Stress

Bei Gefahr werden Stresshormone freigesetzt, die Muskeln angespannt, Herzschlag und Atmung beschleunigt. Der Körper bereitet sich auf Kampf oder Flucht vor.

Dieses Notfall-Programm war in Seiten, wo die Menschen noch Jäger und Sammler waren, sinnvoll.

In der heutigen Zeit, macht dieses Notfall-Programm nicht immer Sinn. In einer Situation eines drohenden Unfalls ist es noch sinnvoll. Aber Leistungsdruck, Geldprobleme, Reizüberflutung oder zu viel Arbeit lassen sich mit diesem Notfall-Programm nicht bewältigen.

In diesen Situationen braucht man vor allem einen kühlen Kopf. Doch der kann sich nicht einstellen, wenn der Mensch gestresst ist.

Unterschiede in der Stressbewältigung

Jeder verarbeitet Stress anders. Warum ist das so? Wie kann man mit Stress umgehen?

Auf die gleichen Belastungen reagieren verschiedene Menschen sehr unterschiedlich. Das hängt von den Genen, Vorerfahrungen und erlerntem Verhalten ab.

Wenn wir Belastungssituationen gemeistert haben, können wir neuen Belastungen gelassener entgegen gehen. Wenn wir aber immer wieder gescheitert sind, sind wir neuen Belastungen gegenüber nicht gewappnet.

Frauen können mit Dauerstress besser umgehen als Männer. Das hat damit zu tun, dass sie allgemein kommunikativer sind, schneller soziale Kontakte knüpfen, sich austauschen und so kann Stress abgebaut werden.

Dem Stress wirksam mit Autogenem Training begegnen

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Stressbewältigungs-Strategien

Unser Umgang mit Stress ist nicht starr, wir können an unseren Bewältigungsstrategien arbeiten, sie verändern, sie verbessern.

Achtsamkeit

Bewusst wahrnehmen und sich ganz auf den Moment konzentrieren. Dies gelingt mit Mediation, Atemtechniken, Konzentrationstechniken, Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, aber auch durch Bewegung.

Meditation führt zu Entspannung und positiver Grundeinstellung. Eine positive Grundeinstellung führt zu einer veränderten Bewertung stressiger Situationen. Man macht dann aus einer Mücke keinen Elefanten mehr. Außerdem bemerken wir Stress-Situation schneller. Viele gestresste Menschen bemerken (Dauer-)Stress erst, wenn das Herz rast, sie Schmerzen oder Ängste haben und Ärzte keine organische Ursache finden.

Wenn wir schneller wahrnehmen, dass wir in einer stressigen Situation sind, können wir besser entgegensteuern, so dass es gar nicht erst zu körperlichen Stresssymptomen kommen muss.

 

Ein einfacher Tipp: Wenn man merkt, dass man innerlich unruhig ist und alles in Eile erledigt, dann einen kurzen Moment innehalten und ein paar Minuten lang alles in Zeitlupe machen, so bekommt alles wieder eine andere Dimension

 

Entspannung durch Bewegung

Klingt erst mal paradox, wirkt aber.

Durch körperliche Bewegung wird die negative Wirkung der Stresshormone aufgehoben und Gesundheitsschäden (Stresssymptomen) vorgebeugt.

Regelmäßiger Sport führt dazu, dass der Körper leichter und schneller entspannen kann.

Außerdem werden beim Sport Endorphine (Glückshormone) freigesetzt, die dafür sorgen, dass Stress gelassener ertragen wird und man glücklich und zufrieden ist.

Wichtig: Ausdauersport (Joggen, Radeln, Schwimmen) und nicht übertreiben!!

 

Zeitinseln schaffen / Zeitmanagement

Nicht jeden Stress kann man vermeiden (Todesfall, Krankheit, Trennung). Aber Alltags-Stress kann verringert oder sogar ganz vermieden werden.

Dazu muss man sich erst mal selbst beobachten, um selbst gemachten Stress zu erkennen. Erst dann kann man gezielt an der Vermeidung arbeiten.

Um effektiv mit Stress umgehen zu können oder es zu erlernen, ist es wichtig im Tagesplan immer Pufferzeiten oder Zeitinseln fest einzuplanen, damit der Körper zwischendurch neue Kraft tanken kann.

 

Autor seit 4 Jahren
97 Seiten
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