Früherkennung von Prostatakrebs

Bei der Untersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs, wird - neben der Tastuntersuchung und Ultraschall - vor allem das prostataspezifische Antigen, der sogenannte PSA Wert bestimmt, Allerdings ist der PSA Wert für sich allein genommen noch nicht unbedingt aussagekräftig und sollte auf jeden Fall mit dem behandelnden Arzt besprochen werden, um ihm die Interpretation zu überlassen. Der laienhafte Blick allein auf den PSA Wert kann nämlich zu Fehleinschätzungen in positiver wie auch negativer Hinsicht führen. Eine beinahe noch größere Rolle spielt der PSA Wert im Rahmen der Nachsorge nach einer Prostataoperation mit der Entfernung der Prostata. Da sollte der PSA idealerweise ganz bei Null oder wirklich nur wenig darüber liegen. Das Ansteigen des PSA Wertes nach der Prostata-Radikal-Operation muss zwar nicht anzeigen, dass der Krebs zurückgekehrt ist, denn der PSA Wert ist kein Tumormarker im engeren Sinn, er kann aber ein durchau Hinweis auf ein Rezidiv, also einen Rückfall, bedeuten. Es gibt dann nämlich Zellen, die das prostataspezifische Antigen produzieren, das im Blut vorhanden ist. Das müssen keine Krebszellen sein. Es kann aber leider diese Ursache geben.

Natürliche Senkung des PSA Wertes

Viele Männer fragen sich, ob sie auf natürliche Weise den PSA Wert senken können. Das ist durchaus möglich, sollte aber auf keinen Fall als Ersatz für die traditionelle Maßnahmen gegen das Prostatakarzinom angesehen werden, eher als eine natürlich Unterstützung. Der israelische Arzt Dr. Ephraim Lansky erkannte als erster den positiven Effekt, den Granatapfelsaft auf den PSA Wert nach Prostata-Karzinom Operationen ausübt. Andererseits gibt es auch Studien, die keinen Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Krebshäufigkeit beim Prostatakarzinom feststellen konnten.

Ein Glas Granatapfelsaft am Tag reicht

Auch wenn die PSA senkende Wirkung des Granatapfelsafts umstritten ist, schadet der Versuch die Selbstheilung durch den Saft der Granatäpfel zu unterstützen auch nicht. Gesund ist der Saft, weil er auch viele Vitamine enthält, auf jeden Fall.Granatapfel. Der Granatapfel wurde früher auch Paradiesapfel oder Grenadine genannt, wächst als Baum und wird bis zu fünf Meter hoch. Im Mittelmeerraum und im westlichen bzw. mittleren Asien wird diese Pflanze seit Jahrhunderten kultiviert. Dabei wurde er nicht alleine zur Ernährung genutzt sondern zum Beispiel auch zum Färben von Wolle oder der zur Herstellung von Tinte.
Der Geschmack des Granatapfels ist wenig süß und leicht bitter. Er wird als Muttersaft angeboten, aber auch als bloßes Fruchtsaftgetränk, also mit einem nur geringen Anteil am eigentlichen Fruchtsaft. Der Muttersaft ist dabei natürlich am teuersten. Es gibt aber mittlerweile auch Versandhandel, der sich auf den Versand von Granatapfelprodukten spezialisiert hat.Bioaktive Inhaltsstoffe des GranatapfelsNeben einem hohen Gehalt an Vitaminen, vor allem Vitamin C, hat der Granatapfelsaft eine Fülle von bioaktiven Inhaltsstoffen, vor allem Polyphenole und Flavanoide. Diesen und ihrer antiöstrogenen Wirkung wird vor allem zugeschrieben, dass der PSA Wert nach einer Operation wegen eines Karzinoms deutlich geringer wieder ansteigt als ohne den Genuss von Granatapfelsaft. Dabei wurden im Rahmen der Studien keine Unmengen von Saft für die therapeutische Wirkung benötigt. Die positiven Wirkungen zeigten sich bereits bei dem täglichen Trinken eines Glases. Mittlerweile sollen sich auch ähnlich positive Wirkungen bei anderen Krebsarten gezeigt haben, die ebenfalls mit den Hormonen zusammenhängen, zum Beispiel bei Brustkrebs.
Autor seit 6 Jahren
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