Kurze Geschichte und vulgäre Sprache bei „Bulletstorm“

Die Geschichte von "Bulletstorm" ist schnell erzählt, sie dreht sich nämlich hauptsächlich um Rache. Der abgestürzte Weltraumpirat Gray macht sich mit seinen Kollegen und Freunden auf zu einem Vergeltungsfeldzug. Dies wird in Story-Passagen erzählt, was bei einem Ego-Shooter recht ungewöhnlich ist. Was ebenfalls etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist der vulgäre Ton der einzelnen Charaktere. Diese nicht jugendfreien Sprüche ziehen sich durch das ganze Spiel. "Bulletstorm" ist aber keine einfache Gewaltorgie, in der sich der Spieler einfach durch die Heerscharen von Gegnern kämpft. Das Spiel ist ein Ego-Shooter mit einer komplexen Geschichte und vielschichtigen Charakteren.
 

Kritik von „Bulletstorm“

Schlagen, Treten, Peitschen
 
Wie bei Schootern so üblich, laufen die Charaktere natürlich mit verschiedenen Waffen durch völlig zerstörte Ruinen. Bei "Bulletstorm" besitzt der Hauptcharakter Gray noch andere Möglichkeiten, seine Gegner zu vernichten. Er besitzt eine Energiepeitsche, mit der er seine Gegner an sich heranziehen kann und ihnen dann einen Tritt verpasst. Wenn man schnell zu einem Gegner kommen möchte, kann man einfach zu ihm rutschen und ihn sogar von den Beinen reißen.
 
Kreativität beschert Punkte
 
Durch kreative Vernichtung der Gegner bekommt der Spieler Punkte. Dazu muss man einfach nur durch Aneinanderreihen von Kombos den Gegnern schmerzhafte bis tödliche Aktionen zufügen. Einfach ist dies aber nicht, da die Gegner sehr schnell und auch in Scharren angerannt kommen. Mit den gesammelten Punkten kann man die verschiedenen Waffen, die man während den Missionen findet, aufwehrten. Dies gilt aber nur für die Waffen, die man gerade bei sich trägt.
 
Neue Waffen, neue Umgebung und neue Gegner
 
"Bulletstorm" bleibt immer in Bewegung. Mit einem kontinuierlichen Tempo fallen dem Spieler immer wieder neue Waffen in die Hände. Dies liegt aber auch daran, dass man bei "Bulletstorm" durch verschiedene Umgebungen läuft und auf außergewöhnliche Gegner trifft. Dies erfordert jedes Mal eine neue Taktik und das Benutzen von neuen Waffen.
 
Gute deutsche Sprecher und beeindruckende Grafik
 
Die deutschen Sprecher haben sich wirklich Mühe gegeben, um den Charakteren ihre Stimmen zu liehen. Der einzige Schwachpunkt ist, dass die Stimmkraft der Sprecher im Laufe des Spiels kontinuierlich abnimmt. Die Spielgrafik hat aber auch so ihre Stärken und Schwächen. Die Unreal Engine 3 zeigt ihre Stärken bei der Darstellung der Außenareale mit einem immensem Weitblick. Betrachtet man einzelne Objekte oder Personen jedoch von Nahem, so wirken sie leicht verschwommen. Auch die Zwischensequenzen sehen teilweise etwas unsauber aus.

Weitere Daten und Fakten

System: PS3 / XBox360
Entwickler: People Can Fly
Hersteller: Electronic Arts
Genre: Shooter, Action
Veröffentlichungstermin: 24. Februar 2011
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