Das Experiment

Jeder Webspinnentyp baut sein eigenes Netz, welches sich in Größe und Aufbau von dem Netz einer anderen Spinnenart unterscheidet. Aber innerhalb einer Art weisen die Netze ähnliche Größe und Struktur auf.

Am Bekanntesten sind sicherlich die Radnetze, wie sie zum Beispiel die Kreuzspinne baut.

In einem Experiment der Nasa aus den 80er Jahren wurden Spinnen unter verschiedene Drogen gesetzt um die Auswirkungen auf den Netzbau zu beobachten.

Zum Einsatz kamen dabei Rauschmittel, Schlafmittel, Aufputschmittel und Koffein.

Dann beobachtete man, wie sich der Netzbau unter diesem Drogeneinfluss von dem normalen Netzbau unterschied.

Ausgangspunkt war ein Netz gesponnen von einer Radnetz-Spinne, welche nicht unter Drogeneinfluss stand.

Damit wurden die Netze der Spinnen verglichen, nachdem sie unter den Einfluss der verschiedenen Drogen gesetzt wurden.

So sehen die Netze aus

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Sehenswert

Die Reaktion der Spinnen unter Drogen

Die Reaktion der Spinnen auf den Einfluss der verschiedensten Drogen war völlig unterschiedlich, teilweise vorhersehbar und teilweise völlig überraschend.

Unter der Wirkung von Chloralhydrat (einem Bestandteil von Schlafmitteln) fingen die Spinnen zwar an ihre Netze zu bauen, allerdings sorgte die Wirkung des verabreichten Mittels dafür, dass sie schon nach kurzer Zeit müde wurden und einfach vom Netz runterfielen.

Aufputschmittel hingegen führten dazu, dass die Spinnen aufgedreht an die Arbeit gingen, was sich dann auch in der Sorgfalt wiederspiegelte. Die Netze wiesen große Löcher auf.

Die Wirkung von Rauschmitteln zeigte sich erst im fortgeschrittenen Netzbau-Stadium. Die Spinnen fingen ganz normal mit dem Netzbau an. Das Netz wies die gewohnte Struktur auf. Nach einiger Zeit verloren die Spinnen anscheinend die Lust und hörten mitten ihrer Arbeit auf.

Die interessanteste Wirkung hatte der Einfluss von dem im Kaffee enthaltenen Koffein auf den Netzbau der Spinnen. Das Netz wurde völlig chaotisch und wies keinerlei geplante Struktur mehr auf.

 

Ist Kaffee ungesund ?

Ob Kaffee nun gesund oder ungesund ist, darüber scheiden sich die Geister. In Maßen hat Kaffee durchaus gesundheitsfördernde Wirkung auf den Menschen. Aber wie bei allem gilt: im Überfluss genossen, kehrt sich die positive Wirkung ins Gegenteil um. Übermäßiger Kaffee-Konsum hat negative Auswirkungen auf den menschlichen Organismus.

Schlußfolgerung

Ein Spinnennetz sieht man nur beim richtigen Lichteinfall. Das Experiment der Nasa lässt den Konsum von Drogen und speziell von Koffein in einem ganz neuen Licht erscheinen.

Inwieweit die Wirkung der Drogen auf die Spinnen jedoch auf den Menschen übertragen werden kann, ist unklar.

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