Ein erfrischendes, gesundes Sommerfrühstück

(Bild: © Trama via pixelio.de)

Frühstücksideen

Das Frühstück gehört angeblich zu den wichtigsten Mahlzeiten des Tages. Das ist nur bedingt richtig, denn das Essen macht generell müde, weil der Körper seine Energie dann in die Verdauung der Mahlzeit steckt. Vor allem das Blut wird in die Bauchregion gepumpt, um Magen, Leber, Milz, Galle, Darm zu unterstützen. Dadurch sackt der Kreislauf etwas ab und wir fühlen uns müde. Wer kann, sollte sich also morgens maximal mit einem frischen Snack begnügen. Auch Kaffee auf nüchternen Magen ist nicht gesund und macht, insbesondere an heißen Tagen, nach kurzer Zeit eher müde. Die belebende Wirkung des Koffeins kehrt sich ins Gegenteil um.

Wie wäre es, den Tag wie folgt zu beginnen?

1) Als erstes ein Glas stilles Mineralwasser zu trinken, das Raumtemperatur hat, weckt die Organe sanft auf und spült sie wortwörtlich einmal durch.

2) Wer's dann eilig hat, sollte sich mit einem saftigen Apfel oder mit Weintrauben begnügen. Beides kann man problemlos auch ungeschält (aber bitte zuvor gründlich mit klarem Wasser abgewaschen) unterwegs essen.

3) Ein Obstsalat mit Äpfeln, Khakifrucht, Melone, Weintrauben und etwas Zitronensaft ist schnell zubereitet und kann auch am Abend vorher schon fertig in den Kühlschrank gestellt werden. Für die Süße ist wahlweise etwas Ahornsirup, Akaziensirup oder Honig als Ersatz für den ungesunden Industriezucker empfehlenswert, doch normalerweise sind die Früchte süß genug und ein Löffel milder Joghurt dazu ist auch viel gesünder.

4) Ein einfacher milder Joghurt, ohne Früchte oder Ecken, den man übrigens auch in einem entsprechenden Joghurtbereiter selber machen kann, ist morgens besonders erfrischend, wenn man selbst ein paar frische Himbeeren, Brombeeren oder Kiwi klein schneidet und dazu gibt.

5) Wer morgens richtig Hunger hat, ist gut beraten das gute alte Porridge zum Frühstück zu essen. Die gekochten Haferflocken helfen, wenn man sie regelmäßig isst, dem Körper, das schlechte Cholesterin abzubauen und die Blutgefäße tatsächlich zu reinigen. Es ist also nicht nur weniger Cholesterin im Körper, sondern die Adern und Venen werden sozusagen von innen geputzt. Wer das für ein Gerücht hält, glaubt vielleicht Dr. Dietrich Grönemeyer, der hier zitiert wird.

Das einfachste Rezept für Porridge ist: 2 Tassen Wasser und 1 Tasse Haferflocken in einem Topf unter Rühren zum Aufkochen bringen, sofort in eine Schale füllen, einen geriebenen Apfel dazugeben und fertig. 

Oftmals wird die zweite Tasse Wasser durch eine Tasse Milch ersetzt, doch nach allem, was in der Milch enthalten ist (Antibiotika, Hormone und was auch immer), ist das Wasser die gesündeste Variante. Kinder mögen das Porridge gern auch mit ein paar (wenigen!!) Schokoladenstreuseln oder zartbitteren Schokoladenraspeln. Aber: Bitte keinen Zucker oder Zuckerersatz hinzugeben, denn das hebt die gesunde Wirkung des Porridge komplett auf, da gerade der Zuckerkonsum für ungesund hohe Cholesterinwerte sorgt.

Warum ich das Cholesterin erwähne

Wenn der Hausarzt die Werte auf dem sogenannten großen Blutbild abliest und seinen Kommentar dazu abgibt, höre ich immer nur bla bla. Warum, weil mir "ist okay" oder "ist in Ordnung", oder "kein Grund zur Besorgnis" wirklich gar nichts sagt. Die Spanne für den "normalen" Cholesterinwert im Blut ist nämlich sehr groß. Deshalb erbitte ich mir jetzt immer eine Kopie dieses Ergebnisblattes, damit ich das selbst nachvollziehen und recherchieren und vor allem in der Entwicklung vergleichen kann.

Warum Cholesterin jetzt für diesen Artikel wichtig ist? Well es unsere Blutgefäße durch Ablagerungen enger macht, sie damit schwächt und auch den Blutkreislauf stark beeinflusst.

Um bei diesen Temperaturen und langen Hitzeperioden wie in diesem Jahr aber wirklich fit zu bleiben, brauchen wir alle (egal wie alt wir sind) Venen und Adern, die stark, vital und fit sind. Gleiches gilt natürlich auch für die extremen Wintertemperaturen wie wir sie im Februar plötzlich nochmal hatten.

Deshalb also erwähne ich hier das schädliche Cholesterin und gebe Tipps, wie man dieses reduzieren kann. Mit geringen Cholesterinwerten können unsere Blutgefäße Ablagerungen abbauen und den Blutfluss optimieren. Ein guter Fluss des Blutes vom Herzen in den Körper transportiert den für die Körperzellen so wichtigen Sauerstoff schneller. Das merken wir sofort. Wir fühlen uns fit und energiegeladen und ausgeschlafen und denken klarer. Zudem kann das sauerstoffarme Blut mit dem Abtransport aller abgebauten Stoffe viel schneller arbeiten. Das Ergebnis: Wir sehen - egal bei welchem Wetter - wesentlich frischer und gesünder aus.

