Updatefunktion

Videospiele werden unter enormen Zeitdruck entwickelt. Nicht nur Kostengründe, sondern auch das Erscheinen von Konkurrenzprodukten sind lediglich zwei Gründe dafür. Wird ein Spiel auf den Markt gebracht, ist es noch lange nicht vollständig umgesetzt. Deswegen folgen besonders in den ersten Monaten Updates, die Fehler beheben oder zusätzliche Inhalte hinzufügen. Manuelle Updates sind umständlich, da sich Spieler informieren müssen wann sie verfügbar sind um sie anschließend herunterzuladen und zu installieren. Steam nimmt dem Nutzer diese Aufgabe ab. Es überprüft bei jedem Programmstart die installierten Spiele auf Aktualität und führt wenn nötig den Download und die Installation der Updates still und unauffällig im Hintergrund aus.

 

Shop

Wurden Computerspiele früher im Laden gekauft, geht der Trend seit einigen Jahren eindeutig zum virtuellen Kauf. Dabei besitzt der Käufer keinen Datenträger auf dem sich das Spiel befindet, sondern einen Code, der mit einer Kopie des Spiels verbunden ist. Dieser Code kann bei Steam genutzt werden, um das erworbene Spiel herunterzuladen. Dadurch wird es automatisch an den Account des Besitzers gebunden. Diese Alternative zum Kauf einer CD schont außerdem Ressourcen. Der Erwerb von Spielen ist über den integrierten Shop sehr einfach. Die Bezahlung ist zum Beispiel per PayPal, Sofortüberweisung, Bitcoin oder Steam-Guthaben möglich.

Natürlich können Spiele-Codes auch bei Amazon erworben werden.

 

Spielebibliothek

Alle Spiele, die ein Account besitzt, werden in der Bibliothek aufgelistet. Dazu zählen auch diejenigen, die aktuell nicht installiert sind. Dies ist einer der größten Vorteile von Steam: hat ein Spieler ein Computerspiel gemeistert, keine Lust mehr am Weiterspielen oder braucht den Platz auf der Festplatte, kann er das Spiel jederzeit deinstallieren. Dies ist enorm einfach und Daten, wie etwa Spielstände, werden auf den Steam-Servern gespeichert und sind nach erneutem Download automatisch wieder integriert.

 

Community-Markt

Steam bietet die Möglichkeit, Zusatzinhalte für Spiele zu erwerben. Teilweise bringen sie Vorteile beim Spielen, teilweise dienen sie kosmetischen Zwecken. Zu diesen, im Inventar des Nutzers gesammelten Gegenständen, zählen zum Beispiel Abzeichen, Waffen oder Waffenlackierungen. Beliebte und seltene Gegenstände können durchaus mehrere Hundert Euro wert sein. Der Community-Markt ermöglicht den Spielern das Handeln untereinander.

 

Soziales Netzwerk

Jeder Account hat die Möglichkeit, sich auf der eigenen Profilseite zu präsentieren. Neben Angaben zur Person, werden auch Informationen zur Nutzung von Steam angezeigt. Dazu zählen etwa die Anzahl der erworbenen Spiele, Spieleaktivität, erhaltene Abzeichen, erstellte Screenshots oder das Inventar. Weiterhin kann sich der Spieler mithilfe einer Freundesliste mit Gleichgesinnten vernetzen oder Gruppen beitreten. Außerdem besteht die Möglichkeit, Spielerezensionen oder Anleitungen mit Tipps und Tricks zu veröffentlichen.

 

Workshop

Der Steam-Workshop ermöglicht dem Nutzer das Erstellen und Veröffentlichen zusätzlicher Inhalte. Dazu zählt das Redesign vorhandener Gegenstände, aber auch die Entwicklung komplett neuer Spieleinhalte. Die Endprodukte können von anderen Spielern freiwillig genutzt und bewertet werden. In gewissen Abständen wählt "Valve" Gegenstände aus dem Workshop aus, die dann offiziell in Spiele integriert werden und handelbar sind. Somit es es möglich, durch Arbeiten im Workshop Geld zu verdienen.

 

Fazit

Steam hat das Spielen, Kaufen und Organisieren von Computerspielen revolutioniert. Es gibt kaum einen Spiele-PC auf dem der Steam-Client nicht installiert ist. Daran ändern auch Alternativen wie Origin, Uplay oder Desura nichts, da für alle von "Valve" entwickelten Spiele Steam-Pflicht herrscht. Zudem bietet Steam beim Onlinespiel einen Schutz vor Cheatern. Die integrierte Community ist eine nette Zugabe für kontaktfreudige Spieler. Da der Download und die Anmeldung kostenlos ist und es kostenlose Spiele in den verschiedensten Genres gibt, lohnt sich der Download auf jeden Fall.

 

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Bildquelle: Pixabay

Autor seit 6 Monaten
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