So funktioniert der Sparduschkopf

Die Hersteller von wassersparenden Duschköpfen haben unterschiedliche Mechanismen entwickelt, um den Wasserdurchfluss zu verringern. Bei allen Herstellern geschieht dies durch eine simple Verengung im Durchfluss (Durchflussbegrenzer). Von einer Wassersparfunktion spricht man ab einem Verbrauch von etwa 8 Litern/min, besser sind natürlich 6-7 Liter.

Damit der Duschstrahl durch die Verengung nicht zu schwach wird, haben die Hersteller verschiedene Lösungen entwickelt, um das "gefühlte Wasservolumen" zu erhöhen.

Am weitesten verbreitet sind Spardusch-Brausen mit Düsentechnik. Das Wasser wird hier durch mehrere Düsen geleitet und feiner verteilt. Solche Duschköpfe bieten in der Regel über einen Strahlregler verschiedene Einstellmöglichkeiten an.

Mehr Volumen durch Lufteinschluss (Luftverwirbelung)

Etwas raffinierter ist eine Technik, bei der zusätzlich Luftblasen in jeden Wassertropfen eingeschleust werden. So wird das Wasser nicht nur besser verteilt, sondern erhält auch mehr Volumen. Darüber hinaus sorgen die Luftblasen für einen angenehmen Prickeleffekt. Beide Varianten sind empfehlenswert, trotz geringerem Durchfluss des Wassers muss auf den gewohnten Komfort nicht verzichtet werden.

Was kostet ein guter Duschkopf mit Wassersparfunktion?

Die günstigen Sparduschköpfe gibt es schon für ca. 20 EUR. Einige Modelle in der unteren Preisklasse sind durchaus empfehlenswert. Wer mehr Einstellmöglichkeiten oder zusätzlich Massagedüsen wünscht, muss hingegen etwas mehr für die Sparbrause ausgeben. Übrigens lassen sich nur allein durch den Wechsel des Brausekopfes in einem Zweipersonenhaushalt pro Jahr 100 EUR und mehr einsparen. Selbst die teuersten Designer Duschköpfe mit Sparfunktion haben sich also schnell ausgezahlt.

Den Wasserdurchfluss am Haupthahn richtig einstellen

Beim Wechsel des Duschkopfes muss der Wasserhaupthahn unbedingt nachjustiert werden. Denn der Wasserdurchfluss kann natürlich nicht nur durch den Wechsel des Brausekopfes, sondern auch direkt am Wasserhaupthahn geregelt werden.

  • Der Hahn sollte nur so weit aufgedreht werden, wie unbedingt nötig, um den gewünschten Komfort zu erreichen.
  • Vor allem wenn ein Durchlauferhitzer verwendet wird, sollte der Wasserdruck so eingestellt sein, dass der Wasserstrahl im Waschbecken bei voll aufgedrehtem Hahn optimal ist. Dann läuft das Wasser nämlich etwas langsamer durch den Durchlauferhitzer und die aufgewendete Energie wird besser genutzt.
  • Strom und Wasserverbrauch lassen sich also auch sparen, indem der Hauptwasserhahn nicht ganz so weit aufgedreht wird.
  • Häufig lässt sich der Durchlauferhitzer dann bei gleichbleibender Wassertemperatur auf einer niedrigeren Stufe betreiben.

So sparen Sie außerdem Wasser und Strom: Durchlauferhitzer richtig einstellen

Es versteht sich von selbst, dass das Wasser zum Spülen, Baden und Duschen wirklich heiß sein muss. Zwischenzeitlich kann die Temperatur am Durchlauferhitzer aber herunter gedreht werden. Stufenlos regulierbare Modelle sind dafür natürlich von Vorteil. Denn wenn der Durchlauferhitzer ständig auf voller Leistung betrieben wird und dann an den Mischbatterien der Waschbecken kaltes Wasser beigemischt wird, um die Temperatur zu regulieren, wird ebenfalls Energie verschwendet.

Einfach zusammengefasst bedeutet dies:

  1. Die gewünschte Temperatur sollte nicht erst am Wasserhahn, sondern besser am Durchlauferhitzer selbst eingestellt werden.
  2. Wird zusätzlich ein Sparduschkopf verwendet, lassen sich die Nebenkosten deutlich senken.

 

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