Der Sommer ist ideal, um die Cholesterinwerte zu verbessern, denn frisches Obst, Gemüse und Kräuter gibt es in Hülle und Fülle. Hinzu kommt, dass das Kochen und Grillen bei dieser Hitze kaum Spaß macht. Also ran an den Speck - den am eigenen Bauch, nicht den auf dem Grill!

(Bild: © Gänseblümchen via Pixelio.de)

Ideen für einen sommerlichen Lunch

Bei täglichen Sommertemperaturen von über 30°C haben die meisten Menschen ohnehin weniger Hunger. Das liegt zum einen daran, dass wir automatisch mehr trinken (täglich 2-3 Liter Mineralwasser und Kräutertees sind notwendig!) und zum anderen daran, dass das Essen unseren Kreislauf absacken lässt, uns noch müder macht als es die Wärme allein bereits tut.

Umso wichtiger ist es, wirklich eine Siesta, zu Deutsch Mittagspause, einzulegen, um einen Hitzschlag/Hitzeschlag zu vermeiden. Wer den ganzen Tag mit der Familie am Strand verbringt, sollte deshalb die Symptome eines Hitzschlags erkennen können und die Erste-Hilfe-Maßnahmen kennen.

Unterhaltsamerweise lautete die Erste-Hilfe-Maßnahme bei einem Hitzschlag in allen Kursen, die ich für den Führerschein, Segelschein usw. absolvieren musste: "Patient in den Schatten bringen und "kalt machen"". Das kann sich jeder merken. Wichtig ist, dass die Person sofort aus der Sonne gebracht wird und die Abkühlung umgehend erfolgt. Wer keine Kühlpads dabei hat, kann den Körper beispielsweise mit nassen Handtüchern und kaltem Wasser abreiben.

Hier einige Ideen für einen leichten Sommerlunch, die sich auch für ein Picknick unterwegs eignen:

1) Nudelsalat aus 500 g Gabel-Spaghetti, mit kleingeschnittenen Paprikastücken, Tomaten, Zwiebeln, Gurken, Melone, Kiwi, Banane (Magnesium!), Haselnüssen (für etwas mehr Biss), abgeschmeckt mit etwas Öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Noch erfrischender mit 2-3 Esslöffeln kaltem Joghurt. Die Nudeln müssen zwar gekocht werden, doch man kann gleich größere Mengen kochen und sie für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.

2) Hawaiitoast. Getoastetes Toastbrot mit Butter oder Margarine bestreichen, eine Scheibe gekochten Schinken darauflegen, darauf eine Scheibe Ananas und darüber eine Scheibe Käse, ursprünglich Scheiblettenkäse, legen. Dann bei vorgeheizten 150°C (Umluft) in den Backofen. Ich schalte schon beim Einschieben des Bleches den Ofen aus (was bei der sommerlichen Hitze sinnvoll ist), da der Hawaiitoast fertig ist, sobald der Käse schmilzt.

Variationen zum Hawaiitoast:

a) Den Kochschinken durch geräucherten Schinken oder Schinkenspeck ersetzen.

b) Die Ananas durch Tomaten oder Gurken oder Melone, Kiwi oder Paprikastreifen etc. ersetzen.

c) Einfach den Scheiblettenkäse, der am schnellsten schmilzt, durch den Lieblingskäse ersetzen und schon ist der Hawaiitoast noch leckerer.

3) Variationen aus Früchten und Haferflocken... viele empfehlenswerte Rezepte finden sich in dem kostenlosen Kochbuch meiner Kindertage.

4) Kaltschalen

Rezepte für kalte Suppen, sogenannte Kaltschalen, gibt es viele. Der Vorteil ist, dass sie kalt gegessen werden. Manche Kaltschalen müssen dennoch zunächst gekocht werden, um gut verdaulich dann abgekühlt auf den Tisch zu kommen.

a) Buttermilchkaltschale

500 g Heidel- oder Preiselbeeren, 1 Liter Buttermilch und 1 Prise Zimt kommen in die Buttermilchkaltschale. Die Früchte sind natürlich auch ersetzbar und sollten zuerst gewaschen werden. Ein paar davon zur späteren Dekoration zur Seite legen, dann die Beeren mit dem Mixer zerkleinern, den Zimt hinzugeben und nach Geschmack mit etwas Honig oder Ahornsirup o.ä. süßen. Dann die pürierten Früchte mit der Buttermilch auffüllen, ggf. nachsüßen und in den Kühlschrank stellen. Die Buttermilchkaltschale sollte gut gekühlt und dann mit den restlichen Früchten dekoriert serviert werden.

b) Herzhafte Kaltschalen

Die Basis der meisten herzhaften Kaltschalen ist Tomatensaft, aber auch mit Möhrensaft und entsprechenden Früchten lassen sich herzhafte Kaltschalen zubereiten.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. So lassen sich zum Beispiel klein geschnittene Paprika mit Tomatenstücken, klein geschnittenen Gurken, Stücken vom Staudensellerie, Zwiebelwürfeln und etwas Knoblauch pürieren und aufgefüllt mit Tomatensaft als Kaltschale servieren. Gewürzt wird in der Regel mit Pfeffer und Salz. Wer es "hot" mag, kann mit Chili würzen. Basilikumblätter zur Dekoration obenauf und vielleicht auch ein Klecks Sahne runden das Rezept ab. Die Zutaten sind so variabel wie die Zutaten für eine leckere Pizza. Also passen auch Tomaten, Ananas, Artischockenherzen und Zwiebeln in eine herzhafte Kaltschale mit Tomatensaft.

Zum Möhrensaft passen beispielsweise Banane, Staudensellerie, Mais etc. und Currypulver.

Lili, am 04.08.2018
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Bildquelle:
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