst positiv die Seele und die Sinne.

Rosenblätter-Tee gegen Kopfschmerzen und Migräne - Rosen-Rezepte zum selber machen

Um einen hochwertigen und gesunden Rosenblätter-Tee zuzubereiten, dürfen nur Rosen verwendet werden, die nicht mit chemischen Mitteln behandelt wurden. Rosen aus dem eigenen Garten, oder wild wachsende Rosen eignen sich daher am besten. Auch die Sammelzeit ist wichtig, um möglichst viele, gut duftende Rosenblätter zu bekommen.

 

Gesammelt werden sollten die Blütenköpfe entweder am frühen Morgen, bevor die Sonne hoch am Himmel steht, oder abends, während sich die Blüte wieder schließt. Beim Sammeln sollte darauf geachtet werden, dass die Blütenköpfe nicht gequetscht werden. Am besten sammelt man diese in einem kleinen Korb ein. Dann werden die Blätter getrennt, und auf einem Tuch ausgebreitet. Braune oder beschädigte Blätter müssen entfernt werden. Am besten lassen sich die Blütenblätter in der Sonne trocknen.

 

Sind die Rosenblätter trocken, dann ist der Duft nicht verschwunden! Die Rosen riechen frisch und angenehm. Selbst die trockenen Blätter fühlen sich weich und samtig an. In einer gut verschließbaren Dose oder einem Glas sind richtig getrocknete Rosenblätter mindestens zwei Jahre haltbar.

Um die richtige Menge für einen Rosenblätter-Tee zu bekommen, sollte der Boden der Tasse mindesten 3cm hoch mit getrockneten Blütenblättern bedeckt sein. Das ganze wird dann mit heißem, aber nicht mehr kochendem Wasser übergossen, und sollte mindestens zehn Minuten ziehen können. Damit die Wirkstoffe enthalten bleiben, und nicht mit dem aufsteigenden Dampf entweichen können, kann die Tassen mit einem kleinen Unterteller abgedeckt werden.

 

Rosen riechen übrigens nicht nur süß, sondern schmecken auch süß. Daher muss dieser Tee nicht extra gesüßt werden. Wer es sehr süß mag, kann vor den Rosenblättern einige Stücke Kandiszucker in die Tasse geben. Schluckweise getrunken, kann der Tee richtig wirken und lindert nicht nur Kopfschmerzen, sondern kann auch einer kommenden Migräne erfolgreich entgegenwirken. Schläft man schlecht ein, dann hilft eine Tasse Rosenblätter-Tee, ungefähr eine Stunde vorher getrunken, oft wahre Wunder.

 

Pinkfarbene Blütenblätter I (Bild: Igor Levashov / AllPosters)

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