Die Menschen brauchen Regeln

Gott hat die Menschen erschaffen, damit diese auf der Welt in Frieden zusammenleben. Gott weiß, wie die Menschen ticken, also gab er ihnen Regeln in Form der 10 Gebote mit auf den Weg. Menschen brauchen nun mal klare Regeln. Wenn Sie sich an die Regeln halten, winkt ihnen das Paradies und wenn nicht, dann wird`s verdammt heiß! Also schickte Gott Propheten auf die Erde die sein Wort verkünden sollen. Wie sollen sich Menschen an Regeln halten können, wenn sie diese noch nicht einmal kennen? 

Die Zehn Gebote

Also übergab Gott am Berg Sinai zwei Steintafeln, auf denen die Zehn Gebote Gottes an die Menschen verzeichnet waren. Gott gab uns folgende Regeln mit auf den Weg:

1. Du sollst an einen Gott glauben...

... was eine klare Ansage ist.

2. Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen...

... was ebenfalls klar und deutlich ist.

3. Du sollst den Feiertag heiligen...

... was In Zeiten verkaufsoffener Sonntagen nicht immer einfach ist.

4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren...

... sind Kinder nicht wichtiger, weil sie mehr Schutz brauchen?

5. Du sollst nicht töten...

... was soll man nicht töten? Nur Menschen oder auch Tiere?

6. Du sollst nicht ehebrechen...

... klingt sinnvoll.

7. Du sollst nicht stehlen...

... steht auch im Strafgesetzbuch.

8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden...

... lügen und lästern macht man nicht.

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib...

... ein Gebot extra für Männer!

10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten hab und Gut...

... was wiederum zu einem Verstoß gegen Gebot 7 führen könnte.

Zehn Gebote vs Strafgesetzbuch

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob die Zehn Gebote als Regeln für uns Menschen ausreichend sind? Nein, das sind sie nicht und darum gibt es auch noch die 7 Hauptlaster, die irrtümlich gerne als die 7 Todsünden bezeichnet werden. Die Hauptlaster sind schlechte Charaktermerkmale, die uns zur Todsünde verleiten. Wer aufgrund seines schlechten Charakters also willentlich eine schwere Sünde gegen Gott oder jemand anderen begeht, hat bei Gott schlechte Karten und kommt auf den Grill. Die Menschen haben die Gesetze Gottes und die Gesetze des Staates, in welchem sie leben. Gott straft später, der Staat sofort. Jetzt stellt sich die Frage, ob die Zehn Gebote überhaupt noch zeitgemäß sind?

Man muss sich mal vor Augen halten, dass die Menschen heutzutage bedeutend klüger sind und ein ganz anderes Leben leben als es die Menschen vor über 2000 Jahren taten. Sie leben zwar nicht unbedingt nach den Zehn Geboten Gottes, aber sie leben nach den Regeln des Staates. Beide Prinzipien haben eines gemeinsam - sie sagen dem Menschen, was er nicht tun soll. Doch was muss man tun, um vor Gott als ein guter Christ zu gelten? Reicht es, wenn man als zeremonieller Christ keine Fehler macht und schön brav seine Gebete spricht und regelmäßig in die Kirche geht und niemandem etwas Böses tut? Oder ist man auch dann ein guter Christ, wenn man nichts auf die Kirche gibt, Kirche und Glauben sauber voneinander trennt, auch mal über die Stränge schlägt und dennoch ein guter und hilfsbereiter Mensch ist?
Medo, am 07.04.2013
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