Der Weg zur Sauberkeit

Welpen sind sehr verspielt. Oft vergessen sie daher einfach, dass sie müssen, und machen einfach dorthin, wo sie gerade stehen. Die Tiere sind aber auch noch nicht in der Lage, die Blase und den Darm vollständig zu kontrollieren. Deswegen sollte die Erziehung zur Stubenreinheit immer mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Aufmerksamkeit durchgeführt werden.

Einen Welpen auszuschimpfen, weil er auf den Teppich gemacht hat, bringt leider gar nichts. Das Tier wird eingeschüchtert und verängstigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Welpe aufgrund dieser negativen Erfahrung beim nächsten Mal heimlich entleeren wird, wird dadurch nur noch bestärkt.

Mit einem guten Hygienereiniger und einem Raumdesinfektionsspray lassen sich die Hinterlassenschaften spurlos und geruchlos entfernen. Falls dem Hund dieses Malheur passiert, sollte man in der Welpenzeit darüber hinwegsehen, und statt dessen das positive Verhalten, nämlich das Entleeren im Freien, loben.

Wann muss der Welpe nach draußen?

Für den Hundebesitzer ist es oft nicht leicht zu erkennen, wann der Hund raus möchte. Deswegen gibt es bei Welpen ein paar ganz einfache Grundregeln, die jedem Hundehalter bei der Sauberkeitserziehung helfen. Der Welpe muss ins Freie, wenn:

1. Er geschlafen hat und wach wird
2. Nach dem Fressen
3. Morgens nach dem Aufstehen
4. Abends vor dem zu Bett gehen
5. Mindestens einmal in der Nacht

Zudem gibt es bei Welpen ganz genaue Verhaltensweisen, an denen der Besitzer erkennen kann, dass sich das Tier entleeren möchte. Viele Welpen schnüffeln mit der Nase ohne Unterbrechung auf dem Boden. So suchen sie eine passende Stelle an der sie ihr Geschäft verrichten können. Danach wird sich das Tier im Kreis drehen und sich dann hinsetzen, und entweder die Blase oder den Darm entleeren. Deswegen gilt auch hier:

Schnuppert der Welpe ohne Unterbrechung auf dem Boden, oder beginnt sich im Kreis zu drehen, dann schnell nach draußen mit ihm.

So klappt es mit der Sauberkeitserziehung

Hat der Welpe sein Geschäft im Freien gemacht, dann muss er viel gelobt werden. Ein kleines Leckerchen und eine Streicheleinheit zeigen dem Hund, dass er etwas richtig gemacht hat. Nun kann der Hund auch ein Kommando dafür lernen. Immer dann, wenn der Hund im Freien sitzt und sein Geschäft macht, bekommt er dabei ein spezielles Kommando gesagt, das er dann mit seinem Verhalten verknüpfen kann. Das kann zum Beispiel das Wort "Gassi" sein, oder auch "Pipi".

Es ist ratsam, immer die gleiche Stelle aufzusuchen, an der sich der Hund entleeren kann. Dort kann er den Geruch sofort wahrnehmen, denn gerade im Freien lassen sich Welpen schnell ablenken, und vergessen dann wieder, was sie eigentlich machen wollten.

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