Die Schlacht um die Götterstadt Valhalla - Und eine Suche nach Lightning

Eine riesige Schlacht tobt und die Götterstadt Valhalla steht unter Belagerung. Die einzige Verteidigung, die die Stadt noch hat, ist Lightning. Die gegnerische Armee, die unaufhaltsam auf Valhalla zustürmt, wird von einer düsteren Person namens Caius angeführt. Ein erbittertet Kampf zwischen Lightning und Caius entbrennt, in dem Wesen aus Grand Pulse zusammen mit diversen Bestia auf eidechsenartige Eindringlinge stoßen. Doch Caius hat es nicht nur auf die Götterstadt Valhalla abgesehen. Er will auch Noel und Sera vernichten.

Drei Jahre sind inzwischen vergangen, seit Lightning und ihre Freunde die Schlacht gegen die falschen Götter gewonnen haben. Doch leider verschwand sie spurlos. Seither macht sich ihre Schwester Sera auf die Such nach ihr. Unterwegs trifft sie auf Noel, der etwas über den Verbleib von Lighning weiß. Noel erzählt Sera, dass er aus der Zukunft kommt und sie beide auf ihrer Suche auch durch die Zeit reisen müssen. Dies gefällt Caius aber garnicht und so macht er sich auf den Weg, um Sera und Noel zu vernichten.

Die Chronosphäre und die Artefakte - Eine Reise durch die Zeit

Anders als Final Fantasy XIII ist der zweite Teil nicht mehr linear. Um durch die Zeit zu reisen müssen Portale benutzt werden. Dieses Netzwerk aus Portalen wird als Chronosphäre bezeichnet. Jeder dieser Kreise stellt einen separaten Spielabschnitt dar. Mit Warpgeschwindigkeit wechselt man nicht nur die Bereiche, sondern auch die Zeit. Auf diese Weise reist man in die Zukunft und ändert diese durch die dortigen Handlungen. Ein Portal kann jederzeit geschlossen und so aus der Chronosphäre ausgekoppelt werden. So kann ein Gebiet erneut besucht und von vorne gespielt werden.

Um ein Portal nutzen zu können, braucht man einen Schlüssel. Diese Schlüssel sind Kristalle, die als Artefakte bezeichnet werden. Die Artefakte unterteilen sich in zwei Kategorien. Die "Artefacts" erhält man, wenn man die hauptaufgaben absolviert. Die "Wild Artefacts" hingegen sind über die gesamte Spielwelt verteilt und öffnen Portale, die zu optionalen Abschnitten führen.

Nur zwei Helden - ... mit monströser Unterstützung

Normalerweise ist man bei einem Final Fantasy-Spiel daran gewöhnt, dass immer mehrere Helden in den Schlachten kämpfen. Bei Final Fantasy XIII-2 ist dies anders. Hier stehen einem nur zwei Helden zur Verfügung. Aber Final Fantasy wäre nicht Final Fantasy wenn dies nicht zu ändern wäre. Während des Spiels erhält man die Möglichkeit, Monster zu rekrutieren. Wird ein Monster bezwungen, erhält man die Chance, einen Rufkristall zu erhalten. Leider können nur drei dieser Rufkristalle in der Teamverwaltung aktiviert werden.

Bei den Paradigmen fungiert das Monster als dritter Kämpfer. Die Kampfrolle ist dabei aber fest vorgegeben. Jedoch besitzt jedes Wesen eine individuelle Fähigkeit und spezifische Vor- und Nachteile. Fast jedes Monster lässt sich bei Final Fantasy XIII-2 rekrutieren

Ein individuelles Kristarium

Die Weiterentwickling der Helden und ihren Helfern erfolgt erneut im Kristarium statt. Doch dieses Mal ist es individueller gestaltbar. Aktiviert man eine Kristallkugel, hat man die Wahl, welchen der sechs Charakterrollen man stärken will. Jede Wahl bestimmt, welcher Charakterwert zusätzlich zum Basiswert steigt. Auch die Stufe der gewählten Rolle steigt bei jedem Upgrade, was natürlich die Vergabe der Skills beeinflusst. Diese erhält man automatisch, sobald der dafür benötigte Rang gemeistert wird.

Dieses individuelle System lässt dem Spieler genügend Freiraum, um die eigenen Helden nach eigenen Vorstellungen zu spezialisieren. Leider sieht man vorher nicht, welchen Kristallpunkt man erhält.

Weitere Daten und Fakten

System: PS3; Xbox360

Entwickler: Square Enix

Hersteller: Square Enix

Genre: Rollenspiel

Veröffentlichungstermin: 03. Februar 2012

Trailer zu Final Fantasy XIII-2
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