Ursachen von Schlafstörungen - sind vielfältig.

  • Organische/körperliche Krankheiten
  • Psychische/seelische Krankheiten
  • Konfliktsituationen/Stress
  • Umwelteinflüsse

 

An einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung leiden ca. 30-40% der Erwachsenen. Unter einer Schlafstörung versteht man sowohl Störungen des Einschlafens als auch des Durchschlafens.

Wie Sie gegen die Schlafstörung angehen - Verbesserung der Schlafhygiene

Erholsamer Schlaf - Tipps gegen die Schlaflosigkeit
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Einschlaf- und Durchschlafprobleme - unterschiedliche Arten von Schlafstörungen

Einschlafstörung

Wenn man länger als 30 Minuten benötigt um einzuschlafen (Dies ist oft subjektiv – man selbst denkt, man braucht ewig bis man einschlafen kann, der Partner bemerkt jedoch, dass man nach einigen Minuten bereits eingeschlafen ist.)

 

Durchschlafstörung

Zu frühes Erwachen nach weniger als 6 Stunden Schlaf und das häufiger als 3 mal pro Woche. Manche Leute brauchen auch weniger Schlaf, erwachen dann aber erfrischt und ausgeruht und sind am Tag leistungsfähig.

Kindliche Schlafstörungen

sind sehr schwierig zu diagnostizieren, denn oft entspricht das Schlafbedürfnis der Kinder nicht dem Ruhebedürfnis der Eltern!

Kinder mit wirklich zu kurzem oder gestörtem Schlaf sind tagsüber unausgeglichen, haben Konzentrationsschwierigkeiten und sind in ihrem gesamten Befinden stark beeinträchtigt.

Um einer kindlichen Schlafstörung auf die Spur zu kommen, empfiehlt es sich, ein Schlafprotokoll zu führen, in dem folgendes notiert wird:

  •  Tagebuch
    • Wie lange schläft das Kind?
    • Wie oft wacht es in der Nacht auf?
    • Schläft das Kind unruhig, hat es Alpträume?       (Hinweis auf Ängste, Probleme)
    • Wie ist der Schlafrhythmus (Mittagsschlaf) Ein 2-jähriges Kind kann nach einem     4-stündigen Mittagsschlaf nicht so schnell wieder schlafen.
    • Muss das Kind nachts zur Toilette?
  • Fragen zur Psyche
    • Probleme, Ängste, Trauer
    • Nicht altersgemäße Fernsehsendungen
    • Fernsehkonsum
    • Beziehungen zu Eltern, Geschwistern, Freunden
    • Schlafsituation

Eine der wichtigsten Fragen: Wie ist das Befinden der Mutter bzw. der Hauptbezugsperson. Ist diese gestresst und angespannt kann das Kind nicht so leicht zur Ruhe kommen.

Schlafstörung im Alter

Ab dem 40. Lebensjahr kommen Tiefschlafphasen kaum noch vor, deshalb kann ein zu kurzer Nachtschlaf nur noch schlecht ausgeglichen werden. Deshalb wird auch Schichtarbeit immer schlechter vertragen. Im Alter wird in der Regel auch weniger Schlaf (6-7 Stunden) benötigt. Die Schlafqualität verändert sich. Kurze Aufwachperioden nehmen zu. Dadurch wird der Schlaf leichter störbar – z.B. durch Lärm, Konflikte, oder Erkrankungen.

Ab dem 60. Lebensjahr wird der Einschlafbeginn zudem immer mehr vorverlagert, d.h. man geht immer früher ins Bett und damit steht man auch früher auf. Das Bedürfnis nach einem Mittagsschläfchen wächst. Ein Drittel der über 60-jährigen klagen über Schlafstörungen.

Ab dem 70. Lebensjahr ist Licht nicht mehr bedeutend für das Schlafverhalten, daher ist es völlig natürlich, dass man nachts aktiv ist.

Bei Senioren kommt als Ursache Einsamkeit und Unterforderung (zu wenig Aufgaben) hinzu.

Oft werden die Betroffenen nachts öfter kurz wach, haben aber das subjektive Empfinden die ganze Nacht wach gelegen zu haben.

Auswirkungen

Da bei einer Schlafstörung in der Nacht nicht ausreichen geschlafen wird, kommt es tagsüber zu starker Müdigkeit, was bis hin zu chronischer Übermüdung gehen kann.

Weiterhin zeigt sich eine Konzentrationsschwäche und eine verminderte Leistungsfähigkeit. Dazu kommen Stimmungsschwankungen und vegetative Beschwerden wie Kopfschmerzen, Frösteln oder Kreislaufprobleme.

Bei einer bestehenden Schlafstörung ist die Lebensqualität stark eingeschränkt.

 

Autor seit 4 Jahren
97 Seiten
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