Von Träumern, Spinnern und Idealisten

Warum gehen so viele Menschen auf Schauspielschulen, in Musical-Akademien, schreiben Bücher, komponieren Songs und tingeln mit ihren kleinen Bands durch das Land? Was treibt den Street Dancer in die Fußgängerzone, das kleine Mädchen in den Ballett-Kurs und den kleinen Jungen in den Fußball Verein oder umgekehrt?

Es ist die pure Begeisterung darüber, etwas gefunden zu haben, das man liebt. Und wenn man nicht nach kurzer Zeit feststellt, dass dieser Weg doch nicht der richtige Weg für einen ist, dann wird die Begeisterung von etwas anderem abgelöst: Von der Gewissheit, seine Bestimmung gefunden zu haben.

Diese Gewissheit führt schließlich dazu, dass man sich wünscht, nur noch das tun zu dürfen, wozu man sich im tiefsten Innern berufen fühlt.

Bei Niels Rudolph ist dieses Etwas das Schreiben. Was ist es bei dir?

Wenn Zweifel einen Traum zersetzen - Den Anderen ist mein Traum egal – was gehen mich dann ihre an?

Wir alle heischen nach Aufmerksamkeit mit dem was wir tun. Seien wir ehrlich, es ist so!

Ein Musiker, der immer vor leerem Haus spielt, weil er sich das Drucken von Plakaten nicht leisten kann, wird irgendwann depressiv. Ich habe früher viele ausgesprochen eindrucksvolle Bands in den aller kleinsten Locations gehört, und alle haben sich wieder aufgelöst, weil irgendwann der Alltag sein Recht forderte. Geld verdienen, für die Familie da sein, es den Eltern recht machen wollen. Die Gründe für die Aufgabe eines Traumes können vielfältig sein.

Und Niels Rudolph? Was ist sein Traumtöter? Es ist die Unsichtbarkeit, die aus dem Idealismus entspringt.

Über 350.000 Ebooks gibt es im Deutschen Amazon Shop. Wer seine Bücher nicht gratis verschleudert, wird gar nicht erst in die sichtbaren Ränge gespült, um anschließend die Chance zu haben, tatsächlich auch ein paar Bücher zu verkaufen.

Niels Rudolph macht da nicht mit. Weder will er seine eigene Arbeit verschenken, noch will er dazu beitragen, dass die Leser sich an den Gedanken gewöhnen, dass Bücher umsonst sein müssen. Er denkt dabei an uns andere Autoren, denen er ersparen möchte, sich ständig der Geiz-Mentalität beugen zu müssen.

Er bietet nur eine XL-Leseprobe gratis an, weil er den Lesern die Möglichkeit geben möchte, sein Buch ein großes Stück weit kennen zu lernen, bevor sie sich für oder gegen einen Kauf entscheiden. Doch die Leser wollen keine Leseproben umsonst – sie wollen ganze Bücher.

Niels spielt dieses Spiel jetzt seit Jahren geduldig mit. Doch mittlerweile beginnen die Zweifel zu überwiegen. Wozu tue ich mir das an? Für wen feile ich monatelang an meinen Texten? Wer schätzt überhaupt, was ich da tue?

Beantworten wir ihm seine Frage: Besucht seine Webseite, seine Amazon-Autorenseite, nehmt Kontakt über Twitter zu ihm auf und sagt ihm, dass er weitermachen soll! Sagt ihm, dass auch ihr Niels Rudolph seid!

Schreibt auf euren Blogs darüber, tragt den Artikel in die Welt und solidarisiert euch!

Am besten wäre natürlich, ihr kauft einfach eines seiner Bücher und genießt das, was er für euch geschaffen hat: Eine andere Welt.

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Rene_Junge, am 10.06.2013
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Bildquelle:
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Autor seit 4 Jahren
31 Seiten
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