Zutaten

Sie brauchen lediglich getrocknete Sojabohnen und Wasser. Aus 100 Gramm getrockneten Sojabohnen lassen sich etwa 1 Liter Sojamilch herstellen.

Wobei der Begriff Sojamilch eigentlich nicht korrekt ist. "Milch" darf sich nur Kuhmilch nennen. Der Begriff ist geschützt. Die korrekte Bezeichnung lautet "Sojadrink".

Sojamilch selbst herstellen – so geht's

Geben Sie die getrockneten Sojabohnen in eine Schüssel und gießen Sie das ganze mit viel Wasser auf. Die Sojabohnen sollen reichlich von Wasser bedeckt sein.

Nun lassen Sie die Bohnen mindestens 10 Stunden – am Besten über Nacht – einweichen.

Anschließend gießen Sie das Wasser ab.

Geben Sie nun etwa 350 Milliliter frisches Wasser zu den Sojabohnen und pürieren diese.

Kochen Sie 650 Milliliter frisches Wasser in einem Top auf und rühren Sie den Sojabrei in das kochende Wasser.

Lassen Sie das Ganze für etwa 10 Minuten auf leichter Flamme köcheln und stellen Sie dann den Topf zum Abkühlen beiseite.

Wenn die Sojamilch abgekühlt ist, gießen Sie sie durch ein Sieb ab. Dazu legen Sie ein Küchensieb mit einem Baumwoll- oder Leinentuch aus. Es gibt spezielle Filtertücher, Sie können aber auch ein einfaches Küchenhandtuch nehmen. Stellen Sie das Sieb in eine große Schüssel und gießen Sie den Topfinhalt in das Sieb, so dass die abgefilterte Flüssigkeit aufgefangen wird. Zum Abschluss gießen Sie noch 250 Milliliter frisches, kaltes Wasser über den Brei in dem Sieb, lassen das Ganze abtropfen und wringen das Tuch aus.

In der Schüssel befindet sich nun die fertige Sojamilch.

Die selbst hergestellte Sojamilch hält sich im Kühlschrank 3 Tage.

Sie können Sojamilch überall dort einsetzen, wo Sie bisher Kuhmilch verwendet haben. Sojamilch verfeinert Müsli, Kaffee und Cremesuppen. 

 

Sojamilchbereiter

Spezielle Sojamilchbereiter erleichtern die Herstellung eigener Sojamilch. Sie können aber noch viel mehr. Mit Ihnen lassen sich auch Babynahrung und cremige Suppen herstellen.

Ebenso kann die selbst hergestellte Sojamilch in den Sojamilchbereitern weiter zu Tofu oder Joghurt verarbeitet werden. 

Tipps

Der ausgepresste Sojabrei kann zur Herstellung von Bratlingen weiter verwendet werden.

 

Verfeinern Sie den Brei mit klein geschnittenem Gemüse und Zwiebeln und würzen Sie das Ganze mit Salz und Pfeffer.

Wer es würzig mag, kann Chili, Paprika und Knoblauch dazu geben.

Auch mit frisch gehackten Kräutern schmecken die Bratlinge sehr gut.

Den fertigen Bratling-Brei braten Sie in einer Pfanne mit Pflanzenfett von allen Seiten goldbraun.

Die Soja-Bratlinge schmecken sehr gut zu Nudelgerichten oder bunten Salaten. Dazu kann eine fruchtige Tomatensoße gereicht werden.

Autor seit 4 Jahren
97 Seiten
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