Lex Walker, der Mann im Strudel der ...

Lex Walker, der Mann im Strudel der Ermittlungen

Story

Walker, ein ziemlicher Haudegen, in Camouflage und großem Mundwerk, bekommt schlechte Nachrichen. Er fliegt sofort nach L. A. und stellt fest, dass dort im Leichenschauhaus ein anderes Mädchen liegt, nicht seine Sam. Danach will er mit ihrem letzten Arbeitgeber sprechen. Er stößt auf eine Mauer des Schweigens, niemand kennt sie bzw. will sie nicht wiedererkannt haben, besonders nicht Schuster (James Caan), der süßlich-smarte Boss eines Industrieunternehmens. Daraufhin kommt es zu einem Raufhandel, der in der Polizeistation endet. Dort holen sie den Akt und vergleichen ihre Informationen.

 

Doch dann kommt es zum Gespräch zwischen Schuster (auch Schuuster - lt. IMDB) und seinen Mitarbeitern. Es stellt sich raus, dass es doch so ist, dass er hinter dem Mädchen Sam (Melissa Ordway) her ist. Und dieser Pseudo-Nette Kerl Schuster ist überaus gewalttätig, denn er löst "sein Problem mit einem Mitarbeiter" selbst. Er erschießt ihn und schickt einen andern Mitarbeiter los um die Familie "verschwinden zu lassen".

 

Walker ermittelt auf eigene Faust weiter und findet eine Spur. Im Haus, in dem sie festgehalten wird, schießt dann eine junge blonde Frau auf Walker. Es ist - seine Tochter.

Und nun haben wir bei Zauberer Schuster eine Party mit einer ganzen Menge Polizeibeamter und er lässt einen wissen, dass "Frau Walker an einer Überdosis starb".Ob es mehr ein Befehl war, als eine Information hängt vom Einfluss Schusters und der Gehaltsliste ab.

 

Nun wird klar, dass Sam sich "umgebracht" hat, um Schuster abzuhängen, der hinter ihr her ist. Schuster ist nämlich auch ein Online-Geldverleiher, der eine Reihe von Krediten vergab und Informationen von Klienten preisgab. Sam hatte die Aufgabe, die Datenbank zu verwalten. Sie bemerkte Unregelmäßigkeiten und begann mit dem FBI zusammenzuarbeiten.

Nun will das FBI Schuster schnappen, der ein ausgeklügeltes System von Finanzmanagement hat und das man mit Morden in Verbindung bringen müsste....

Critics

Wieder einmal wird ein Bild der Gewalt gezeichnet. Doch anders, als erwartet, entwickelt der Streifen interessante Wendungen. Etwa wird deutlich, dass des Outsiders Tochter überhaupt nicht das arme Unschuldslamm ist, sondern an IT-Kompetenz und Schönheit kaum zu überbieten ist - und noch dazu FBI-V-Frau. Dennoch steht der Vater hinter ihr. Was ja nicht in allen Fällen so selbstverständlich ist. Hoffentlich hält der Wind noch an, Frauen mit Kompetenz und loyale Männer in Kooperation zu zeigen, sodass sich nicht gleich wieder das schlechte Gewissen in der Frauenschaft beitmacht, das eigentlich die andern haben sollten.

Interessant, dass in diesem 2014 entstandenen Werk, eine Reihe von Leuten vorkommt, Actoren und Actricen, die schon seit Jahren gut im Geschäft stehen, doch dem Publikum hierzulande kaum ein Begriff sind. Da wäre etwa Shannon Elizabeth, aber auch Melissa Ordway. Aber alle kennen James Caan (The Godfather).

Autor seit 9 Monaten
58 Seiten
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