Testsieger Preis-Leistungs-Verhältnis: BEEM F1000.545 Omni Perfect

Einer der günstigsten Schnellkochtöpfe im Test beweist, dass man für einen guten Drucktopf nicht viel Geld ausgeben muss. Die Zeitschrift "Testmagazin" bewertete dieses Modell im Jahre 2010 in ihrem Schnellkochtopf Test mit der Note Gut. Die Kunden bei Amazon geben überwiegend positive Bewertungen ab, vor allem sollte man bei der Gesamtbewertung bedenken, dass der BEEM Schnellkochtopf einer der am häufigsten gekauften ist. Er funktioniert einwandfrei und kann alles, was ein guter Druckkopf können sollte. Sicherheitsmängel könnten nicht festgestellt werden, das Zubehör ist für diese Preisklasse wirklich sehr umfangreich. Der Topf fast 4 l und trägt selbstverständlich das Siegel des TÜV Rheinlandes und das GS-Zeichen.

Der beste Schnellkochtopf im Test: Fissler 630-300-06-070/0 Schnellkochtopf vitavit edition 6.0 Liter mit vitacontrol

Fissler ist bekannt für seine Erfahrung in der Herstellung von Drucktöpfen. Die ersten Töpfe, die in Deutschland erhältlich waren, waren von Fissler. Dieses luxuriöse Modell mit 6 l Fassungsvermögen und umfangreichem Zubehör kann ganz sicher als der beste Schnellkochtopf bezeichnet werden. Er ist zwar nicht gerade preiswert, ist dafür aber ganz sicher eine Anschaffung für die nächsten Jahrzehnte. Kunden sind vor allem von der leichten Handhabung und den perfekten Garergebnissen begeistert. Geeignet für alle Herdarten, sogar Induktion.

Ein guter Drucktopf für unter 100 Euro: Tefal P25007 Secure 5 Schnellkochtopf 6 Liter

Von Tefal gibt es weitaus teurere Modelle, der Tefal P25007 Secure kann als das Einsteigermodell bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um einen guten Drucktopf ohne Schnickschnack. Es gibt nur wenig Zubehör, dafür kostet dieses Modell keine 100 Euro. Vergleichbare Alternativen von Tefal sind teurer. Das einzige, was Kunden an diesem Drucktopf bemängeln, ist das relativ langsame Schließen der Ventile. Doch das sollte im Alltag zu verschmerzen sein. Ansonsten macht dieser Topf alles, was er soll und lässt sich kinderleicht bedienen.

Sind Schnellkochtöpfe gefährlich?

Ein moderner Schnellkochtopf ist sicher. Es ist in der Vergangenheit angeblich schon vorgekommen, dass der Topf explodiert ist. Dabei handelt es sich allerdings um Einzelfälle, die heute nicht mehr überprüft werden können. Schuld waren ganz sicher Konstruktionsfehler. Die Hersteller haben bereits in den neunziger Jahren reagiert und ein zweites Sicherheitsventil eingefügt.

Moderne Drucktöpfe haben zum einen ein Regelventil, über das der Druck im Inneren des Topfes reguliert werden kann.

Das zweite Ventil wird auch als Sicherheitsventil bezeichnet. Sollte das Regelventil versagen, kann der Druck über das Sicherheitsventil abgelassen werden. Außerdem sorgt es dafür, dass eventuell vorhandener Restdruck beim Öffnen des Deckels entweicht. Durch diese doppelte Absicherung kann es nicht mehr passieren, dass im Inneren des Topfes ein so hoher Überdruck entsteht, dass er explodiert. Auch das Herausschießen von Speisen beim Öffnen des Schnellkochtopfes wird so verhindert.

In der täglichen Handhabung sollte man nur darauf achten, dass sich kein Schmutz in einem der Ventile festsetzt und dieses blockiert.

Zubehör für den Drucktopf

Im Schnellkochtopf Test wurde bisher nicht das vom Hersteller zur Verfügung gestellte Zubehör bewertet. Doch auch das sollte beim Kauf eine Rolle spielen, denn der Lieferumfang ist durchaus unterschiedlich. Bei den teuren Modellen ist in der Regel umfangreiches Zubehör enthalten, das muss bei einigen günstigen Töpfen zusätzlich gekauft werden.

Besonders wichtig sind der Siebeinsatz und der Einsatzträger, die zum Dämpfen und zum Garen von Gemüse oder Kartoffeln genutzt werden. Mit dem Siebeinsatz lässt sich der Drucktopf sogar als Entsafter verwenden. Zu diesem Zweck wird der Einsatzträger auf den Topfboden gestellt. In den Siebeinsatz kommen nun die Früchte. Nach Herstelleranweisung wird der Schnellkochtopf geschlossen und auf den Herd gestellt. Durch die Hitze und den im Topf entstehenden Druck tritt der Saft aus den Früchten schnell aus und sammelt sich am Topfboden.

Außerdem ist im Lieferumfang normalerweise ein zusätzlicher Dichtungsring enthalten, der als Ersatzteil dient. Denn mit den Jahren kann der Dichtungsring porös werden und muss ausgetauscht werden.

 

Garen im Schnellkochtopf - Vor- und Nachteile

Im Schnellkochtopf kann man kochen und dämpfen. Das Besondere ist, dass der Topf hermetisch verriegelt ist und der beim Garen entstehende Dampf nicht entweichen kann. Dadurch entsteht ein Überdruck im Inneren und es entstehen Temperaturen von bis zu 120°. Das Garen geht im Schnellkochtopf wesentlich schneller, im Vergleich zu herkömmlichem Kochen etwa doppelt so schnell. In Drucktöpfen mit Dampfeinsatz kann man sogar dampfgaren. Die Zeitersparnis ist ganz sicher ein Vorteil, es gibt allerdings auch einige Nachteile, die man durchaus kennen sollte. Während der Schnellkochtopf für unempfindliche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte oder auch Fleisch perfekt geeignet ist, wird Gemüse matschig, wenn man nicht aufpasst. Deswegen ist das Garen im Drucktopf vor allem für Eintöpfe wie Linsen- und Erbsensuppe, Gulasch und auch den Sonntagsbraten empfehlenswert. Reis, Nudeln, Kartoffeln und Gemüse kann man darin zubereiten, sofern man sich an die vom Hersteller empfohlenen Garzeiten exakt hält. Verpasst man den richtigen Zeitpunkt, wird Gemüse so weich, dass man es als Brei servieren kann. Außerdem ist die Temperatur im Inneren eines Schnellkochtopfes höher als beim herkömmlichen Kochen. Einige Vitamine wie zum Beispiel Vitamin C überstehen das kochen bei 100° problemlos. Entgegen der landläufigen Meinung wird Vitamin C beim gewöhnlichen Kochen nicht zerstört, allerdings löst es sich und geht in das Kochwasser über. Wird bei über 100° gekocht, können Vitamine allerdings verstört werden. Ob die 120° im Inneren eines Drucktopfes dafür ausreichen, ist nicht ausreichend belegt. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass die höhere Temperatur für den Erhalt von Vitaminen und Mineralstoffen nicht unbedingt förderlich ist.

Autor seit 5 Jahren
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