Was sind Papilotten?

Papilloten für schöne Locken wurden in den Achtziger Jahren erfunden und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit. Es handelt sich im Grunde um zylindrische Schaumstoffstäbe. Das Geheimnis dieser bunten Stäbchen ist jedoch ihr Innenleben: Dort sitzt ein stabiler, leicht formbarer Draht, der vom weichen und robusten Schaumstoff umhüllt wird. So lassen sich Papilotten beliebig verformen und versprechen perfekten Halt.

Einzelne Haarsträhnen werden ganz einfach auf die Schaumstoffstäbchen gewickelt und dann fixiert, bis sie vollständig getrocknet sind. Papilotten – dank ihrer biegsamen Natur auch Schlangenwickler genannte – sind mit herkömmlichen Lockenwicklern vergleichbar - nur sind sie flexibel und länger. Mit diesen biegsamen Helfern können ganz einfach eine dichte Lockenpracht oder natürlich fallende Wellen gestaltet werden. Papilotten sind in verschiedenen Stärken erhältlich, je nach Haartyp.

Schöne Locken: Sanft und schonend

Papilotten sind nicht nur sehr einfach in der Anwendung, sie sind – im Gegensatz zur professionellen Dauerwelle beim Friseur - auch schonend zum Haarund erzeugen eine natürliche Lockenpracht.  Der entscheidende Vorteil, den Papilotten gegenüber herkömmlichen Lockenwicklern haben, ist die Tatsache, dass das Haar nicht durch starke Hitzeeinwirkung geschädigt wird. Sie werden ganz natürlich getrocknet – was aber mindestens zwei Stunden in Anspruch nimmt – nur so sind schön, definierte Locken garantiert. Papilotten sind sehr weich und angenehm zu tragen – daher ist die längere Wartezeit nicht wirklich ein Problem. Außerdem sehen sie lustig aus!

Kurze Anleitung zum Lockendrehen mit Papilotten

Papilotten können sowohl für nasse als auch für trockene Haare verwendet werden. Die Wartezeit bei nassen Haaren ist etwas länger, das Resultat dafür aber umso schöner. Bei der Anwendung von Papilotten auf feuchten Haaren gilt es, Folgendes zu beachten:

  • Zunächst wird das Haar mit etwas Haarfestiger behandelt und dann in einzelne Strähnen geteilt. Die Größe der Strähnen ist ausschlaggebend für die Lockenstärke. Kleine Strähnen ergeben definierte, starke Locken – große Strähnen zaubern sanfte Wellen ins Haar.
  • Jede einzelne Strähne wird auf eine Papilotte gewickelt. Dann werden die Enden der Schaumstoffstäbchen ganz einfach umgeknickt, damit sie im Haar gut halten.
  • Hat man alle Haarsträhnen aufgewickelt – es dürfen keine losen Strähnen mehr vorhanden sein – kann man die aufgewickelten Haare noch mit Haarspray besprühen.
  • Wenn man es besonders eilig hat, kann man das Haar föhnen – nicht zu heiß! Am besten ist natürlich das Trocknen ganz ohne Fön.
  • Sind die Haare vollkommen trocken, kann man die Papilotten vorsichtig lösen. Jetzt noch einfach mit den Fingern durchkämmen und in Form bringen – fertig ist der Lockenkopf!

Danke für die schönen Bilder

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