Der Regierungsmitarbeiter wechelt die Seite... (Bild: https://youtu.be/nb29-EyUOrI)

Story

Nachdem der Rentner in seinem Alters-Motel eleminiert wurde - er hatte überhaupt keine Produktivität! - widmet sich der düstere Sozialarbeiter Noah Kross anderen Agenden. Er besucht eine einsamen Farm auf der eine dreißigjährige Mutter (Sarah Lind) mit ihrem Sohn Lucas (Jakob Davies) wohnt. Die Szene sieht eher aus nach einem Western aus, denn er erscheint mit Waffe, modernstem Diktaphon und in einem schwarzen Wagen, der an die Blues Brothers erinnert. Die Mutter, Rachel, serviert ihm trübes, aber gefiltertes Wasser, das er nicht anrührt. Auch hier ist die Produktivität in der Schräge. Sein Bureau ist zwar im Besitz sämtlicher Informationen, macht aber Fehler. Es gibt einen Akt, nachdem die beiden resettled werden können. Skurril wird das ganze, als der düstere Produktivitätswächter in eine Aufführung des Jungen platzt, als er gerade in einer patriotische Aufführung zur Huldigung der Vereinigten Staaten debütiert.

 

Am nächsten Morgen, der Mann schläft im Auto, schleicht ein ominöser Rauch übers Feld, gleich danach sind auch schon die Autos von der Behörde unterwegs. Doch sie sind zu spät, die drei sind mit Kross' Spezialumbau über alle Berge. Das Problem: Es ist halt schon sehr viel "getrackt", was die Flucht erschwert. Es ist sogut wie alles gesperrt, keine Möglichkeiten, kein Geld.

 

Es wird immer klarer, dass die Behörde ein falsches Spiel spielt. Es scheint, dass hinter den Deportationen mehr steckt, als nur eine Umsiedelung. Währenddessen durchsucht die Behörde Rachels und Lucas' Farm und findet raus, dass sie einen Ausweis auf einen anderen Namen besitzt. Rachel und der Kross, haben sein Auto eingetauscht und einen deutschen Einwanderer gefunden, der ihnen einen weg nach Norden weist. Allerdings führt dieser Weg durch atomares Sperrgebiet. Es ist ein Kernreaktor geschmolzen, deshalb ist der Aufenthalt dort zu gefährlich.

 

Es folgen düstere Gespräche und die Geschichte der beiden, bzw. der drei, während die Drohne über ihnen kreist. Ironischerweise hat das Militär, das die Rechte für die Drohnenbilder besitzt, keinen Grund der Humanity-Behörde zu helfen ...

 

Unplugged.

Rezeption

Nach den ersten Minuten entwickelt sich der Film zu einem spannenden Picture, der so manche Anspielung betreffed die "Überlegenheit" von Regierungsbeamten gegenüber anderen Personen, AlleinerzieherInnenn, Senioren etc. zulässt, da diese Produktivität in der Deportation anderer besteht. Dafür ist gewaltig Sonnenschein im Spiel, denn allein die Batterie belegt die finanziellen Möglichkeiten der Regierungsbeamten. Der Film hat keinesfalls zuwenig Handlung.

 

Hintergrund

Dick Chaneys hat die Öl- und Wasserindustrie vom Safe Drinking Water Act, den Clean Air Act und dem Superfund-Gesetz ausgenommen, was die Umgehung von Umweltvorschriften ermöglicht. In 34 Staaten ermöglicht also die Halliburton-Technologie die Erschließung der Öl- und Gasvorkommen in den USA. Dazu benötigt wird ein Fracking-Verfahren, das Sonden tief ins Erdreich bohrt und dort Chemikalien zum Einsatz bringt. Fracking-Brunnen sind also Teil der Verseuchung von Trinkwasserbrunnen.

 

Und die Alternative wäre die Atomkraft und auch darauf nimmt der Film Bezug. Leider verharmlost er die Gefahr in dem er zeigt, dass man das Tor zum Gelände zum explodierten Reaktor einfach offen lassen kann hinter sich. (Will er, dass wir ihm folgen?) Um ein ehrliches Statement zur Umweltverschmutzung abzugeben, hätte Lukas das Glas Wasser vielleicht anzünden können?

 

Fazit

Es ist erforderlich, dass die Regierung einheitlich Standards für sauberes Wasser, das getrunken werden kann, erlässt und die Einhaltung kontrolliert. Oft aber gibt es diese sogar, nur eben können Industrien die Vorschriften umgehen oder sie greifen zum Schmiergeld, und die Behörden sehen weg. Wer nicht wegsehen kann sind die Bewohner in den 34 Staaten und ihre Kinder, Babies. Nicht alle können sich andernorts ansiedeln. Und wollen vielleicht auch nicht. Nun wäre zum einen wieder die Erneuerbare Energie gefragt, zum andern die Frage, der Energie-Nutzung. Ist es überhaupt nötig, diese Mengen von Energie zu erzeugen? Ist es gut eine Regierung zu unterstützen, die solche Opfer von der eigenen Bevölkerung verlangt? Es sind doch deren Steuermittel auch – sollten die Leute nicht partizipieren?

 

(Anm.: Irrtümer vorbehalten. - Die engl. Original Version hat seine Tücken.)

 

 

 

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