Frühe Entdecker

Früher gab es Schirmmacher, die diesen nützlichen Gebrauchsgegenstand eigenhändig hergestellt haben (*). Diese Handwerker hatten nach heutigen Sprachgebrauch mindestens zwei Produktgruppen im Sortiment: den Regenschirm und den Sonnenschirm.

Die Erfindung des Sonnenschirms soll älter sein. Fast alle alten Kulturen hatten solche Utensilien abgebildet. In den östlichen Kulturen benutzte man naturnahe Produkte für die Bespannung. In Asien zum Beispiel wurde Papier und Stroh über die Speichen gespannt. Auf den folgenden beiden Bildern sehen Sie einige sehr schöne Handexemplare.

(Bild: Terimakasih0)

Blässe oblige

Die feinen Damen des frühen 20. Jahrhunderts gingen in den europäischen Ländern wohl nie ohne einen Hand-Sonnenschirm aus dem Hause. Blass war nobel. Schließlich kamen die großen, stehenden Schirme vor den bekannten Straßencafés hinzu.

(Bild: Skeeze)

The garden of my home

Moderne Gartenschirme sind in einer großen Zahl an Varianten erhältlich.
Ampelschirme tragen den Mast an der Seite. Dadurch kann man das Stück günstig neben dem Tisch aufstellen.

Mit Aluminium als Baustoff wird der Rost ferngehalten. Eine handliche Kurbel unterstützt den Benutzer wesentlich bei der Höheneinstellung.

Wenn der Neigungswinkel stufenlos verstellbar ist, dann können die Gäste den Schirm leicht auf den jeweiligen Sonnenstand blendfrei einstellen. Ein stabiles Fußkreuz hält die Vorrichtung fest auf dem Boden und spart auch noch Stellplatz. Der erfahrene Gartenfreund achtet zudem auf stabile Querstreben.
Auch senkrechte Varianten bieten oft eine Knickvorrichtung. Das Mittelteil sollte höhenverstellbar sei.

Stoffe, Maße und Zubehör

Bei der Bespannung findet sich oft Kunststoff aus Gründen der leichten Pflege. Außerdem ist Kunststoff in der Regel leicht wasserabweisend und haltbar. Der Ästhet achtet noch auf die Volants und die Bandeinfassung in gleichem Farbton.
Der Schirmdurchmesser sollte schon 200x120 cm betragen bei einer Schirmhöhe von über 200 cm. Dazu sucht man sich einen passenden Schirmständer oder Sandaufsteller. Für den Balkon bietet der Markt sogenannte Balkonklammern an. Schutzhüllen sind ebenfalls zu empfehlen-

Montage und Modelle

Beim Katalogkauf orientiert sich der erfahrene Käufer auch an Rezensionen anderer Kunden. So ist eine gut erklärte Montageanleitung für den gelegentlichen Hobbyhandwerker ein wichtiger Einstieg zum späteren Genuss.

Farben gibt es wie Sand am Meer. Manche Exemplare sind außerdem mit Krempen ausgestattet, die dann später lustig im Sommerwind wehen.

Was gibt es noch an Varianten? Trichterschirme mit kelchförmiger Membran und Dreieck Schirme für die Ausnutzung von Ecken auf Terrasse und Balkon. Man liest sogar von integrierten Solarpaneelen, die da Sonnenlicht in nutzbare Energie umwandeln (*).

Fazit. Die Auswahl ist erfreulich groß. Und - einen Sonnenschirm zu kaufen macht Spaß.

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